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Thema: Schröder angeblich für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen!

  1. #1
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    Schröder angeblich für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen!

    Quelle: www.tagesschau.de

    kompletter Link zum Artikel:http://www.tagesschau.de/aktuell/mel...8_REF1,00.html
    Bundeskanzler Gerhard Schröder gehört angeblich zu den Anwärtern auf den diesjährigen Friedensnobelpreis. Neben 165 weiteren Männer und Frauen und 33 Organisationen sei er beim norwegischen Nobel-Institut für den Preis vorgeschlagen worden. Das meldet die Deutsche Presse-Agentur unter Berufung auf "gut unterrichtete Kreise" in Oslo.

    [...]

    Am Montagabend hatte der Schriftsteller und Träger des Literaturnobelpreises, Günter Grass gesagt, er sehe in Schröder wegen dessen Verweigerung einer deutschen Teilnahme am Irak-Krieg einen Kandidaten für den Friedensnobelpreis. Grass ist seit Jahren auch Wahlkämpfer für die SPD.

    [...]

    Letzter deutscher Preisträger war 1971 der damalige Bundeskanzler Willy Brandt.
    Bei aller Hochachtung für seine Entscheidung, den Krieg im Irak nicht zu unterstützen (wie ich jetzt persönlich dazu stehe, sei mal dahingestellt, ich unterstütze und verstehe auch seine Entscheidung), aber DAS geht zu weit! Meines Erachtens gehört da mehr dazu, als einfach "NEIN" zu sagen! Dazu hätte er den Krieg verhinden müssen, wozu er durchaus die Möglichkeit gehabt hätte!

    bei Brandt kann ich's ja verstehen, er hat viel für die Aussöhnung etc getan, aber das....
    Geändert von BobbyC (23.08.2005 um 13:05 Uhr)

  2. #2
    miliduch
    Gast Avatar von miliduch
    Stimmt bei allem Lob für seine richtige Entscheidung gegen den Irak-Krieg, doch man muss bedenken,dass er nicht der Einzige war der sich so verhalten hat (Frankreich).
    Außerdem sollte man das nicht zu hoch einschätzen, ist ja nur eine Nominierung ,er hat ja noch nicht den Friedensnobelpreis:roll: .

  3. #3
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    Zitat Zitat von miliduch
    Stimmt bei allem Lob für seine richtige Entscheidung gegen den Irak-Krieg, doch man muss bedenken,dass er nicht der Einzige war der sich so verhalten hat (Frankreich).
    Außerdem sollte man das nicht zu hoch einschätzen, ist ja nur eine Nominierung ,er hat ja noch nicht den Friedensnobelpreis:roll: .
    Ja, dennoch bedeutet das, dass er wohl für dieses Verhalten gewürdigt wird. Ist ja schön und gut, aber was hat er faktisch getan, um Frieden zu schaffen? Frieden wäre gewesen, wenn er den Krieg verhindert hätte und es dabei geschafft hätte, die transantlantischen Beziehungen zu festigen und nicht - wie sie heute sind - auseinander driften zu lassen

  4. #4
    Robroy
    Gast Avatar von Robroy
    Zitat Zitat von BobbyC
    Bei aller Hochachtung für seine Entscheidung, den Krieg im Irak nicht zu unterstützen (wie ich jetzt persönlich dazu stehe, sei mal dahingestellt, ich unterstütze und verstehe auch seine Entscheidung), aber DAS geht zu weit! Meines Erachtens gehört da mehr dazu, als einfach "NEIN" zu sagen! Dazu hätte er den Krieg verhinden müssen, wozu er durchaus die Möglichkeit gehabt hätte!
    Wie denn das? Aber ich denke auch, dass er keinen Friedensnobelpreis deswegen bekommen muss - wo kommen wir den da hin, wenn jeder Regierungschef der sich mal gegen einen Krieg ausgesprochen hat Anwärter auf den Friedensnobelpreis wird.

    bei Brandt kann ich's ja verstehen, er hat viel für die Aussöhnung etc getan, aber das....
    Ja, gerade im Vergleich mit Brandt wirkt das doch ziemlich merkwürdig - aber wenn sogar Bush schon mal nominiert gewesen sein soll
    Na ja, sind sowieso alles nur Spekulationen.

