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Youcat - das unendliche Grauen

Dies ist die Diskussion Youcat - das unendliche Grauen im Christenverfolgung Forum, als Teil der Theologie Kategorie. "Tweet Jugendverführung im geilen gelben Gewand. Zuerst war da Fritz the Cat, ein ziemlich haltloser Typ, der durch die New ..."

  1. #1
    Super-Moderator/in Avatar von Akolyth
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    Jugendverführung im geilen gelben Gewand.

    Zuerst war da Fritz the Cat, ein ziemlich haltloser Typ, der durch die New Yorker Subkultur der 1960er irrlichterte und nicht gerade ein Vorbild für die Jugend abgab. Man liebte ihn, las seine von Robert Crumb gezeichneten Comicerlebnisse und ging ins Kino, wo ein Zeichentrickfilm über Fritzens Taten lief.

    Später kam Fat Freddies Cat, ein vollgefressener Tunichtgut, der im Haushalt der von Gilbert Sheldon gezeichneten Freak Brothers ein alles andere als bürgerliches Leben führte und sich am liebsten mit den zahllosen Kakerlaken befasste, die im Heim der Freaks hausten. Ein etwas bürgerlicherer, massenkompatibler Artgenosse eroberte später die Herzen von Groß und Klein, trotz (oder wegen?) seiner Unausstehlichkeit – das war Garfield the Cat. Ob dieser bekannte Stubenhocker weiß, was eine Alley Cat ist, wollen wir nicht weiter hinterfragen, damit begäben wir uns auf unmoralische Pfade.

    Auf säuberlichen Pfaden hingegen taucht nun Youcat auf, und der steht als Lachnummer (leider mit ernstem Hintergrund) den Comic-Katzen kaum etwas nach, auch wenn er aus einer ganz anderen Ecke kommt. Youcat? Eine neue komische Katze? Ein Konkurrent von Youporn, dem auch bei Jugendlichen so beliebten Poppportal? Nicht ganz.

    An Selbstbewusstsein fehlt es Youcat nicht: “YOUCAT. Das einzige Buch, das Du jetzt noch brauchst. Außer der Bibel vielleicht noch.” So tönt es auf Youcat.org, der offiziellen Website, denn Youcat ist ein Buch, und zwar der Jugendkatechismus der Katholischen Kirche, der seit 2006 entwickelt und verfasst wurde.

    Aber das einzige Buch, das du jetzt noch brauchst? Der Anspruch ist doch etwas hoch gegriffen. Tick, Trick und Track, Donald Ducks Neffen, ziehen immer wieder ein Werk zu Rate, das als “Das schlaue Buch” bekannt ist. Äußerlich unscheinbar und auch nicht besonders umfangreich (ca. DIN A 5 Format und, bei angenommenem reiß- und wetterfesten Papier etwa 500 Seiten stark) enthält das Schlaue Buch alles, was die Ducks auf ihren zahlreichen Abenteuerreisen benötigen. Es heißt im Original Junior Woodchucks Guidebook) und ist das Nachschlagewerk der Fieselschweiflinge (so der Name der Duck’schen Pfadfindergruppe), in dem sich Informationen zu praktisch allen Fragen des Lebens finden. Erfunden wurde das Schlaue Buch von Carl Barks, der es 1954 in der Story „Der verlorene Zehner” erstmals erwähnt.

    Wer sich ein wenig im Duck’schen Universum auskennt weiß um den Wert dieses Werkes. Und nun erhebt ein anderes Buch den Anspruch, noch weiser zu sein? Recht vermessen, wie uns scheint, fast schon etwas größenwahnsinnig. Was, kennt man die Macher, nicht verwundert.

    Niemand geringerer als Papst Ratzinger steht fest hinter Youcat, und er erzählt lebensnah, wie er einen Auftrag seines Vorgängers Wojtyla übernahm, ein noch schlaueres Buch als das Schlaue Buch zu schaffen. “Dieses Buch sollte den altmodischen Titel Katechismus der Katholischen Kirche tragen, aber durchaus etwas Aufregendes und Neues sein. Es sollte zeigen, was die katholische Kirche heute glaubt und wie man vernünftigerweise glauben kann.” So erinnert sich Ratzinger lebhaft.

