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Äußere Sicherheit und internationale Konflikte Von der Grenzsicherung bis zum globalen Konflikt

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Alt 24.08.2007, 13:01   #1
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Icon14 "Mein Kampf" - dem Führer in der Türkei das Wort entzogen

Bild anklicken um es zu vergrößern.

Zitat:
Traurige Nachricht für türkische Leseratten. Eins der beliebtesten Bücher der Türkei, das es zeitweise auf Platz 3 der Bestsellerlisten schaffte, wurde jetzt von der türkischen Regierung verboten. Es handelt sich um “Mein Kampf” des deutschen Autors Adolf Hitler (oben ein aktuelles Bild). Das Verbot geht aber nicht von den moderaten Islamisten der Regierung Erdogan aus, sondern vom Freistaat Bayern, dessen Urheberrechte durch eine neue 100.000 Exemplare umfassende Billigausgabe verletzt wurde.

Die Welt berichtet:

"„Mein Kampf“ war in den vergangenen Jahren in der Türkei zum Bestseller geworden; gleich mehrere Verlage gaben das Buch heraus. Allerdings hatten die Herausgeber keine Druckgenehmigung. Auch habe Bayern als Inhaber der Rechte kein Geld von den Verlagen erhalten, meldete CNN-Türk. Der Freistaat sei daraufhin vor Gericht gezogen.
Bereits im März rätselten Buchhändler und akademische Kreise in der Türkei über das plötzliche Interesse junger Türken an Adolf Hitlers Buch. Hauptsächlich Studenten würden es kaufen, hieß es aus Buchläden in Ankara.

Die Nachfrage war offenbar so groß, dass das Buch in einigen Läden immer wieder ausverkauft war. Allein ein Händler in Ankara habe in den vergangenen Wochen mindestens 1000 Exemplare verkauft, hieß es in Medienberichten. Auf der Liste der am meisten verkauften Bücher stand “Mein Kampf” im März 2007 sogar auf Rang drei. Die Verkäufe hätten zu dem Zeitpunkt stark zugenommen, als eine neue Ausgabe für 3,50 Euro in den Handel gekommen sei.

Deutsche Botschaft zeigte sich besorgt

Dem Bericht zufolge rätselten Buchverkäufer und Wissenschaftler über das Phänomen des plötzlichen Interesses an Hitlers Hetzbuch. Die Türkei sei weder ein Land mit einer intensiven Lesekultur noch spiele sie in der Geschichte des Antisemitimsus eine Rolle, hieß es."


Wie so oft scheinen die ratlosen Wissenschaftler es versäumt zu haben, einen Blick in den ebenfalls in diesen Kreisen weit verbreiteten Koran des arabischen Autors und Ziegenhirten Mohammed zu werfen. Denn sonst könnten den Forschern einige recht interessante Zusammenhänge zwischen dem gerade auch unter türkischen Studenten wieder erstarkenden Islam und dem kleinen braunen Buch des österreichischen Anstreichers auffallen.

Bleibt die Frage, was sollen die jungen Türken jetzt lesen? Entweder die in muslimischen Kreisen ebenfalls höchst beliebten “Protokolle der Weisen von Zion”, eine bekannte Fälschung aus dem 19. Jahrhundert, die den Vorteil hat, dass niemand die Rechte daran besitzt, oder, mit den in der Koranschule erworbenen Arabisch-Kenntnissen einfach doch wieder “Mein Kampf” in der Ausgabe in der Sprache des Propheten. Bei Bezugsschwierigkeiten wende man sich an die nächste Moscheegemeinde.

Erstaunlicherweise hat es zu dem Vorgang bisher noch keine beleidigten Proteste deutscher Islamfunktionäre gegeben. Obwohl es dazu allen Anlass gäbe. Einerseits verlangt gerade Bayern von nachziehenden Neubürgern eine Beschäftigung mit der Kultur der neuen Heimat, andererseits verbietet es aus Raffgier ausgerechnet das einzige Werk eines deutschen Autors, das Türken gerne lesen. Gemein!
Link :

- Zur Quelle auf PI

Geändert von redlabour (24.08.2007 um 13:03 Uhr)
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Alt 03.02.2010, 21:45   #2
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Fand diesen PI-Beitrag zuerst ganz witzig. Doch mußte da unbedingt die alte Linken-Lüge vom "Anstreicher" wieder her ?!
Der hat damals in Wien Aquarelle gemalt, sowie Postkarten, für die damals im Männerwohnheim jüdische Mitbewohner seine besten Kunden gewesen seien.

Polemik nutzen - das mach ich auch manchmal ganz gern.
Aber mit klaren Lügen disqualifiziert man sich nur.

Da kriegt dann auch der Rest einen schalen Geschmack.

Lügen erhöhen nicht die Seriosität und Glaubwürdigkeit.