  5. #5
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    Zitat Zitat von Robroy
    Wie denn das? Aber ich denke auch, dass er keinen Friedensnobelpreis deswegen bekommen muss - wo kommen wir den da hin, wenn jeder Regierungschef der sich mal gegen einen Krieg ausgesprochen hat Anwärter auf den Friedensnobelpreis wird.
    Naja, zum Beispiel einen Kurs fahren, der ein bißchen (das letzte bißchen) internationalen Einfluß geltend macht. Z.B. eine Alternative aufbieten, zur Diplomatie. Gründe darlegen, wieso der deutsche und französische Geheimdienst ebenfalls auf die Existenz von WMD hingewiesen haben. Versuchen Großbritannien in der EU entgegenzukommen und damit deren Position in der coalition of the willing zu verändern bzw. abzuschneiden. Mir fallen da einige Dinge ein!

  6. #6
    .:[SAID]:.
    Gast Avatar von .:[SAID]:.
    Was ist denn mit dem Kosovo Krieg? Daran war der Herr Schröder ja nicht ganz unbeteiligt.
    Das sich Herr Schröder gegen den Krieg im Irak ausgesprochen hat, macht ihn noch lange nicht zu einem Pazifisten.
    Ein Blick auf die strukturellen Veränderungen der Bundeswehr, darauf das "die Sicherheit der Bundesrepublik auch am Hindukusch verteidigt wird" ("Verteidigungs"Minister Struck), in die "Verteidigungspolitischen Richtlinien" oder ins SPD Wahlprogramm sollte genügen, um sich den Umstand zu erkennen, das diese Regierung eben bereit ist Krieg zu führen (aber eben nur für eigene, nicht für andere Interessen).

  7. #7
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    Zitat Zitat von .:[SAID]:.
    sollte genügen, um sich den Umstand zu erkennen, das diese Regierung eben bereit ist Krieg zu führen (aber eben nur für eigene, nicht für andere Interessen).
    Sei doch froh. Ist doch gut so! Ich glaube, es ist auch nicht unbedingt ausgeschlossen, dass man Krieg führen kann, wenn man den FNP bekommt!

  8. #8
    Puschy77
    Gast Avatar von Puschy77
    Ich finde die Nominierung schwachsinnig.

    Nicht nur, wie .:[SAID]:. schon sagte, wegen dem Kosovo-Krieg sondern auch wegen der Forderung Schröders das Waffenembargo gegen China aufzuheben.
    Finde ich nicht sehr friedlich.

  9. #9
    Tigerente
    Gast Avatar von Tigerente
    Hier in ist jeder der nicht in einem krieg verwickelt ist also gleich der nette gute mann? meiner meinung nach sollte man auch leuten die krieg führen den friedensnobelpreis geben weil sie durch den krieg ein anders volk beschützen. jedes land das in dafur einmarschiert und den völkermord stopt ist in den krieg gezogen und hätte trotzdem meiner meinung nach den friedenspreis verdient.

  10. #10
    Aye_Davanita
    Gast Avatar von Aye_Davanita
    Zitat Zitat von BobbyC
    Z.B. eine Alternative aufbieten, zur Diplomatie.
    Wobei da Mr. Bush wahrscheinlich der falsche Ansprechpartner gewesen wäre.

    Zitat Zitat von BobbyC
    Gründe darlegen, wieso der deutsche und französische Geheimdienst ebenfalls auf die Existenz von WMD hingewiesen haben.
    Warum hätte das die Nominierung gerechtfertigt? Das verstehe ich nicht.

    Ich finde das Ganze auch recht lächerlich, ist aber gut für den Wahlkampf. Vorschlagen können ja ehemalige Nobelpreisträger, Diplomaten, und Politiker... Vielleicht ist das Ganze ja ein geschickter Schachzug in Hinblick auf die anstehende Wahl. Bekommen wird er ihn sowieso nicht - denke ich mal. Es gibt einige Menschen auf der Welt, die mehr für den Frieden getan haben als Schröder.

    Zitat Zitat von Tigerente
    Hier in ist jeder der nicht in einem krieg verwickelt ist also gleich der nette gute mann? meiner meinung nach sollte man auch leuten die krieg führen den friedensnobelpreis geben weil sie durch den krieg ein anders volk beschützen. jedes land das in dafur einmarschiert und den völkermord stopt ist in den krieg gezogen und hätte trotzdem meiner meinung nach den friedenspreis verdient.
    War das ironisch gemeint? Ich hoffe schon.

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