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Thema: Parasiten

  1. #21
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    Schau mal ins bayerische Oberland wo viele Bauern sind die ihre Tiere artgerecht halten und sehr liebevoll mit ihnen umgehen

  2. #22
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    Rühmliche Ausnahmen, gemessen an den Massentierhaltungen, bei denen es nur um den Profit geht.
    Das wahre Lebensglück besteht darin, im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen.

    (Pearl S. Buck)

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  4. #23
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    Schau mal ins bayerische Oberland wo viele Bauern sind die ihre Tiere artgerecht halten und sehr liebevoll mit ihnen umgehen
    Selbstverständlich gibt es auch überall gute und artgerechte Haltung! Und es sind ja auch Nutztiere´, also das hat schon einen Sinn.
    Wenn aber die Tiere ´entseelt´ nur noch als Sache, als Kosten-Nutzenfaktor gesehen werden, dann ist eben auch dem Tierelend Tür und Tor geöffnet. In den gewachsenen bäuerlichen Betrieben wurden die Tiere meistens verantwortungsbewußt gehalten und gepflegt. Die Großtiere hatte sogar alle einen Namen. Heile Welt in armen Zeiten.
    Mit der industriellen Großproduktion ist das sehr verändert, billig produzieren ist angesagt - und trotzdem sind es lebendige Geschöpfe. Auch in einer Großanlage werden die Tiere heutzutage ordentlich gefüttert und gepflegt, da paßt schon der Gesetzgeber auf - aber wir haben uns eben angewohnt, Tiere an sich (das Fleisch auf dem Teller) als Sache zu betrachten. Wir essen keine toten Tiere, wir essen Fleisch.
    Trotzdem allgemein haben wir Menschen schon gute Gründe, den Herrgott für das viele Tierelend, das sich die Menschheit aufs Gewissen geladen hat, um Vergebung zu bitten.

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  6. #24
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    Den Tieren geht es wohl wie den Menschen - einigen geht es gut - Europa - anderen ziemlich übel - Indien - nur mal als kurze Beispiele.

    Während unseres Rundgangs sahen wir außerhalb der Umzäunung viele Kühe auf der Weide grasen und sich gemütlich hinlegen. Dieses Glück hatten die in der Mastanstalt/Molkerei nicht. Sie hatten einen Platz, der so groß war wie sie zur Verfügung. Hinter den Hinterfüßen ging es ab, auf dem Betonsockel, auf dem sie standen, ging es 20 cm runter - da befand sich die Gummiunterlage, auf der íhr fortlaufender Kot/Urin bei fortlaufender Fütterung abging, der von einer automatischen Schiebeanleitung ständig wegbewegt wurde. Ihre Gemütlichkeit auf Beton (Sommer wie Winter) konnte sie auf dem kurzen Stück nicht ausbreiten, zumal sie ständig trächtig sein müssen, damit andere ihr Kalbsgoulasch essen können, wobei das Lab für den Käse abfällt. Wie man uns, den Besuchern, erklärte, halten sie das 5 Jahre durch, dann geht`s ab in die Schlachthäuser, wo ihnen der Garaus gemacht wird. 3 mal am Tag müssen sie ins Karrussel zum Melken, die schwerfälligen Tiere haben also kaum Ruhe.
    Ihre Kälbchen kommen bald von der Mutter weg, denn da wartet schon bald der nächste Besamer, der sie trächtig macht.
    Die Kälbchen sind scheu, sie schauen dich aus ihren großen Augen an, konnten sich nie an die Mutter gewöhnen. Und lange zu leben ist ihnen sowieso nicht erlaubt.
    Zwar ist alles sauber und ordentlich gewesen, wie einige Besucher dann aber erzählten, geht es den Tieren in anderen Ländern wohl ziemlich schlechter.