(Was mich zwangsläufig an die iranischen Mullahs erinnert - die lügen ihren "Gläubigen" takiyya-/korangerecht zu ihrem Zweck und vermeintlichen Nutzen ihrer Sache derart viel, dick und fett und fließbandmäßig vor, dass inzwischen kein Iraner irgendwas von dem, was die behaupten, noch glauben kann, außer den Fanatikern mit den eisernen Scheuklappen und den Profiteueren natürlich, die ja hauptsächlich aus armen fanatischen Unterschichtfamilien rekrutiert werden.
(Ein Iraner erzählte mir erst gestern von einer Bekannten, die sich stets gebrüstet hatte, aus einer fanatisch religiösen Familie zu stammen, die mit am Sturz des Schah und Machtübernahme der Mullahs gearbeitet hätten - ihre Brüder seien Pasdaran gewesen ursprünglich aus armer Unterschicht, in dieser Funktion bzw. mit dieser "Tätigkeit" hatten sie offenbar viel Geld gemacht.
Doch sogar sie sagt inzwischen: "Ich hasse den Islam", habe sich einen Sticker der Mussawie-Seite auf die Jacke genäht - und "esse nun fast jeden Tag mit großem Appetit Schweinswürstchen".)
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Alt 03.02.2010, 22:12   #3
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Ich kenne Anstreicher, denen dieser Beruf nicht ausreicht und die sich deshalb im Bilder malen versuchen und das mitunter sogar mit Verkaufserfolgen. Ich habe schon früher mal gelesen, dass er im Job Anstreicher war und darüber hinaus eben von Postkarten abgemalt hat.
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Alt 03.02.2010, 23:31   #4
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Der arbeitsscheue Postkarten Maler aus Braunau am Inn.
Der Adolf hat nicht einmal die Aufnahme Prüfung im Probezeichenen bestanden. Dieser Dämon in Menschengestalt hat sich durch sein armseliges Leben nur durch Haß und Intrigen gemogelt. Zu einer normalen bürgerlichen Arbeit war dieses Etwas nicht im Stande.
Warum man dann dieses Pamphlet auch noch vertreiben muß, hat scheinbar nur finanzielle Gründe. Spricht auch nicht gerade für die Leserschar in der Türkei, dass sie einen solchen Haßschund lesen.
Gut Hitler und besonders Himmler hatten eine Affinität zum Islam, s. hierzu die bosnisch-muslischen SS Einheiten, aber diese kamen erst später, ca ab 1940, 1941.
Auch dass der "Großmufti" von Jerusalem SS Mitglied Mohammed Amin al Husseini, ein gerne gesehner Gast im Hitlerschen Reiche war.
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Die Wahrheit ist manchmal ein UNBEQUEMER Freund.
Aber sie ist - im Gegensatz zur Lüge - ein FREUND.
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Alt 04.02.2010, 23:45   #5
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Zitat:
Zitat von uaww Beitrag anzeigen
Ich kenne Anstreicher, denen dieser Beruf nicht ausreicht und die sich deshalb im Bilder malen versuchen und das mitunter sogar mit Verkaufserfolgen. Ich habe schon früher mal gelesen, dass er im Job Anstreicher war und darüber hinaus eben von Postkarten abgemalt hat.
Dass es welche gibt, kann natürlich durchaus sein.Aber in dem Fall? - n e e , liebe Martha - die Behauptung vom "nationalen Antreicher Hitler" ist eine Erfindung der "Sozis", 1923 schon.

Noch besser bekannt allerdings durch ein Lied von Bert Brecht (seinerzeit noch glühenden und in Hymnen "Väterchen Stalin" verehrend), dem Idol der Linken - vor allem durch die 68-er ganz groß in Mode gekommen -
"Brecht hin - Brecht her" - ich erinnere mich noch, hat mich schon damals angek... Doch sogar mein Töchterchen las eifrig Brecht, mit 12 Jahren.

Daher also:Urheber dieser Behauptung:
"Väterchen Stalin"-Verehrer
(seinerzeit noch, auch in Hymnen)
Bert B r e c h t mit seinem L i e d von 1933 "Anstreicher Hitler"

Siehe z.B. a.:
Internationales Archiv für Sozialgeschichte der deutschen Literatur (IASL)

Ausgabe: Jan 1985

»Anstreicher Hitler«. Zur Problematik politischer Polemik in der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus

GÜNTER SCHOLDT
Quellenangabe Internationales Archiv für Sozialgeschichte der deutschen Literatur (IASL). Band 10, Heft 1, Seiten 135–153, ISSN (Online) 1865-9128, ISSN (Print) 0340-4528, DOI: 10.1515/iasl.1985.10.1.135, //1985
Published Online: 23/11/2009
---

Das geht jetzt natürlich n i c h t gegen D i c h !!, aber:

Was ich nicht/noch nie ausstehen kann/konnte, ist Polemik die sich nicht als solche zu erkennen gibt, sondern im Mäntelchen von Fakten daherkommt. Da weiß man nämlich bald sowieso nicht mehr was man noch glauben kann und was nicht.
Wie heute schon so oft - nicht nur bei den ZDF-"Dokumentationen" eines gewissen Guido K...

Mich interessiert jedenfalls immer nur die Wahrheit, nur Fakten - egal um wen es geht und zu welchem angeblich guten Zweck. Herummauscheln, verändern, da was weglassen, dort hinzufügen, zu Fakten etwas anders aussehen zu lasssen - das widert mich prinzipiell an.

Ich würde auch nicht mögen, wenn ich mal gucken will, wie Stalin eigentlich zu dem geworden ist, was er war..., und der hätte mal einen Schuhladen gehabt, Schuhe repariert oder designed, und da stünde stattdessen absichtlich "Schuhputzer". (Oder gar bei Menschenschlächter Polpot auch noch Menschenfresser dabei - falls er's nicht einer war.)

Solche Manipulationen mag ich nicht - egal um wenn es geht und ob angebl. zum "guten Zweck" - um jemanden, der eh schon "madig genug" ist, möglichst noch ein kleines bißchen madiger zu machen - als ob's manchen noch immer nicht ausreichen würde...
Das ko... mich gerade so an bei den Linken, von jeher schon.