    Aber Wojtylas Auftrag musste noch erweitert werden, hören wir noch einmal seinen Nachfolger: “Sollten wir nicht versuchen, den Katechismus der Katholischen Kirche in die Sprache der Jugend zu übersetzen? Seine großen Aussagen in die Welt der jungen Menschen von heute hineinzuholen? ”

    “Nein, sollte man nicht!” möchte man entsetzt rufen. Die Sprache der Jugend? Uncoole alte Männer, die auf keiner Gammelfleischparty mehr reingelassen würden, die ihr Alimentenkabel offiziell nur zum Pipimachen benutzen, wollen den Checker mimen und voll korreckt völlig verstaubten Kram aufbitchen, damit auch das allerletzte Clerasil-Testgelände sagen kann “Geil, Alda!” und seine Zeit nicht mehr in Münzmalle abtanzt, sondern fortan auf den Lattenjupp abfährt? Wer soll das denn schnallen?

    Nun, sie haben es trotzdem getan, Patron des Projektes ist der Wiener Kardinals Christoph Schönborn. Den kennt man als Sympathisant des „Intelligent Design“ sowie von Äußerungen, mit denen er Missbrauchsanschuldigungen gegen den Wiener Erzbischof Groer abzubügeln versuchte: “Seit der Zeit des Nationalsozialismus, als Priesterprozesse unter dem Vorwand homosexueller Verfehlungen geführt wurden, hat es in Österreich derlei Verleumdungspraktiken gegen die Kirche nicht mehr gegeben” Das musste er dann später, Groers Dreistigkeit im sexuellen Missbrauch von Kindern sei Dank, uneingeschränkt revidieren. Was den Kölner Kardinal Meisner nicht davon abhielt, bei Groers Beisetzung die Predigt zu halten.

    Schönborns Chef Ratzinger, mit dem kürzesten Draht nach ganz oben, schreitet allen voran, um keine Metapher verlegen. “Ihr braucht göttliche Hilfe, wenn Euer Glaube nicht austrocknen soll wie ein Tautropfen in der Sonne” , ruft er wie ein Blitz im Gewitter von oben herab, wie ein Fels in der Brandung, wie ein Tautropfen in den Hohen Tauern. Kurz: wie der Mitschöpfer des einzigen Buches außer der Bibel, das man noch braucht.

    Glaube, Sakramente, christliches Leben und Gebet. In diese Bereiche ist Youcat aufgeteilt und übernimmt damit die Ordnung des großen Katechismus der Katholischen Kirche. Das erinnert mich an meine Kindheit. Wenn wieder einmal ein Familienfest anstand (und davon gab es viele) saßen die Erwachsenen zusammen im geräumigen Wohnzimmer, während wir Kinder (und davon gab es ebenfalls viele) meist in der Küche um den Tisch saßen, den wir Katzentisch nannten. Aber bis auf richtigen Kaffee und die schnapshaltigen Torten bekamen wir auch alles, was die Großen schnabulierten. großen Katechismus = Wohnzimmertisch, Youcat = Katzentisch. Doch ich schweife ab.

    “Der Katholizismus hat es sich nicht verkneifen können, auch noch nach der Aufklärung absurde Lehren zu dogmatisieren, so die Unbefleckte Empfängnis Marias 1854, die leibliche Aufnahme Maris in den Himmel 1950 und [...] die Unfehlbarkeit des Papstes 1871. An alle diese Absurditäten [...] müssen sie als Katholik glauben, sonst werden sie nach dem Tode gleich in die Hölle weitergereicht. Ein Trost freilich bliebe: Es wären die interessanteren Leute dort.”

    “Der Katholizismus hat es sich nicht verkneifen können, auch noch nach der Aufklärung absurde Lehren zu dogmatisieren, so die Unbefleckte Empfängnis Marias 1854, die leibliche Aufnahme Maris in den Himmel 1950 und [...] die Unfehlbarkeit des Papstes 1871. An alle diese Absurditäten [...] müssen sie als Katholik glauben, sonst werden sie nach dem Tode gleich in die Hölle weitergereicht. Ein Trost freilich bliebe: Es wären die interessanteren Leute dort.”

