Hymnen des Hasses - Über die bleibenden Verdienste von Bomber-Harris, den »Vansittartismus«, deutsche Linke im britischen Exil und die Illusion vom »anderen Deutschland«.
In diesem Artikel kann man sich ansehen, wie die Bombardierung Dresdens bei antideutschen Linkskommunisten diskutiert wird.
Interessant ist, daß schon die Sozialdemokraten/Kommunisten im britischen und amerikanischen Exil recht heftig darum gestritten hatten, wie man mit den Thesen Robert Vansittarts umgehen sollte, für den "das Hitler-Regime kein zufälliges Phänomen, sondern die logische Konsequenz der deutschen Geschichte, des Deutschen in excelsis” (Zitiert nach WP'ia) gewesen war.
Laut dieses Artikels erklärte Willy Brandt etwa, dass Vansittarts Thesen der »Hitlerschen Rassenlehre sehr nahe verwandt« seien.
Das Ende vom Lied: Die Antideutschen von heute sind die Vansittartisten von gestern.
Daß es ein anderes Deutschland gegeben hat, wird rundweg bestritten.
Das ist umso absurder, als es Robert Vansittart war, der Carl Friedrich Goerdeler (Reichskanzler im Schattenkabinett des dt. Widerstandes) als "Landesverräter" bezeichnet hatte, als dieser in England war, um für ein gemeinsam abgestimmtes Vorgehen gegen Hitler zu werben.
Denn die Waffen unsres Kampfes sind nicht fleischlich,
sondern mächtig im Dienste Gottes, Festungen zu zerstören.
Wir zerstören damit Gedanken und alles Hohe, das sich erhebt gegen die Erkenntnis Gottes,
und nehmen gefangen alles Denken in den Gehorsam gegen Christus.
(2. Kor. 10, 4-5)
Denn die Waffen unsres Kampfes sind nicht fleischlich,
sondern mächtig im Dienste Gottes, Festungen zu zerstören.
Wir zerstören damit Gedanken und alles Hohe, das sich erhebt gegen die Erkenntnis Gottes,
und nehmen gefangen alles Denken in den Gehorsam gegen Christus.
(2. Kor. 10, 4-5)
Das britische Rote Kreuz soll unmittelbar? (danach - oder) nach dem Krieg allein für Dresden sogar ca. 200 000 (oder 220 000?) Bomben-Tote angegeben haben.
Ich habe mich mal mit einem alten Herrn unterhalten, der seinerzeit als junger Soldat - da wegen Verwundung seinerzeit in Dresden im Lazarett?/für ein paar Tage auf Heimaturlaub? - dabei war beim Aufschichten der Leichen auf dem "Soundso-Markt"? (großer Marktplatz? jedenfalls ein bekannter großer Platz im Zentrum), Schätzen der Toten und anschließendem Anzünden dabei gewesen. Er sagte, auf einem der Bilder, wo eine Schuhspitze darauf zu sehen sei - das sei seine gewesen, da sei er gestanden.
Auf meine Fragen, wie so eine Schätzung vor sich gehe, erklärte er mir: "Wir haben die Toten zu ungefähr gleich großen Haufen geschichtet und gleich viele Haufen in jeder Reihe. Dann wurden einige Haufen gezählt und mit der Anzahl der Haufen pro Reihe und dann mit der Zahl der Reihen multipliziert."
Viele Leichen seien stark verkohlt gewesen - es sei absurd, wenn heutzutage oft Zahlen auf der Basis der "identifizierten" Toten genannt würden.
Bei dieser Masse von Verbrannten oder Erstickten, die anschließend verbrannten - zumal die Alliierten ganz besonders effektive Brandbomben einsetzten, wobei infolge der sehr extremen Hitzeentwicklung Säuglinge und Kleinkinder sowieso zu Asche verbrannten - und abgesehen davon, dass in den Trümmern sowieso noch wochenlang immer wieder Tote gefunden wurden -
es zum Identifizieren überhaupt noch Identifizierbare sowie Überlebende die diese identifizieren konnten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass unter all den Umständen große labortechnische Untersuchungen durchgeführt werden konnten, zumal die Zahnarztpraxen im Stadtkern schließlich von diesen 4 Horror-Bombardierung genauso wie die Wohnhäuser betroffen waren.