"Märchen" mag ich erstens höchstens, wenn es schöne, romantische, altmodische eben aus alter Zeit sind, von Prinzessinnen undso..., und zweitens muß ich dann auch erkennen können, dass es ein Märchen ist und nicht dass es dreist als "Wahrheit" daherkommt, mich quasi verar... - das kann ich nicht ab, nervt mich.
(Naja, als Kind "nervte" ich meine Umgebung mit meinem weit und breit berüchtigten "Wahrheits- inkl. Genauigkeitsfimmel". So fanatisch bin ich ja nicht mal mehr...)


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Nachtrag:

-------------------
Zitat:
Zitat von Wallenstein Beitrag anzeigen
Der arbeitsscheue Postkarten Maler aus Braunau am Inn.
Der Adolf hat nicht einmal die Aufnahme Prüfung im Probezeichenen bestanden. Dieser Dämon in Menschengestalt hat sich durch sein armseliges Leben nur durch Haß und Intrigen gemogelt. Zu einer normalen bürgerlichen Arbeit war dieses Etwas nicht im Stande..

Aus Wiki - nicht grad als rechtsradikal bekannt:

Von 1903 an bezog Hitler eine
Waisenrente Waisenrente
. Damit und mit der Unterstützung durch seine Mutter war er ab 1905 finanziell unabhängig. Im September 1907 reiste er nach Wien und unterzog sich an der Allgemeinen Malerschule der Wiener Kunstakademie zusammen mit weiteren 112 Kandidaten der Aufnahmeprüfung.
Durch seine mitgebrachte Arbeitsmappe qualifizierte er sich wie 79 weitere Bewerber zur Teilnahme am zweiten Auswahlverfahren, dem Probezeichnen am 1. und 2. Oktober. Nur 28 bestanden diese Prüfung. Die restlichen Bewerber, darunter auch Hitler und
Robin_Christian_Andersen Robin_Christian_Andersen
waren zum Studium nicht zugelassen. Er blieb zunächst in Wien. Am 24. Oktober teilte der jüdische Hausarzt
Eduard_Bloch Eduard_Bloch
der Familie mit, die Mutter sei unheilbar krank und habe nicht mehr lange zu leben. Adolf kehrte nach Linz zurück, bevor seine Mutter am 21. Dezember 1907 an Brustkrebs starb.

Auch wenn's nicht gefällt:

Aber dieser "dabei ebenfalls durchgefallende" Robin Christian Andersen - klick ihn einfach mal an, falls du's nicht glaubst - wure 1945 sogar Rektor der Akademie der bildenden Künste und erhielt 1953 den Würdigungspreis der Stadt Wien...

Geändert von Stachelbeere (05.02.2010 um 00:44 Uhr) Grund: Automatisch zusammengefügt - Nachtrag/Doppelposting
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Alt 05.02.2010, 01:13   #6
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Anstreicher

Liebe Stachelbeere,
das Wort Anstreicher steht aber auch als Synonym für Maler, die nicht besonders gut sind. Das gibt es sogar auf der Akademie. Das ist also eine ganz "offizielle" Bezeichnung in der sog. Fachwelt.
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Alt 05.02.2010, 01:32   #7
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Zitat:
Zitat von uaww Beitrag anzeigen
Ich habe schon früher mal gelesen, dass er im Job Anstreicher war und darüber hinaus eben von Postkarten abgemalt hat.
Stimmt nicht. Er wäre uns als Politiker erspart geblieben, hätte ihn die Wiener Kunstakademie aufgenommen. Dazu musste er eine Mappe einreichen, die aber nach den Kriterien der Akademie zu wenig Porträtstudien enthielt (er hatte hauptsächlich Gebäude gemalt).

Danach hoffte er auf eine Karriere als Architekt und absolvierte dafür allem Anschein nach ein Praktikum am Bau.

Der Mann entwickelte sich nach dem Ende des Ersten Weltkriegs in Deutschland zum Monster. Was er getan hat, ist auch schon schlimm genug, wenn man sich auf das konzentriert, was er wirklich verbrochen hat. Es ist nicht nötig, auch noch Sachen dazuzuerfinden, zu verfälschen, zu über- oder untertreiben.

Eine bemerkenswert nüchterne und detaillierte Biografie mit Entkräftung all solcher Legenden ist die von Werner Maser
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Alt 05.02.2010, 03:24   #8
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================================================== ===
Zum jüdischen Hausarzt der Familie, EDUARD BLOCH habe ich mal den Link geöffnet:

"Der Arzt erinnerte sich später, er habe in seiner ganzen Laufbahn noch nie jemanden so leiderfüllt gesehen wie Hitler, der zu seiner Mutter stets eine enge Bindung gehabt hatte.Deren Tod soll gemäß Rudolph Binion Hitlers Judenhass mit ausgelöst haben,da der Jude Bloch ihren Krebs nicht heilen konnte.

Die Tatsachen sprechen jedoch g e g e n diese These. B l o c h hatte mit 395 Kronen ein relativ bescheidenes Honorar verlangt und verzichtete auf einen Zuschlag für die unzähligen Hausvisiten und Behandlungen mit
Jodoform Jodoform
zur Schmerzlinderung.
Als die Familie einige Tage nach dem Tod Klara Hitlers zu ihm fuhr, um die Rechnung zu bezahlen und ihm zu danken, verbeugte sich Hitler sogar vor dem Arzt mit den Worten
„Ich werde Ihnen ewig dankbar sein.“ 1908 schrieb er ihm eine Karte, in der er sich nochmals für seine Bemühungen bedankte.
Noch 1937 erkundigte sich Hitler nach Bloch
und nannte ihn einen „Edeljuden“.