    Über 90% der Milchkühe müssen in ständiger Anbindehaltung jahraus, jahrein still stehen, nur mehr wenige dürfen im Sommer oder Herbst die Weide sehen. Einstreu ist Luxus, manchmal gibt es harte Gummimatten. Die Bewegungsfreiheit beschränkt sich auf Aufstehen und Niederlegen. Und nicht einmal das ist schmerzlos und ungestört: Oft sind sie aus Platzmangel gezwungen, entgegen ihrem natürlichen Verhalten, wie Pferde aufzustehen (also zuerst vorne, dann hinten). In den modernen Kurzständen liegen die Tiere mit dem Hinterteil auf scharfen Kanten oder Gitterrost. Die Folgen sind Euterentzündungen, Zitzenverletzungen sowie Gelenks- und Klauenschäden.
    http://www.mentalpsychologie-netz.de...nutztiere.html

    Was soll`s, der Mensch freut sich auf das, was auf den Teller kommt, er hat das Nachdenken vergessen. Machen wir uns nichts vor, ob Gott das gefällt, glaube ich nicht. Der Mensch braucht seine Streicheleinheiten genauso wie das Tier.

    Auf der Wiese herumtollende, laufende, Luftsprünge machende und miteinander spielende Kälber, dazwischen Zuflucht bei der Mutterkuh suchend und am prallen Euter saugend - das sind Bilder, die zwar immer noch gerne als Werbemasche für die Milch- und Schokoladeindustrie verwendet werden, in Wirklichkeit aber leider sehr selten geworden sind.
    Kälber sind sehr soziale Tiere und brauchen die Gemeinschaft der Artgenossen, um sich wohlzufühlen. In den Einzelboxen der Mastfabriken sind sie unschuldig zu lebenslanger Isolationshaft, manchmal noch im Dunkelstall, verurteilt - damit sie sich nicht, aus lauter Frustration, gegenseitig Ohren, Nabel oder Schwänze ansaugen. Oft sind die Boxen so eng, daß sie nicht einmal mehr richtig liegen, geschweige denn sich umdrehen können. Die Lattenroste bestehen zumeist aus Bongosi, einem afrikanischen Edelhartholz (auch hierfür werden Regenwälder abgeholzt!), da es gegen Urin beständig ist. Mit der Zeit wird es jedoch sehr rutschig und somit zu einer weiteren Verletzungsgefahr für die gequälte Kreaturen.
    Vergeßt Eure Menschlichkeit nicht. Tja, was das nun wieder sein mag ?
    Geändert von melody (16.07.2010 um 15:26 Uhr)

  7. #25
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    Zitat Zitat von melody Beitrag anzeigen
    Den Tieren geht es wohl wie den Menschen - einigen geht es gut - Europa - anderen ziemlich übel - Indien - nur mal als kurze Beispiele.

    Während unseres Rundgangs sahen wir außerhalb der Umzäunung viele Kühe auf der Weide grasen und sich gemütlich hinlegen. Dieses Glück hatten die in der Mastanstalt/Molkerei nicht. Sie hatten einen Platz, der so groß war wie sie zur Verfügung. Hinter den Hinterfüßen ging es ab, auf dem Betonsockel, auf dem sie standen, ging es 20 cm runter - da befand sich die Gummiunterlage, auf der íhr fortlaufender Kot/Urin bei fortlaufender Fütterung abging, der von einer automatischen Schiebeanleitung ständig wegbewegt wurde. Ihre Gemütlichkeit auf Beton (Sommer wie Winter) konnte sie auf dem kurzen Stück nicht ausbreiten, zumal sie ständig trächtig sein müssen, damit andere ihr Kalbsgoulasch essen können, wobei das Lab für den Käse abfällt. Wie man uns, den Besuchern, erklärte, halten sie das 5 Jahre durch, dann geht`s ab in die Schlachthäuser, wo ihnen der Garaus gemacht wird. 3 mal am Tag müssen sie ins Karrussel zum Melken, die schwerfälligen Tiere haben also kaum Ruhe.
    Ihre Kälbchen kommen bald von der Mutter weg, denn da wartet schon bald der nächste Besamer, der sie trächtig macht.
    Die Kälbchen sind scheu, sie schauen dich aus ihren großen Augen an, konnten sich nie an die Mutter gewöhnen. Und lange zu leben ist ihnen sowieso nicht erlaubt.
    Zwar ist alles sauber und ordentlich gewesen, wie einige Besucher dann aber erzählten, geht es den Tieren in anderen Ländern wohl ziemlich schlechter.

    http://www.mentalpsychologie-netz.de...nutztiere.html

    Was soll`s, der Mensch freut sich auf das, was auf den Teller kommt, er hat das Nachdenken vergessen. Machen wir uns nichts vor, ob Gott das gefällt, glaube ich nicht. Der Mensch braucht seine Streicheleinheiten genauso wie das Tier.