    H.-W. Kubitza, Verführte JugendH.-W. Kubitza, Verführte Jugend

    Natürlich ist Youcat auch bebildert, besonders stolz ist man auf die Fotos. “Die Bilder im YOUCAT zeigen junge positive, natürlich-authentische Menschen in allen Lebenssituationen.” In allen Lebenssituationen – ein Sack voller Mücken könnte nicht prahlerischer angeben. Sehen wir junge Menschen bei der Sexualität? Sehen wir verhungernde Kinder in Afrika, Aidskranke, Erdbebenopfer? Sehen wir Kinder, die diese “wunderbare Schöpfung” schon im frühen Alter verlassen müssen, krebskrank, verunglückt, zu Tode geprügelt, missbraucht und misshandelt? Das verstehe ich unter natürlich-authentisch. Nein, sehen wir nicht.

    Den aufgeklärten Menschen überkommt beim Blättern im Youcat das unendliche Grauen. So etwas soll man seinen Kindern in die Hand geben? Gut, das selber zu tun wäre immer noch besser, als das Buch seinem Kind von einem Priester vorlesen zu lassen, auf dessen Schoss es sitzt. Doch Spaß beiseite. Weder seltene südamerikanische Dschungeldialekte noch das Binden komplizierter Knoten wird gelehrt, und sucht man nach der exakten Höhe des Entenhausener Gumpenbergs wird man ebenfalls im Unklaren gelassen. Wer Ponce de Leon war wird ebenso übersprungen wie Antwort auf die Frage nach dem genauen Rezept von Pastinakenpudding. Und das will das einzige Buch sein, das die Jugend noch braucht (wie erwähnt, außer der Bibel, die zumindest nützliche Tipps zur Ausrottung Ungläubiger bietet)? Nein Ratzinger, da habt ihr mal wieder den Mund zu voll genommen, da hilft euch auch die peppige (geile) Aufmachung von youcat.org nicht.

    Dieser Ansicht ist auch Heinz-Werner Kubitza, studierter Theologe und Autor des Buches “Der Jesuswahn”, das wir vor einiger Zeit im Herrenzimmer ausführlich vorstellten, auch wenn Kubitza in seiner Youcat Kritik einen etwas anderen Ansatz als das Herrenzimmer wählt, wie man auf der Website Der Youcat in der Kritik | Vernünftige Antworten auf katholische Fragen lesen kann: “Der Youcat ist unseriös. Er ist unseriös, weil er so tut, als wäre man bei seiner Erstellung ernsthaft an einem Gespräch mit Jugendlichen interessiert gewesen. Die katholische Kirche definiert Dogmen, sie diskutiert sie nicht. Er ist unseriös, weil er den Jugendlichen ein Bild von Jesus und den ersten Christen vermittelt, das in der neutestamentlichen Wissenschaft und bei Historikern längst als widerlegtes katholisches Wunschdenken gilt. Und er ist unseriös, weil er offenbar in voller Absicht diese Erkenntnisse der Forschung verschweigt.

    Diese katholischen Nebel versucht das Buch VERFÜHRTE JUGEND von Kubitza zu vertreiben. Zu den 165 katholischen Fragen des Youcat, die die Grundlagen der katholischen Lehre betreffen, gibt er 165 kritische Antworten. Jugendliche und Erwachsene erfahren, wie fragwürdig und absurd viele zentrale Aussagen der katholischen Kirche sind. Und sie erkennen, was ihnen mit dem Youcat wirklich verkauft werden soll: keine Religion, sondern eine religiöse Ideologie.

    Dieses Buch wendet sich an alle, die sich für die katholische Kirche engagieren wollen oder dies bereits tun. Niemand sollte dort mittun, der nicht auch die kritischen Einwände kennt. Es zeigt aber auch nichtreligiösen Menschen, mit welchen unlauteren Mitteln und Tricks die katholische Kirche arbeitet, um Menschen zu fischen.

    Das hört sich gut an, weshalb wir Verführte Jugend nicht nur allen Eltern (den Jugendlichen sowieso) empfehlen, sondern allen Erwachsenen, die sich über das absurde Weltbild der katholischen Kirche und die daraus entstehenden Gefahren für die nachfolgenden Generationen schlau machen wollen. Kindesmissbrauch geschieht nicht nur durch sexuelle und sonstige Körperlichkeit, auch Indoktrination von Wahnideen fällt darunter. Verführte Jugend ist tatsächlich ein schlaues Buch, das ganz gewiss nicht den Anspruch erhebt, das einzige Buch im Regal junger Menschen sein zu wollen. Zumindest der Jesuswahn des gleichen Autors sollte daneben stehen.