Nach der Anschluss genannten Annexion Österreichs an das
Zeit_des_Nationalsozialismus Zeit_des_Nationalsozialismus
beherrschte Deutsche Reich 1938 wurde das Leben für jüdische Österreicher in zunehmendem Maße schwierig. Bloch musste seine Arztpraxis aufgeben und richtete ein Hilfeschreiben an Hitler, dem entsprochen wurde. Als einziger Linzer Jude unter
Gestapo Gestapo
-Schutz gestellt, wurde es Bloch und seiner Frau gestattet, in ihrem Haus Palais Weißenwolff zu bleiben, bis die Formalitäten zur Emigration erfüllt waren.
Im November 1940 wanderte das Ehepaar in die
Vereinigte_Staaten Vereinigte_Staaten
aus (Seine Eltern konnten ein Jahr vorher fahren). Seinen Beruf als Mediziner übte Bloch dort nicht mehr aus."

Von diesem Rudolph Binion noch nie gehört - allerdings sowas schon mal irgendwo diese Behauptung "als ob Tatsache" gelesen, ohne Berufung auf Binion oder sonstwen.

Die vollständige Äußerung des jüd. Hausarztes Dr. Bloch - der übrigens, wie auch dabei stand, Karl May und Fenimore Cooper Literatur liebte, wie auch Hitler, der diese Vorliebe vielleicht sogar vom jüd. Hausarzt übernommen hatte, der ihm möglicherweise Bücher gegeben hatte - lautete gem. Prof. Maser in etwa:
"Ich habe noch nie einen jungen Mann seine Mutter so aufopferungsvoll pflegen und sie dann so tief betrauern gesehen". Er habe seinerzeit die Mutter nicht nur gepflegt, sondern den ganzen Haushalt gemacht, den Boden geschrubbt, die Wäsche gewaschen, ich glaube sogar gekocht usw.

Ich kann's echt nicht ab, wenn man vor lauter Hass, Gift und Galle einfach irgendwelche Sachen behauptet. Ich kann in mich hineinhorchen wie ich will, ich finde diesen Hass nicht mal gegen die kommunistisch-slawischen Bestien, die meine ganze Familie vätersicherleits grausam und eigenhändig ausgerottet haben (Tschechen meinen Vater grausamst zu Tode gequält, Serben den meinen Großvater in einen niedrigen, stinkenden Schweinekoben gesperrt und dort verrecken lassen, und der Rest hatte "vielleicht" noch Glück, dass er nicht wie andere schlachthofmäßig bei Zigeunermusik und Partisanentanz abgemetztelt wurde, bevor sie alle in die Todeslager kamen, obwohl in diesen Lagern bestialische Morde gab - von einer Bekannten unserer Familie hatten wir z.B. Kenntnis, dass ihr, weil sie sich verzweifelt weigerte, sich zwecks Massenvergewaltigung "freiwillig" auszuziehen, die Kleidung runtergerissen, sie mit einem glühendem Bügeleisen auf der nackten Haut halbtot gebügelt u. anschließend in einen Keller geworfen wurde, von wo man sie noch 2-3 Tage wimmern gehört habe, bis sie endlich starb.
Kindern wurde das Gesicht weggeschossen, Mütter, die todesmutig versucht hatten, sich nachts zwischen die Wachen durchzuschleichen, um in serbischen und ungarischen Häusern für ihre verhungerten oder an Seuchen sterbenden Kinder etwas Brot oder Medikamente zu erbetteln, wurden und dann oft von den Bewohnern sofort die Partisanen verständigt wurden, wurden dann serienweise erschossen, auch die kleinsten Kinder gezwungen, dabei zuzuschauen, und dann auch wenn nur halbtot und nach einem Gnadenschuß wimmernd, samt den Leichen auf einen Karren getürmt und in ein Massengrab geworfen, und die Erde einfach zugeschüttet. Trotzdem kann ich keinen Hass in mir finden, sondern nur tiefe Trauer und Ekel und Verachtung gegen diese Bestien in Menschengestalt.

================================================== ===


Bei dieser Gelegenheit:
"Vergangenheitsbewältigung mal anders 'rum

Aus der Nürnberger Zeitung vom 29.1.:

"Kritik an Veteranenin Russland tabu

Moskau - Nach einem kritischen Artikel über sowjetisch eKriegtsveteranen ist ein Journalist in Russland zu einer Geldbuße und einem Widerruf verurteilt worden.

