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Suminoto

Das Wesen der Gnosis.

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von am 27.01.2012 um 04:31 (552 Hits)
Die Gnosis unter der Lupe.


Wenn auch die Gnosis in religionswissenschaftlichen Veröffentlichungen als "Licht-Finsternis-Religion" dargestellt ist, so ist sie dies in Wirklichkeit nicht. Das Wesen der Gnosis ist ebenso missverstanden, wie das Wesen der Christenlehre, welche zum glühenden Herzschlag wahrer Gnosis geworden ist.

Von der Gnosis haben Außenstehende, die sich gerne mit ihr beschäftigen möchten, eine unzureichende Vorstellung. Gnostiker waren schon immer Persönlichkeiten, die mit einer ungewohnten Weltanschauung zu überraschen vermochten. Man benötigt die Fähigkeit, eigenständig denken zu können, um den fast alles umwerfenden Überlegungen gnostischer Denker ohne Grauen und ohne inneres Zittern ins Herz schauen zu können.

Die Gnosis ist so alt wie die Menschheit, und eine Fundgrube für Leute, die sich über den Sinn des Lebens ernsthafte Gedanken machen. Sie besteht heute noch genauso wie in der Vergangenheit, und ist nach wie vor das Auffanglager für verkanntes Wissen. Die Gnosis war schon immer ein Sammelbecken jener Ausgestoßenen und Verbannten, die oft ehe sie als Irrlehrer beschimpft wurden, in der vordersten Reihe der Geistlichen gestanden haben.

Obwohl die Gnosis älter als die Christenlehre ist, darf der neuzeitliche Gnostiker als christlicher Denker bezeichnet werden, weil er nicht mit verschlossenen Augen an der Gestalt des Nazareners vorbeigeht, sondern ihr einen Stammplatz in seinem Denken eingeräumt hat.

Jesus, der das Gerechtigkeitsprinzip "Auge um Auge, Zahn um Zahn" mit einem "Ich aber sage euch" attackierte, ist eine bis heute noch mit überwältigender Mehrheit überstimmte Persönlichkeit, die nur von gnostischem Denken richtig verstanden wird. Die Gnosis ist nicht nur eine Plattform für Barmherzigkeit, sondern gleichzeitig auch noch das Urbild aller Opposition, und ein Frühwarnsystem für Schieflagen.

Diejenigen, die nach Gerechtigkeit rufen, werden von der Gnosis als die eigentlichen Feinde des Evangeliums bezeichnet. Das gesamte Wesen der Justiz wird von der Gnosis abgelehnt und verworfen. Der gnostische Einspruch gegen eine strafende Instanz, führt konsequent zu einer Umdeutung der Vergangenheit. Die Kühnheit der gnostischen Denkweise zeigt sich in der ungewohnt fremden Bewertung der Adamsgestalt. Dieses Urbild des Schuldigen wird von der Gnosis nicht als fluchbeladenes und zu verurteilendes Wesen angesehen.

Wenn eine Bewegung eine neue Welt schaffen will, so muss sie auch imstande sein, die Vergangenheit in ein neues Licht zu stellen. Die Haltung der Gnostiker kommt am deutlichsten in ihrer Geschichtsschreibung zum Vorschein. Die Durchschlagskraft der gnostischen Bewegung zeigt sich in der Fähigkeit, eine neue Geschichtsschreibung zu begründen.

Die Parteinahme für Adam wurde von der Gnosis folgerichtig auch auf Kain und auf alle anderen Verstoßenen ausgedehnt. Gnostiker sehen in geächteten und verstoßenen Leuten sich selbst, und Geist von ihrem eigenen Geiste. Der als Irrlehrer missachtete Gnostiker stellt sich auf die Seite der Verbrecher, und trägt deren Anliegen vor. Es zeugt für das feine Empfinden der Gnostiker, die Spannung zwischen Liebe und Gerechtigkeit bemerkt zu haben.