    Zwei kleine Mankos in Heinz-Werner Kubitzas Verführte Jugend muss man allerdings erwähnen: Das Buch enthält kein Geleitwort des Papstes, und auf seinen 200 Seiten erfährt man nicht, wie man eine im 15. Jahrhundert vor der Küste von Patagonien gesunkene Spanische Galeere ohne elektrischen Strom heben kann. Darum sollte das Junior Woodchucks Guidebook fortan die Dreifaltigkeit im Buchregal komplettieren. archi w. bechlenberg
    Heinz-Werner Kubitza
    Verführte Jugend
    Eine Kritik am Jugendkatechismus Youcat
    Vernünftige Antworten
    auf katholische Fragen
    208 Seiten, 12,95 Euro
    ISBN 978-3-8288-2800-1
    Tectum Verlag 2011
    Alles zum Buch Verführte Jugend samt Bestellmöglichkeit auf der eigens erstellten Website
    Aus: Jugendverführung im geilen gelben Gewand. | | Das Herrenzimmer
    Anhang 8603 Anhang 8604 Anhang 8605
    Bilder gehören zum Artikel, Hervorhebungen stammen von mir.

    Der Stürmer läßt grüßen: Prost Neujahr!
    Zum Verlag des Pamphlets geht es hier: http://www.tectum-verlag.de/buecher....tep=Geschichte höchst interessante Titel im Angebot!
    Geändert von Akolyth (01.01.2012 um 07:30 Uhr)
    „Seine Armut ist Freiheit. Diese Freiheit ist Liebe. Nicht die Freiheit des Verstandes, der überlegen erkennt; nicht die Freiheit des Wollens, das sich in geordneter Übung löst. Unmittelbare Liebe; Kraft des von Gott berührten Herzens. Darum ist in Alledem kein Nein. Alles ist Ja. Alles blüht und leuchtet und lebt. Es ist das große Aug’ in Auge mit Gott“ -
    Romano Guardini über den Hl. Franziskus aus "In Spiegel und Gleichnis"

  2. #2
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    Hatd er Typ auch Argumente aus dem Text des Buches oder nur aufgrund der Absicht?
    Die Moderatoren sind in der Minderheit gegenüber der Weltbevölkerung als auch gegenüber dem betroffenen Staatsvolk, welchem Sie hier verantwortlich zu Diensten sind.
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  4. #3
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    Leseproben

    Zum Buch hier einige Lesproben. Die Nummern beziehen sich auf die Fragen des Youcat.

    8. Wie offenbart sich Gott im Alten Testament?
    20. Wie können wir Gott antworten, wenn er uns anspricht?
    43. Ist die Welt ein Produkt des Zufalls?
    60. Warum ist Jesus das größte Vorbild der Welt?
    90. Hat Jesus Wunder gewirkt, oder sind das nur fromme Märchen?
    96. Wieso verurteilte man einen Mann des Friedens wie Jesus zum Tod am Kreuz?
    97. Sind die Juden schuld an Jesu Tod?
    98. Wollte Gott den Tod seines eigenen Sohnes?
    125. Was ist das Einzigartige am Volk Gottes?
    127. Was heißt Die Kirche ist die Braut Christi?
    141. Welche Aufgabe hat der Papst?
    158. Worin besteht der Himmel?
    159. Was ist das Fegefeuer?
    163. Was ist das Letzte oder Jüngste Gericht?
    165. Warum sagen wir Amen zum Bekenntnis unseres Glaubens?

