Folterstaat Libyen kann "Durban II"-Planungskomitee nicht vorstehen
Folgende Mail ging heute früh bei der libyischen Botschaft in Deutschland ein.

Dieses Bild zeigt Ibrahim O.A Dabbashi, der in diesem Monat für Libyen den Vorsitz des UN Sicherheitsrates innehat und nun jedenfalls nicht mehr sagen kann, daß er von den Folterungen in seinem Land nichts wüßte.
Zitat:
Datum: 11. März 2009 01:36:13 MEZ
An: Libysch.Arab.Volksbuero@t-online.de
Cc: poststelle@auswaertiges-amt.de
Betreff: Folterstaat Libyen kann "Durban II"-Planungskomitee nicht vorstehen
Sehr geehrter Botschafter von Libyen,
soeben lese ich, daß vier Konvertiten vom Islam zum Christentum in Ihrem Land gefangen gehalten und gefoltert werden
Libyen foltert vier christliche Konvertiten vom Islam
bitte kümmern Sie sich umgehend darum, daß meine Glaubensbrüder freigelassen werden!
Solange bei Ihnen daheim derart schreiende Zustände herrschen, kann Ihr Land ganz sicher nicht dem Planungskomitee der im April in Genf vielleicht ja noch stattfindenden UN Antirassismusreviewkonferenz vorstehen
Welt: Alle roten Linien überschritten
Es sind Länder wie Ihres, die dafür verantwortlich sind, wenn Menschen in Europa "Islamophobie" entwickeln.
Bitte teilen Sie außerdem Herrn Ibrahim Dabbashi mit, daß die europäischen Christen keinen Vorwand akzeptieren werden, wenn es um die Freiheit geht, über religiös begründete Verstöße gegen die UN Antifolterkonvention zu reden und diese auch im größeren Maßstab öffentlich zu machen, solange diese stattfinden. Zur nachhaltigen Klärung des diesbezüglichen Sachverhalts bitte ich Sie daher, sich bei zuständiger Stelle zu informieren und mir dann in deutscher oder englischer Sprache ausführlich mitzuteilen, ob und wenn ja weswegen ein solcher Umgang mit Menschen mit den in Ihrem Land vertretenen Rechtsschulen des Islam vereinbar ist. Ob Libyen die UN Antifolterkonvention ratifiziert hat, interessiert mich dagegen überhaupt nicht, weil das in Bezug auf die in Genf zu klärende "Islamophibie"-Frage völlig ohne Belang ist.
In Hoffnung auf Ihr Verständnis,
XXX
An: Libysch.Arab.Volksbuero@t-online.de
Cc: poststelle@auswaertiges-amt.de
Betreff: Folterstaat Libyen kann "Durban II"-Planungskomitee nicht vorstehen
Sehr geehrter Botschafter von Libyen,
soeben lese ich, daß vier Konvertiten vom Islam zum Christentum in Ihrem Land gefangen gehalten und gefoltert werden
Libyen foltert vier christliche Konvertiten vom Islam
bitte kümmern Sie sich umgehend darum, daß meine Glaubensbrüder freigelassen werden!
Solange bei Ihnen daheim derart schreiende Zustände herrschen, kann Ihr Land ganz sicher nicht dem Planungskomitee der im April in Genf vielleicht ja noch stattfindenden UN Antirassismusreviewkonferenz vorstehen
Welt: Alle roten Linien überschritten
Es sind Länder wie Ihres, die dafür verantwortlich sind, wenn Menschen in Europa "Islamophobie" entwickeln.
Bitte teilen Sie außerdem Herrn Ibrahim Dabbashi mit, daß die europäischen Christen keinen Vorwand akzeptieren werden, wenn es um die Freiheit geht, über religiös begründete Verstöße gegen die UN Antifolterkonvention zu reden und diese auch im größeren Maßstab öffentlich zu machen, solange diese stattfinden. Zur nachhaltigen Klärung des diesbezüglichen Sachverhalts bitte ich Sie daher, sich bei zuständiger Stelle zu informieren und mir dann in deutscher oder englischer Sprache ausführlich mitzuteilen, ob und wenn ja weswegen ein solcher Umgang mit Menschen mit den in Ihrem Land vertretenen Rechtsschulen des Islam vereinbar ist. Ob Libyen die UN Antifolterkonvention ratifiziert hat, interessiert mich dagegen überhaupt nicht, weil das in Bezug auf die in Genf zu klärende "Islamophibie"-Frage völlig ohne Belang ist.
In Hoffnung auf Ihr Verständnis,
XXX

Dieses Bild zeigt Ibrahim O.A Dabbashi, der in diesem Monat für Libyen den Vorsitz des UN Sicherheitsrates innehat und nun jedenfalls nicht mehr sagen kann, daß er von den Folterungen in seinem Land nichts wüßte.
Kommentare 2
Kommentare
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Libyen: Vier Christen verhaftet und gefoltert?
Von der Angst vor Folter zu reden und nachhaltig etwas dagegen zu tun ist auch dann ein Menschenrecht, wenn Staaten wie Libyen die UN Antifolterkonvention nicht ratifiziert haben. Allein schon der Versuch, dies jemandem unter dem scheinheiligen Vorwand eines “Kampfes gegen den Rassismus“ verbieten zu wollen, tritt die Menschenwürde mit Stiefeln. Genau dies tut die Bundesregierung mit ihrer verantwortungslosen und völlig unreflektierten Absicht bei Durban II teilzunehmen, während in dem Land, das die Vorbereitungen für diese Konferenz anführt, zur selben Zeit gefoltert wird. Solange die Menschenrechte für Moslems, die nach Zweifeln am Islam den Weg zu Christus gefunden haben, nicht gültig sind, haben die Menschenrechte keinen Wert.Veröffentlicht: 11.03.2009 um 17:40 von Haiduk
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Zur Unterstützung einer entsprechenden Resolution an die Bundesregierung im Hinblick auf "Durban II", gibt es jetzt ein eigenständiges Blog, in dem es darüber hinaus um Menschenrechtsfragen gehen wird:
Angst vor Folter ist keine PhobieVeröffentlicht: 12.03.2009 um 02:45 von Haiduk
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