Gnostische Denker tragen vor, dass der Allmächtige nicht straft, und dass der Gesetzgeber des mosaischen Gesetztes nicht Derjenige sein kann, den Jesus "Vater" nannte. Die Gnosis sieht hinter dem Nazarener einen allerhöchst vornehmen Gott, nämlich einen demütigen und nachsichtigen Gott, der wie ein Kavalier den Bösen begegnet, der 77 mal 7 mal vergibt, der seine Sonne über Ungerechte scheinen lässt, und der gütig zu den Undankbaren und zu den Bösen ist. (Lukas 6:35)

Die Aufforderung Jesu, keinen neuen Wein in alte Schläuche zu füllen, wurde bis heute völlig überhört. Jesus hat gegenüber den jüdischen Gepflogenheiten die Haltung eines Gnostikers eingenommen. Welch gnostischen Klang hatten doch die Worte: "Moses hat dies und jenes gesagt, ich aber sage euch..." Mit aller Gnostikerkühnheit hatte Jesus seine Gedanken, die nur aus einem einzigen Gebot bestanden, dem mosaischen zehn Gebote-System als höhere Instanz gegenübergestellt.


Großartige Gnostiker tauchen immer wieder in der Geschichte auf, und ziehen in einen faszinierenden Bann. Diese Leute wurden als Irrlehrer von Kirchenfürsten mit unversöhnlichem Hass verfolgt. Man schleuderte ihnen Worte entgegen, wie "Erstgeborener des Satans" - "Mund der Gottlosigkeit" - "des Teufels Sprachrohr" usw. Kein Wort der Verabscheuung war Klerikern zu scharf für einen Gnostiker.

Gnostikern geht es nicht darum eine Begriffsverwirrung herbeizuführen, sondern darum Klartext zu reden. Gerade darin waren Gnostiker schon immer sehr geschickt. Manche machten sogar Schlange und Taube zum Symbol ihrer Bewegung, und zwar in Bezugnahme auf die Aufforderung Jesu, listig wie Schlangen, und ohne Falsch wie Tauben zu sein.

Unter Erlösung verstanden die Gnostiker schon immer etwas völlig anderes, als die religiösen Führer ihrer Zeit. Gnostiker gehörten zu den Ersten, die ein globales, kosmisches Denken besaßen. Sie waren auch die Ersten, die Frauen in Versammlungen mitsprechen und mitbestimmen ließen, und Frauen auch nicht daran hinderten, priesterliche Funktionen auszuführen.

Das innerste Bedürfnis des Gnostikers geht dahin, Elend beseitigen zu wollen. Allein diesem Erlösungsgedanken gehört sein Herz. Eine diesbezügliche Sehnsucht postulieren Gnostiker als die richtige Einstellung zum Leben. Der Gnosis sollte man nicht vorwerfen, sie habe den richtigen Weg nicht gefunden. Das erfüllte Selbstbewusstsein der Gnostiker besteht gerade darin, dass sie in der Lage sind Türen zu öffnen.

Mit ihrem entschiedenen Auftreten bringen Gnostiker religiöse Würdenträger und Träger politischer Ämter gleichermaßen zur Weißglut. Sie stellen ihre Ansichten ganz bewusst den traditionellen Ansichten entgegen. Die Gnosis widerspricht der zeitgenössischen Rechtsprechung ebenso, wie der biblischen Rechtsauffassung des jüngsten Gerichts.

Es ist keinesfalls eine spielerische Lust der Gnostiker, alles einfach nur anders sehen zu wollen, sondern eine gezielte Parteinahme für diejenigen, die Ungunst und gerechte Strafe erfahren sollen. Ängstliche Gemüter konnten mit den Gnostikern nicht Schritt halten. Gnostiker sind verwegene Menschen mit feurigem Gemüt, die sich nicht davor scheuen, schwindelerregende geistige Höhen erklimmen zu wollen.

