BpB beteiligt sich an Medienkampagne gegen Papst

In ihrem Europäischen Presseschau-Beitrag Nicht abgesegnet vom 12. Februar zur Inkommunizierung der Lefebvre-Bischöfe durch Papst Benedikt XVI. bezeichnet die Redakteurin Gaby Mahlberg dies in ihrem redaktionellen Eigenbeitrag(!) als "Rehabilitierung" und macht sich somit die falsche Darstelllung der Medienkampagne gegen die römisch-katholische Kirche zueigen. Bereits am 30. Januar hatte Kardinal Schönborn festgestellt, daß es sich hier keineswegs um eine "Rehabilitierung" handelte und am 9. Februar stellt der Theologe Manfred Lütz dann klar, daß die vier Bischöfe kirchenrechtlich sogar einen Anspruch auf Inkommunikation hatten.
Ähnlich wie Q-rage ist die europäische Presseschau eine Publikation der Bundeszentrale für politische Bildung. Anders als bei Q-rage arbeiten jedoch nicht Schüler, sondern die Perlentaucher-Redaktion an den Inhalten. Die verantwortliche Redakteurin arbeitet zudem "als freie Korrespondentin für die Katholische Nachrichtenagentur KNA in London".
Obwohl es sich um ein originär kirchliches Thema handelt, blendet die mit Steuermitteln finanzierte Europäische Presseschau also die Eigendarstellung der RKK im Auftrag der Bundeszentrale für politische Bildung komplett aus. Wer sich damit nicht abfinden will, sollte dies der Redaktion der Europäischen Presseschau unter eurotopics@bpb.de und/oder dem Vorsitzenden des Kuratoriums der Bundeszentrale für politische Bildung Herrn Ernst-Reinhard Beck (ernst-reinhard.beck@bundestag.de) mitteilen und um eine Stellungnahme ersuchen.
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Veröffentlicht: 17.02.2009 um 20:56 von Haiduk
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