Der Reporter Alexander Podrabinek hatte unter anderem geschrieben, viele Veteranen würden ihre Vergangenheit als "Henker auf den Hinrichtungsplätze"und "Aufpasser in den Lagern" ausblenden.
Er erhielt daraufhin Morddrohungen, zudem hielt die linientreue Jugendorganisation "Naschi" tagelang Protestkujndgebungen vor seiner Wohnung ab.
Podrabinek hatteim Oktober geschrieben, die Führer der russischen Veteranenorganisationen seien einst alsSowjetische Funktionäre Stützen des totalitären Regimes gewesen. Das Vaterland, das sie imZweiten Weltkrieg verteidigt hätten, sei nicht Russland,sondern die Sowjetunion gewesen, die es Gott sei Dank nicht mehr gebe.
Diesen Satz soller nun zurücknehmen."
-------------------

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Zitat:
Zitat von uaww Beitrag anzeigen
Liebe Stachelbeere,
das Wort Anstreicher steht aber auch als Synonym für Maler, die nicht besonders gut sind. Das gibt es sogar auf der Akademie. Das ist also eine ganz "offizielle" Bezeichnung in der sog. Fachwelt.
Dann aber sicherlich als Ironie.
Im Zusammenhang mit "moderner" d.h. abstrakter "Kunst" sehr gut vorstellbar - die ja oft genug auch nur ein farbiges Rumgeschmiere ist, und wobei schon wiederholt sich ein Maler, auch mal ein malendes Ehepaar bei einer Vernissage in Barcelona, sich den Spaß machten, ein von einem Schimpansen gemaltes Bild auszustellen, das dann womöglich sogar einen Preis kriegten -
das ist jedoch mit Sicherheit nicht gemeint, wenn jemand vom "Anstreicher H" redet, ob in einer Talkshow oder Leute, von denen ich das einfach so gehört habe. Und auch die Sozis und Brecht haben einfach nur aus "Maler" eben einen "Anstreicher" gemacht.

(Eine Leinwand kann man natürlich schlampig oder "modern" mit Ölfarbe "anstreichen"; bei Postkarten, Aquarellen, Bleistiftskizzen usw. wäre aber - unabhängig von der Qualität - die Bezeichnung "Anstreichen" an Stelle von Malen schon ganz mächtig an den Haaren herbeigezogen.)

"Anstreicher" ist jedenfalls nach meiner Meinung jemand, der draußen irgendwas anstreicht, eine Mauer oder Plakatwand, einen Zaun o.ä.
-------------------

Nachtrag:

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Zitat:
Zitat von Markus Pettering Beitrag anzeigen
Was er getan hat, ist auch schon schlimm genug, wenn man sich auf das konzentriert, was er wirklich verbrochen hat. Es ist nicht nötig, auch noch Sachen dazuzuerfinden, zu verfälschen, zu über- oder untertreiben.

Eine bemerkenswert nüchterne und detaillierte Biografie mit Entkräftung all solcher Legenden ist die von Werner Maser Adolf Hitler. Legende - Mythos - Wirklichkeit: Amazon.de: Werner Maser: Bücher
Zum ersten Absatz: Eben. Gut ausgedrückt. (Ich kämpfe wieder seit Tagen nur noch mit Schlafmangel rum, heute bzw. vielmehr gestern morgen auch erst wieder gegen 7 Uhr meine Schlafstätte aufgesucht, und dann hatte der Hund ausgerechnet wieder ein Problem mit dem Bäuchlein und die ganze Zeit gejammert, ich mußte ständig, kaum war ich wieder im Bett, wieder aufstehen, rein in die Klamotten, mit ihm runter die Treppe und um den Block rum zu einem Grasstück, ist ein fanatisch reinlichkeitsbedürftiger Hund, den Garten akzeptiert er dafür partout nicht, auch wenn ich ihm seinen Hygienebeutel unter die Nase halte. Dafür bin ich dann am Tag immer wieder fast vom Schreibtischstuhl gerutscht weil eingepennt, doch jetzt bin ich wieder (noch fast) hellwach, schon die dritte Nacht so gut wie ohne Schlaf und am Tag fallen mir dann eben bloß immer die Augen zu, habe gar nicht die Ruhe, mich tagsüber hinzulegen.

Zu Maser: Ganz genau - die fast einzige seriöse Quelle wie mir scheint. Auch wenn da irgendwo auch mal auch ein kleiner Fehler drin war. Jedenfalls sachlich und nüchtern an Stelle des zu diesem Sujet sonst üblichen Gebräus von Wahrheit und Dichtung.

Geändert von Stachelbeere (05.02.2010 um 03:30 Uhr) Grund: Automatisch zusammengefügt - Nachtrag/Doppelposting
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Alt 05.02.2010, 14:18   #9
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Zitat:
Zitat von Stachelbeere Beitrag anzeigen
Zu Maser: Ganz genau - die fast einzige seriöse Quelle wie mir scheint... an Stelle des zu diesem Sujet sonst üblichen Gebräus von Wahrheit und Dichtung.
Das in bestimmten hysterischen Kreisen irgendwie als obligatorisch betrachtet wird, aus denen man ansonsten der Hitler-Nostalgie bezichtigt wird...

Maser selbst wird von solchen Zeitgenossen mittlerweile einer solchen Nostalgie verdächtigt, wie die negativen Kommentare bei Amazon zeigen. Ein Rezensent spottet zB Zur tiefen Durchdringung trägt auch nicht bei, daß breitgefächert dargestellt wird, wie AH im ersten Weltkrieg einer Französin ein Kind macht, desses Erwachsenengesicht dann abgebildet in einer Makrofotografie der Augenpartie vergleichend Hitlers Konterfei gegenübergestellt wird.