    Leseproben | Der Youcat in der Kritik
    Kann man hier nachlesen.
    „Seine Armut ist Freiheit. Diese Freiheit ist Liebe. Nicht die Freiheit des Verstandes, der überlegen erkennt; nicht die Freiheit des Wollens, das sich in geordneter Übung löst. Unmittelbare Liebe; Kraft des von Gott berührten Herzens. Darum ist in Alledem kein Nein. Alles ist Ja. Alles blüht und leuchtet und lebt. Es ist das große Aug’ in Auge mit Gott“ -
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  5. #4
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    Hmmm..... um es nach einigen Sätzen mal so zu sagen: Er lehnt die katholische Kirche ab. und macht seien Kritik an bestimmten Sätzen fest, die theologisch formuliert sind, und versteht theologische aussagen als historische Aussagen. bei einem studierten Theologen kann man da nur von intellektueller Unredlichkeit sprechen, der absichtlich die Sprachebenen vermischt.

    NACHTRAG:

    So, habe den youcat elektronisch bestellt. Es ist sehr gut gemacht, schön verständlich, aber theologisch dicht geschrieben. Ob es da nicht bei der Zielgruppe auch zur Vermischung der Sprachebenen kommt? Aber es ist ein guter Einstieg.
    Die ebook Version besticht auch durch die Verlinkung, so dass man jederzeit mehr in die Tiefe gehen kann. Übrigens ist der Bibleserver, und nicht das Bibelwerk verlinkt.
    Geändert von Ponderstibbons (01.01.2012 um 14:36 Uhr)
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    Übrigens ist der Bibleserver, und nicht das Bibelwerk verlinkt.
    Ob das ein Pluspunkt ist? Ich mag Bibleserver ja auch, aber es enthält nur den hebräischen Kanon, nicht unseren griechischen.

  8. #6
    Präsident/in Avatar von Ponderstibbons
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    Habe es erst mal als interessante Tatsache festgestellt. Aber wenn du bei bibleserver auf Einheitsübersetzung gehst, findest du auch die Spätschriften, wenn auch als "Apokryphen" bezeichnet.
    Ich sehe allerdings den Umgang mit nichtgedruckten Ausgaben der Bibel in der katholischen Kirche immer mehr als Problem, aber das ist ein anderes Thema. Es gibt keine EÜ als eBook, keine Ausgabe mit Querverweisen als links etc. da sind die Protestanten aller Schattierungen viel weiter.
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  10. #7
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    Es gibt eine App für's iPhone für 12,99 EÜ Kath. Bibelwerk
    http://www.dbk.de/presse/details/?pr...92aeb0c415df97
    Der für iPhone Verhältnisse völlig überhöhte Preis dürfte der "showstopper" sein.
    Blöd!
    Geändert von Akolyth (01.01.2012 um 15:46 Uhr)
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  11. #8
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    Ja, und anderes gibt es nicht. Such mal bei amazon ebooks nach Bibel..... Elberfelder, Luther etc. aber keine EÜ.
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  12. #9
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    Zitat Zitat von Ponderstibbons Beitrag anzeigen
    Habe es erst mal als interessante Tatsache festgestellt. Aber wenn du bei bibleserver auf Einheitsübersetzung gehst, findest du auch die Spätschriften, wenn auch als "Apokryphen" bezeichnet.
    Danke, das hatte ich noch garnicht gesehen

    Ich sehe allerdings den Umgang mit nichtgedruckten Ausgaben der Bibel in der katholischen Kirche immer mehr als Problem, aber das ist ein anderes Thema. Es gibt keine EÜ als eBook, keine Ausgabe mit Querverweisen als links etc. da sind die Protestanten aller Schattierungen viel weiter.
    Also als freeware gibt es: Volksbibel 2000 Ist auch ganz gut.

  13. #10
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    mal back to topic: ich habe mit meiner 10 ausgemacht, den Youcat als Lektüre zu lesen. Zur Vorbereitung lese ich auch dieses Buch von Kubitza, um die Antworten zu vergleichen. Kubitza äussert zwar an allem und jedem Kritik, hat aber offensichtlich maximal die Fragen des Youcat gelesen, nicht aber die Antworten. Seine Kritik hat nämlich nicht das geringste mit der jeweiligen Antwort im Youcat zu tun, sondern ist jeweils nur eine Ablehnung der Frage, ein Verweis auf die dunklen Seiten der Kirchengeschichte und basiert auf der Prämisse: Was die katholische Kirche sagt, ist falsch, weil es die katholische Kirche sagt. Damit ist er nach seiner Definition des Wortes "dogmatisch" dogmatischer als die Kirche, die ja unter dogmatisch etwas ganz anderes versteht.
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