Gnostiker waren schon immer Leute, die Fragen gestellt haben, da sie das Warum der Dinge kennenlernen wollten. Sie haben das Gespräch nicht gescheut, waren leicht zugänglich, und haben gerne mit Andersdenkern geredet.

Bei dem sogenannten "Irrlehrer" hat man es oft mit dem Typus des eigenständig denkenden Menschen zu tun. Die verwirrende Fülle von Streitfragen ist jenes Betätigungsfeld, in welchem sich solche Leute wohlfühlen. Die Entwirrung des Wirrwarrs ist jene Arbeit, welche dem Wesen der Gnosis ihren Sinn verliehen hat.

In den Gedankengängen der Gnostiker sah man irrtümlicherweise das Spiel einer krankhaften Phantasie, und verkannte dadurch das verborgene Licht der Gnosis, welches schon immer eine große Leuchtkraft besaß. Die Gnosis besitzt die Ablagerungen aller ausgestorbenen und untergegangenen religiösen Denkweisen.

Der gnostische Mensch erstrebt kein unnützes Wissen, welches den Menschen mit Kenntnissen belastet, aus denen er in Bezug auf sein Innenleben nichts anzufangen weiss. Gnostisches Wissen ist weder Schulwissen, das im Gedächtnis gespeichert wird, noch Begriffsbestimmung, wie sie die akademische Wissenschaft anwendet.

Nur teilweise kann gnostisches Wissen mit intellektueller Tüchtigkeit in Zusammenhang gebracht werden. Es ist unzutreffend, die Gnostiker als pure Rationalisten zu bezeichnen, denn Gnostiker folgen nicht nur einer geradlinigen, mathematischen Logik, sondern gleichzeitig auch noch einer beweglichen Logik, deren Inhalt nur mit Bildern umschrieben, und durch Gleichnisse veranschaulicht werden kann.

Für Wissen, welches für das Wohlergehen der Menschheit keinen praktischen Nutzen hat, interessieren sich Gnostiker weniger. Sie interessieren sich für visionäres Wissen, welches innerlich zu ergreifen vermag, und durch Argumente nicht erschüttert werden kann. In solchem Wissen, welchem in der Krise der modernen Zivilisation wegweisende Bedeutung zukommt, ist die zeitlose Vorbildlichkeit der Gnosis zu sehen.

Mit gnostischen Gruß

Suminoto

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Aktualisiert: 12.02.2012 um 10:59 von Suminoto

Stichworte: gnosis
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Kommentare

  1. Avatar von orfeo
    Danke für diese lichtspendende Worthellung. Zweifellos ein spannendes Thema ...
  2. Avatar von mystiker1
    Ein wunderschöner Text. Gnostiker sind aber sehr vielfältig. Wichtig ist, dass die Liebe zu Gott und zu allen Menschen (dem Nächsten) das Zentrum ist. Das ist der Weg des christlichen Gnostikers. Bei vielen Esoterikern dreht sich alles nur um sich selbst. Du hast richtig betont, dass man das Leid seiner Mitmenschen sehen und darauf seinen Weg der Liebe aufbauen sollte. Alles Liebe, Mystiker
  3. Avatar von Suminoto
    Hi Orfeo
    Hi Mystiker

    Ich danke sehr für die freundlichen Kommentare, und darf Nachfolgendes nachlegen:

    Jesu der Nazarener, dessen Absichten durch das Kirchenchristentum bis zur Unkenntlichkeit entstellt wurden, war ein Vertreter der Gnosis. Die Gnosis ist mittlerweile ebenso zu einem Tummelplatz für Missverständnisse geworden, wie der Innhalt der Christenlehre.

    Die Gnosis ist keine konfessionelle Bewegung. In den vielen unterschiedlichen Glaubensbekenntnissen sehen Gnostiker lediglich eine mit feierlichem Ernst zum Ausdruck gebrachte Wichtigtuerei, weil es für einen Gnostiker nur zwei Sorten Menschen gibt, nämlich die Kinder der Welt und die Kinder des Reiches Gottes.