    Vergeßt Eure Menschlichkeit nicht. Tja, was das nun wieder sein mag ?
    Ja, die Menschen sind sehr erfinderisch, wenn es um die Optimierung des Kosten-Nutzen-Faktors geht. Da hilft wohl nur, kein Fleisch mehr zu essen als einzige Möglichkeit, dem Wahn ein Ende zu bereiten. Aber das wollen die meisten nun auch wieder nicht.

    Melken ist übrigens für die Kühe keine Qual, nicht Melken wäre eine Qual.

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  9. #26
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    Das Leid der Tiere kann nur gelindert werden, wenn die Menschen geheilt werden Tierschutz- schön und gut- aber wir müssen den Focus auf die Menschen richten.
    Aber sind wir dazu in der Lage, wenn nicht ist es doch besser sich für irgendeine andere gute Sache einzusetzen. Wer ist schon heilig?

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  11. #27
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    Ganz dunkel kann ich mich erinnern, dass hier eigentlich vom Umgang mit sog. Parasiten die Rede sein sollte. Nun ja, ist ja bezeichnend, dass wir beim Menschen gelandet sind.
    Das wahre Lebensglück besteht darin, im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen.

    (Pearl S. Buck)

  12. Die folgenden 2 Benutzer sagen Danke zu: uaww


  13. #28
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    Naja, bei der Betrachtung des Begriffs "Parasiten" "Parasitentum" können einem schon seltsame Gedanken kommen.

    Sicherlich ist der Mensch wichtig, aber er ist Teil der Schöpfung, wie auch das Tier und vielleicht sind Religionen nicht ganzheitlich denkend - das muß man eben so stehen lassen, obwohl es enttäuschend ist, wenn so viele von "Liebe" schreiben, sich dann aber offenbaren, daß man sehr staunen muß.

    Menschen jammern sehr gern, wenn es um ihren Tod geht, wenn es um den Tod anderer Lebewesen geht, sind sie weniger berührt. Muß halt so sein, war schon immer so, geht auch weiter so - mit Lächeln in den Mundwinkeln die Messer gewetzt.

    Naja, was soll`s ....

  14. Der folgende Benutzer sagt Danke zu: melody


  15. #29
    Wallenstein
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    Wer keine Massentierhaltung will, muß Vegetarier werden oder kein Fleisch im Discounter kaufen!
    Das wäre ehrlich!
    Ich kaufe beim Bio Bauern, direkt vom Hof, da weiß ich wie es den Tieren geht! Gestern wurde eine Reportage über eine Massenschlachtanlage in Norddeutschland berichtet! Empörung allenthalben, Reporter befragt einige Aufgebracht, dann die entscheidende Frage wo kaufen Sie denn ihre Hühner, beim A... und bei L..., also Discounter. Da viel denen der Groschen, denn dieser Betrieb schlachtet für eben diese!
    Also der Konsument hat es in der Hand, das gilt auch bei Milchprodukten, über Fleisch, Obst usw.
    Ich weiß es ist nicht immer einfach, weil auch das Geld eine Rolle spielt und man schon selbst zu sehr sich an diese Discounter gewöhnt hat.

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  17. #30
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    Zitat Zitat von uaww Beitrag anzeigen
    Ganz dunkel kann ich mich erinnern, dass hier eigentlich vom Umgang mit sog. Parasiten die Rede sein sollte. Nun ja, ist ja bezeichnend, dass wir beim Menschen gelandet sind.
    Parasiten sind doch auch Geschöpfe Gottes und haben von ihm Grund und Sinn.
    Es gehört eben zum Wesen dieser Welt, das sich der Mensch im Schweiße seines Angesichts abmüht und kämpft - gegen die Widrigkeiten der Natur.
    In diesem "Kampf" ist jeder einzelne gefordert und es gibt keine Patentlösung. Verantwortung hat jeder für seinen Umgang, sei es der Landwirt, wie er seinen Lebensunterhalt verdient, sei es der Verzehrer von Nahrungsmittel, sei es der von "Parasiten" geplagte Mensch.
    Jedes Leben bedeutet Kampf und Töten und Unterdrücken. Töten von Gottes Geschöpfen. Das ist seit jeher der Gegenstand von Ethik.

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