Etwas Derartiges hatte ich noch nie gehört und habe daraufhin meine sechste Auflage von Masers Buchs nochmal genau gefilzt. Kommt zumindest darin nicht vor, die Räuberpistole; und Maser wäre nach meinem Eindruck auch keiner, der naiv auf dergleichen hereingefallen wäre.
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Geändert von Markus Pettering (05.02.2010 um 14:21 Uhr)
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Jean Loret

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Jean-Marie Loret-Frizon (* 18. bzw. nach anderen Angaben 25. März
1918 1918
in Seboncourt bei Saint-Quentin in der
Picardie Picardie
; †
1985 1985
in Saint-Quentin) war ein französischer Eisenbahnarbeiter und nach einer These des Historikers
Werner_Maser Werner_Maser
ein unehelicher Sohn
Adolf_Hitler Adolf_Hitler
. Die These des „Hitlersohns“ war vor allem in den späten 1970ern sehr verbreitet. Masers Ansicht stellt in der historischen Forschung jedoch eine Minderheitenmeinung dar: Historiker wie
Anton_Joachimsthaler Anton_Joachimsthaler
[1], Timothy Ryback und
Ian_Kershaw Ian_Kershaw
[2], halten eine Vaterschaft Hitlers für unwahrscheinlich.
Inhaltsverzeichnis

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Biografie [Bearbeiten]

Jean-Marie Loret wurde 1918 in Seboncourt als Jean-Marie Lobjoie geboren. Die Mutter des unehelichen Kindes war Charlotte Eudoxie Alida Lobjoie (1898 -1951), die Tochter des ortsansässigen Metzgers Louis Joseph Alfred Lobjoie und seiner Frau Marie Flore Philomène geb. Colpin. Laut dem Eintrag im Geburtsregister seiner Heimatstadt war der Vater Lorets ein nicht identifizierter deutscher
Erster_Weltkrieg Erster_Weltkrieg
.

Da Adolf Hitler sich in den Jahren 1916 und 1917 in den Ortschaften
Seclin Seclin
, Fournes-en-Weppes,
Wavrin Wavrin
und
Ardooie Ardooie
aufgehalten
hatte und nach Augenzeugen ein Verhältnis mit Charlotte unterhalten haben soll, wurde verschiedentlich über eine Vaterschaft Hitlers diskutiert.
Charlotte Lobjoie wird in verschiedenen Quellen der Beruf einer Tänzerin zugeschrieben, wobei unklar bleibt, ob sie dies bereits 1916/1917 gewesen ist. Offensichtlich scheint sie diesen Beruf aber erst ergriffen zu haben, als sie einige Monate nach der Geburt ihres Kindes und nach dem Abzug der Deutschen aus Frankreich nach Paris zog. Jean Marie wuchs die ersten sieben Jahre bei seinen Großeltern auf, zu welchen Charlotte nach ihrem Abschied von der Familie jeglichen Kontakt abbrach. Am 22. Mai 1922 ehelichte Charlotte den Lithographen Clément Loret, der sich damit einverstanden erklärte, dass der uneheliche Sohn seiner Frau, den er jedoch nie gesehen hatte, seinen Namen tragen durfte. Nach dem Tode der Großeltern in den Jahren 1925 und 1926, die ihn nach Lorets eigenen Angaben „schlecht behandelten“ strengte seine Tante Alice Lobjoie die Adoption ihres Neffen durch die Familie des reichen Bauunternehmers Frizon aus Saint Quentin an. Fortan besuchte der Junge nacheinander zwei katholische Internate in Cambrai und Saint Quentin. 1936 trat er in den Militärdienst ein und wurde in den folgenden Jahren bis zum Feldwebel befördert. Später betätigte er sich einige Jahre lang als Geschäftsmann, bis er seinen Beruf im Jahre 1948 aufgrund einer Insolvenz aufgeben musste.
Bereits als Kind wusste Loret nach Eigenaussage, dass er der Sohn eines deutschen Soldaten war, hatte jedoch keinen Ansatzpunkt bezüglich der Identität seines Vaters. 1948, so behauptete er später[3], habe ihmseine Mutter auf dem Sterbebett enthüllt, dass dieser Soldat Hitler gewesen sei.
Während des Zweiten Weltkrieges arbeitete Loret als Chargé de Mission bei der französischen Polizei in Saint-Quentin - angeblich habe er diesen Posten auf persönlichen Befehl Hitlers erteilt bekommen, wiewohl offensichtlich bislang kein stichhaltiger Beweis hierfür erbracht werden konnte. Behauptungen, er habe in dieser Eigenschaft mit den in Frankreich stationierten Gestapo-Einheiten kollaboriert sind ebenso wenig erwiesen. Gegen diese Behauptung spricht freilich, dass ihm nach dem Krieg kein Prozess wegen Kollaboration gemacht wurde. In verschiedenen Quellen heißt es allerdings, dass Hitler jegliches Material über Loret vernichten ließ. Außerdem galt Loret im allgemeinen als eher durchschnittlich und nicht übermäßig fleißig, sodass es eher ungewöhnlich scheint, dass er sich diesen höheren Posten bereits mit unter 25 Jahren aus ganz eigenem Ermessen erarbeitet hatte.
Loret war mindestens einmal verheiratet und hatte neun Kinder. Einige Quellen behaupten, seine Frau habe sich 1948 von ihm getrennt, als sie von seiner Abstammung erfuhr. In späteren Zeitungsartikeln über Loret wird eine Ehefrau namens Muguette erwähnt, die mit ihm zum Zeitpunkt der Niederschrift der Artikel zusammengelebt haben soll. Dabei ist unklar, ob es sich bei Muguette um eine zweite Ehefrau (oder Lebensgefährtin) handelte, oder ob sie die Mutter seiner Kinder war, die wieder zu ihm zurückgekehrt war oder sich gar nie von ihm getrennt hatte.
Am 7. Juni 1978, während der öffentlichen Diskussion um seine Person, wurde Loret von Maser aus St. Quentin in dessen Haus in
Speyer Speyer
geholt, wo dieser ihn vor den kritischen Fragen der Presse verborgen hielt. Die beiden besichtigten unter anderem das ehemalige Konzentrationslager Dachau, wobei Loret wörtlich geäußert haben soll „Ich habe mir meinen Vater nicht ausgesucht“. Maser nahm Loret sogar mit nach Tokio, um ihn dazu zu bewegen Interviews zu geben, allerdings schien der Franzose in dieser Beziehung eher zurückhaltend.
Loret und Maser überwarfen sich 1979 schließlich, vermutlich aus finanziellen Gründen, und brachen miteinander.[4] Loret veröffentlichte danach in Zusammenarbeit mit René Mathot noch seine Autobiographie „Ton père s'appelait Hitler“ (Paris 1981).
Die Causa Loret-Hitler [Bearbeiten]