    Die Gnosis ist eine viele religiöse Organisationen durchlaufende Lichtwelle, die hier und da eine zeitlang einen Aufenthalt findet, jedoch mehr oder weniger schnell wieder weiterwandert, sobald die Wahrheit nicht mehr gelebt wird. Auf diese Weise durchlief das Licht der Gnosis zahlreiche Stationen im Laufe der Geschichte.

    Die Lichtträger der Gnosis sind immer nur einzelne Leute, und niemals eine Organisation. Bisher hat ein Zusammenschluss gnostischer Einzelkämpfer zu keiner Zeit stattgefunden. Alle diesbezüglichen Versuche, welche durch das Mönchtum und das Klosterwesen bisher unternommen wurden, sind fehlgeschlagen, was jedoch nicht heißen will, dass dies auch in Zukunft so sein wird.

    Das Licht der Gnosis, als Licht in der Finsternis, ist wie eine unter Schutt und Asche glimmende Glut, die mit dem Bestehenden nicht einverstanden ist, und die gerade deswegen immer wieder aufs Neue und völlig unerwartet wie ein plötzlicher Vulkanausbruch zutagetreten kann.

    Eine der bemerkenswertesten Eigenschaften der Gnosis besteht in deren Fähigkeit, sich wie ein Chamäleon dem Religiösen ebenso täuschend ähnlich angleichen zu können, wie dem Politischen, so dass ein ungeübtes Auge auf den ersten Blick keinen Unterschied feststellen kann.

    Das Ungestüme mancher Gnostiker bestand darin, dass sie, wie alle vom Opfergeist getriebenen Stürmer, keine Rücksicht auf sich selbst nahmen. Gut und Böse sind für solche Leute keine Moralbegriffe, sondern gigantische außerirdische Mächte, zwischen denen ein offensiver Existenzkampf stattfindet, der in den Gehirnen von Menschen ausgetragen wird. Ein Gnostiker ist sich dessen bewusst, dass der Teufel nicht gegen die Menschheit angetreten ist, sondern gegen den allmächtigen Gott.

    Gnostiker ließen sich abschlachten wie Schafe. Sie vertraten in der Praxis den Gedanken, dass Rosen ihre Schinder durch ihren Wohlgeruch ehren. Das Betragen dieser Leute hatte sogar Bernhard von Clairvaux den Hut abgenötigt. Dieser war als Sonderbeauftragter des Papstes der geistige Vater und Aufwiegler der Kreuzritter. Er war letztendlich genötigt zu sagen: "Es gibt kein christlicheres Betragen, als dasjenige der Gnostiker"

    Gnostischer Opposition kommt ein Gewicht zu, welches nur Unkenntnis geringschätzen kann. Die Tatsache, dass trotz aller Gewaltanwendung der gnostische Gedanke zu keiner Zeit kleinzukriegen war, zeigt unmissverständlich, welche Bedeutung der Gnosis zukommt.

    In der Welt der Religionen ist es ähnlich, wie in der Welt politischer Parteien, wo Spaltungen innerhalb der Parteien, sowie der Ausschluss aus Parteien, immer wieder neuartige Bewegungen ins Leben rufen. Der Ausgestoßene orientiert sich neu, und geht mit zunehmender Furchtlosigkeit auf sein Ziel zu.

    Gnostiker wissen, dass es keinerlei Wert hat, zu versuchen, mit der eigenen Satzung in ein fremdes Kloster einzutreten, oder mit einer eigenen Auffassung in eine politische Partei einzutreten, von der man weiss, dass deren Kurs nicht in jene Richtung geht, die man selbst zu gehen wünscht.