Die Geschichte von „Hitlers Sohn“ wurde in den 70er Jahren, vor allem in verschiedenen Illustrierten wie der
Bunte Bunte
, aber auch in als reputierlicher geltenden Organen, wie der historischen Zeitschrift „Zeitgeschichte“[5] und dem Nachrichtenmagazin
Der_Spiegel Der_Spiegel
lanciert. Letzterer veröffentlichte die in ihrer Nachwirkung einflussreichste Geschichte über Loret unter dem Titel „Liebe in Flandern“.[6]
Der letztendliche Ursprung der vorerst nur mündlich verbreiteten Geschichte um Hitlers Sohn konnte bislang nicht ermittelt werden. Jedenfalls standen Kolportagen, die behaupteten, der uneheliche Sohn einer Französin und eines deutschen Soldaten sei der Sohn Hitlers, in Lorets Heimat bereits geraume Zeit im Raum, als der deutsche Historiker Werner Maser auf Loret aufmerksam wurde. Ob die Gerüchte von Loret selbst oder von anderen in die Welt gesetzt worden waren, ist bislang nicht geklärt worden.
Maser behauptete, erstmals 1965 bei Recherchen in
Wavrin Wavrin
und umliegenden Städten von einem angeblichen Hitler-Sohn gehört zu haben.
Maser ging diesen Berichten nach, traf dabei auf Loret und konnte diesen davon überzeugen „seine Geschichte“ publizieren zu lassen. Fortan verwandte Maser große Anstrengungen darauf, Beweise für ihre Korrektheit zu sammeln. Kritiker wie etwa Anton Joachimsthaler halten ihm dabei vor allem vor, Handlungsmotive wie Sensationslüsternheit und Gefallen am großen Effekt der wissenschaftlichen Wahrheitsliebe überzuordnen.
Laut Masers Darstellung habe die Verbindung Loret-Hitler sich wie folgt zugetragen: Hitler habe Charlotte Lobjoie 1916 in der Stadt Wavrin, im deutsch besetzten Teil Frankreichs, als dort stationierter Soldat getroffen und eine Liebesbeziehung zu ihr begonnen. Loret sei schließlich im Sommer 1917 in Ardooie oder nach anderen Quellen im Herbst 1917 in Le Ceteau gezeugt worden. Letzteres muss wohl als die weniger wahrscheinliche Variante angesehen werden, da sie eine Frühgeburt voraussetzen würde, die zwar nicht auszuschließen ist, für deren Vorliegen jedoch auch keinerlei Indizien sprechen.
Maser schrieb zur Beziehung Hitler-Lobjoie in seiner Hitler-Biographie:
Anfang 1916 war das Mädchen dem deutschen Soldaten Adolf Hitler erstmals begegnet. Es blieb zunächst in Premont, ließ sich auf sexuelle Beziehungen mit Hitler ein und folgte ihm bis Herbst 1917 u.a. nach Seboncourt, Forunes, Vavrin und Noyelles lez Saeclin in Nordfrankreich - und im Mai, Juni, Juli 1917 und Ardooie in Belgien“. (S. 528)
Die Kritiker dieser vermeintlichen Sensation verwiesen sehr bald auf die Unerwiesenheit von Masers Behauptungen, der sich auf nichts weiter stützte als Lorets Behauptungen.
Ein erbbiologisches Gutachten der Universität Heidelberg ergab, dass „Loret allenfalls Hitlers Sohn sein könnte“, dies jedoch nicht sein müsse.
Als vermeintliche Belege für die Vaterschaft Hitlers wurden Charlotte Lobjoies Einweisung in ein französisches Sanatorium nach dem deutschen Einmarsch in Frankreich (angeblich auf Weisung Hitlers) und eine langwierige Befragung Lorets durch die Gestapo im Hotel Lutetia, dem Gestapo-Hauptquartier in Paris, sowie die angebliche Kollaboration mit der Gestapo als Polizist angeführt.
Masers Befragung von Alice Lobjoie, der Tante Lorets und Schwester von Charlotte, die er als Kronzeugin für seine Behauptung ins Feld hatte führen wollen, ergab ein negatives Ergebnis: Alice Lobjoie gab an, dass ihre Schwester während des Krieges zwar eine Liebesbeziehung zu einem deutschen Soldaten unterhalten habe, bestritt jedoch heftig, dass dieser Soldat Adolf Hitler gewesen sei. Sie gab an, sich gut an das Gesicht des Mannes erinnern zu können und zu wissen, dass dieses keine Ähnlichkeit mit Hitler gehabt habe. Außerdem gab sie zu Protokoll:
Jean ist ein Spinner. Die Hitlergeschichte haben ihm nur die Deutschen aufgeschwatzt.[7]
Maser versuchte später, in jüngeren Auflagen seines Buches „Hitler“ die Aussagen Lobjoies abzuschwächen, indem er auf den angeblichen Groll der Tante gegen ihren Neffen hinwies.
Neben dem Dementi von Alice Lobjoie führten Kritiker von Masers These, wie der Historiker Joachimsthaler, unter anderen Zeugnisse von Kriegskameraden Hitlers in die Debatte ein, die in ihren Erinnerungen an Hitler im Ersten Weltkrieg einhellig vermerkten, dieser habe entschieden jede Beziehungen deutscher Soldaten zu französischen Frauen abgelehnt. So etwa
Balthasar_Brandmayer Balthasar_Brandmayer
, der in seinem Erinnerungsbuch „Zwei Meldegänger“ berichtete, Hitler habe in heftigsten Worten gegen das Vorhaben von Regimentskameraden reagiert, sich mit Französinnen einzulassen und diesen vorgehalten „koa deutsch Ehrg'fühl“ zu haben.[8]
Die Kritiker machten zudem logische Inkonsistenzen in Masers Geschichte geltend: So sei es höchst unwahrscheinlich, dass ein Soldat im Kriege, noch dazu ein in der militärischen Hierarchie niedrig rangierender Gefreiter, eine Geliebte über alle Verlegungen seines Regiments hinweg mit sich habe führen können, wie dies Hitler laut Maser mit Lobjoie getan habe: Eine freie Bewegung sei in den besetzten Gebieten kaum möglich gewesen, noch dazu den Regimentstrossen nachzureisen erst recht.
Während der Aschaffenburger Streitgespräche der Historiker 1979 schwieg sich Maser zu der Affäre zunächst aus und erklärte schließlich in seinem Diskussionsbeitrag einen möglichen illegitimen Sohn Hitlers plötzlich für eine ganz nebensächliche Sache.[9] Joachimsthaler bezeichnete dies als ein „Eigentor“ Masers.
Der
Daily_Express Daily_Express
behauptete in einem Artikel vom 15. Februar 1985, dass ein Porträt von Lorets Mutter nach Hitlers Tod unter seinen Habseligkeiten gefunden worden sei, blieb jedoch einen Beleg für diese Behauptung schuldig. Tatsächlich wurde ein von Adolf Hitler aus dem Jahre 1916 stammendes Portrait, welches Charlotte Lobjoie mit einem Kopftuch und einer Gabel in der Hand darstellen soll, in den sechziger Jahren bei einem belgischen Unternehmer aufgespürt und Anfang der siebziger Jahre in einer Ausgabe der Zeitschrift „Panorama“ publiziert. Es ist daher unwahrscheinlich, dass sich dieses Portrait 1945 in Hitlers Habe befunden haben soll.
Maser bekräftige in jüngerer Zeit in einem Interview mit der der rechtsextremen Szene nahestehenden National-Zeitung, dass er nach wie vor zu seiner These stehe. Darüber hinaus beharrte er, Loret „war eindeutig Hitlers Sohn“ und gab weiter an, dass dies „in Frankreich von behördlicher Seite anerkannt worden[10] sei. Zudem enthält die 12. Auflage von Masers Buches „Adolf Hitler – Legende, Mythos, Wirklichkeit“, laut Maser die am meisten übersetzte Hitler-Biografie der Welt, einen umfassenden Anhang zum Thema "Hitler-Loret".
Quellen [Bearbeiten]