    Der moderne Gnostiker kann unterscheiden. Er stellt die richtige Diagnose und folgt keinem Irrweg. Er kennt die Melodie der Gnosis gut, und verwechselt sie nicht mit anderen Melodien. Er kennt den Geist und die Stimme der Gewaltlosigkeit, und folgt keiner fremden Stimme. Die Schafe des Herrn zu verführen ist nicht möglich, weil sie die Stimme ihres Hirten kennen.

    Gute Gnostiker sind nicht verführbar. Sie haben bemerkt, dass es sich bei den sogenannten 10 Geboten in Wirklichkeit vorwiegend um Verbote handelt. Sie wissen, dass man guten Leuten nichts zu verbieten braucht, und dass böse Leute sich nichts verbieten lassen. Gnostiker wissen vor allem, dass Gott nicht straft.

    Die ewige Gültigkeit gnostischer Gedanken liegt in der ablehnenden Haltung gegenüber jeglicher Verurteilung begründet. Gnostische Gedanken sind vom Prinzip her Muttergedanken, das heißt barmherzige Gedanken, die wollen, das der Schuldige unbestraft davonkommt. Die innere Haltung einer guten Mutter kommt der Haltung des Allmächtigen näher, als alle anderen menschlichen Regungen, die wir kennen.

    Richtlinie und Orientierungspunkt eines Gnostikers ist weder sein Gewissen, noch sein Empfinden, weil nichts so sehr in die Irre zu führen vermag, als diese beiden Faktoren, welche in ihrer Funktion als spontane Regungen all diejenigen zum Narren machen können, die derartigen Gefühlsausbrüchen gehorchen. Gerade deswegen hält sich ein Gnostiker ausschließlich und unmittelbar nur an Grundsätze, die er den Worten des Nazareners entnimmt.

    Jesus sagte von vornherein, dass alle verführt werden, nur nicht die Auserwählten. Dies sagt schlicht und ergreifend alles. Die Worte Jesu sind zum Zentrum der Gnosis geworden. Den Gnostikern vor der Zeit Jesu darf zugute gehalten werden, dass sie den Allerhöchsten nicht kannten. Gerade deshalb wurden sie von Jesus als Übeltäter bezeichnet. Er sagte nämlich: "Alle, die vor mir waren, sind Diebe und Mörder gewesen, denen die Schafe nicht gehorcht haben" (Johannes 10 :8).

    Wenn Jesus alle Leute, die vor ihm gelebt haben, als Diebe und Mörder bezeichnete, so meinte er damit ganz besonders Leute wie Moses, Elias, David, usw. Dies war kein Vorwurf, sondern lediglich eine nüchterne und rein sachliche Feststellung. Jesus konnte sagen, das wer ihn sehe, und zwar in seinem Charakter und in seiner Handlungsweise, der sehe den himmlischen Vater.

    Der Nazarener hatte aus den seinerzeit vorhanden gewesenen Schriften nur auf einzelne Stellen Bezug genommen, und Unzutreffendes entweder ignoriert, oder verworfen. Die Gnosis ist die Stimme der Opposition innerhalb jener Kreise, die einen besonders ausgeprägten Sinn für das Heilige besitzen. Gnostiker wurden zu Verachteten, weil sie es wagten, dem Traditionellen die Stirn zu bieten, und weil sie keinerlei Kompromisse mit dem Unheiligen eingingen. Aus diesem Grunde ist Jesus zu den Gnostikern zu zählen.

    Diesem bedeutsamen Phänomen ist bisher in der Geschichtsschreibung eine viel zu geringe Aufmerksamkeit gezollt worden. Allein schon die Tatsache, dass die Gnosis für die Existenz des frühen Papsttums dermaßen bedrohlich war, dass es sich ohne die Anwendung brutalster Gewalt nicht hätte behaupten können, zeigt den Gehalt und die Kraft, die der gnostischen Gedankenwelt innewohnt.

    mit freundlicher Empfehlung
    Suminoto

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    Aktualisiert: 21.02.2012 um 08:11 von Suminoto

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