  1. Korrektur einer Biographie. Adolf Hitler, 1908-1920, München 1989, S. 162-64
  2. Hitler-Biografie; Bd. 1, Note 116 zu Kapitel 3
  3. Autobiographie S. 127-149
  4. Brief Lorets an Frau Christine Schroeder vom 21. Juli 1979, enthalten im Nachlass von Frau Schroeder
  5. Adolf Hitler: Vater eines Sohnes, in Zeitgeschichte, 5. Jg., 1977/78, S. 173-202
  6. Der Spiegel, Ausgabe 46, 1977
  7. Joachimsthaler: Korrektur, S. 62
  8. Balthasar Brandmayer: Zwei Meldegänger. Mitgeteilt von Hein Bayer, Bruckmühl 1932, S. 103
  9. Zeit 28, 7. Juni 1978
  10. http://www.national-zeitung.de/Artikel_04/NZ30_2.html
Literatur [Bearbeiten]

  • Jean Loret: Ton père s'appelait Hitler, Paris 1981.
  • Donald M. McKale: Hitler's Children: A Study of Postwar Mythology, in: The Journal of Popular Culture, Vol. 15 Issue 1 S. 46, 1981.
  • Vgl. auch Mulischs Roman "Siegfried" (2001)
Weblinks [Bearbeiten]

NAME
Loret, Jean
ALTERNATIVNAMEN
Loret, Jean-Marie; Lobjoie, Jean-Marie (Geburtsname)
KURZBESCHREIBUNG
französischer Eisenbahnarbeiter, vermeintlicher Sohn Adolf Hitlers
GEBURTSDATUM
18. März 1918 oder 25. März 1918
GEBURTSORT
Seboncourt
STERBEDATUM
1985
STERBEORT
Saint-Quentin
Von „
Jean_Loret Jean_Loret

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