Im übrigen warteten die Bomberbesatzungen ganz bewußt nach jedem Angriff, bis die Feuerwehrleute, Sanitäter, Hilfskräfte
zur Rettung herbeieilten, und luden ihre todbringende Fracht dann erneut ab, so dass die Helfer gleich mit verbrannten.
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Off topic:
Ach ja: Ich lese gerade Tage des Überlebens. Berlin 1945, erschienen München 1968, von Margret Boveri.
Sie schildert darin die Ereignisse in Berlin 1945 auf Basis von ihr damals geschriebener Briefe und enthält auch eine ganze Reihe rückblickender geschichtlicher Erläuterungen, für die sie auf Memoiren von Schlüsselfiguren aus Militär und Politik, Wehrmachtsberichte, Zeitungsartikel von damals usw. zurückgreift.
Absolut lesenswert![/quote]
Ja, das ist es. Insgesamt sehr guter, absolut realistischer Bericht wie es Ende des Krieges in Berlin aussah.
Da gibt es nur immer wieder eine Kleinigkeit, die mich schon bei einigen sonst sehr guten und realistischen Büchern störte:
dass man, sobald man mal was aus der deutscher Opfersicht schildert, oder zu schildern wagt?, die eine oder andere kleine Verdrehung oder Verfälschung hineinbringen (oder evtl. sogar mal was hinein"erfinden") zu müssen glaubt, um den Zeitgeist mit "kleinen Opfergaben" milde zu stimmen...
Ich habe selbst mal einen Autoren eines solchen Buches zufällig kennengelernt; und als ich gerade daran knabberte, wie ich es anstellen könne, ihn auf diesen auch in seinem sonst sehr guten und authentischen Buch zwei Mal vorkommenden Zeitgeist-Kotau anzusprechen, kam plötzlich ein enger Freund des Autors (der an dem Buch als ungenannter Co-Autor mitgearbeitet hatte) auf mich zu, setzte sich neben mich und begann ein Gespräch mit mir, da er zu meiner Überraschung meinen Vater gekannt hatte.
Schließlich kam ich auf das Buch zu sprechen und sagte ich ihm offen, dass ich dabei über 2 Passagen gestolpert sei, "die meiner Meinung nach gar nicht stimmen k o n n t e n , und dass ich vermutete, dass es diese alte Frau, die dies und jenes gesagt habe, nie gegeben habe, und falls doch, hätte sie mit Sicherheit nicht eine derartige falsche Anschuldigung gegen die eigenen Leute geäußert. Und auch diese Anschuldigungsrede eines Partisanenanführers kommt mir konstruiert vor." "Natürlich stimmt es nicht. Und natürlich hätte sie sowas nie gesagt. Natürlich hat er beide Personen erfunden und sich das selbst ausgedacht, was er ihnen in den Mund legte..." sagte er lächelnd. "Er wollte eben ein bißchen... na, du weißt schon..."
Ja, klar wußte ich. Es war ja nicht das erste Mal, dass mir derlei begegnete.
Diesen letzten Satz oben - als übliches "Bonbon-Opfer für den Zeitgeist", finde ich manipulativ, einfach ärgerlich.Auf dem Weg trafen wir einen nicht endenden Zug von Flüchtlingen. Das ist ja invielen Ländernschon beschrieben worden, – ein immer gleich trauriger Anblick.
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...........Dönitz habe das Kommando übernommen und lasse weiter kämpfen. .................................................. .....................................
Schwerin-Krosigk hatte am 2. Mai eine erste Rundfunkansprache an das deutsche Volk gehalten, die mit den Sätzen begann: »In der schwersten Stunde Deutschlands wende ich mich an die Öffentlichkeit. Noch hallt die Welt wider vom Lärm der Waffen. Die Welt kann aber nur befriedigt (sic befriedet?)werden, wenn die bolschewistische Welle Europa nicht überschwemmt.«
Der Tagesbefehl des 2. Mai 1945 lautete: »Als Oberster Befehlshaber der Wehrmacht richtete Großadmiral Dönitz folgenden Tagesbefehl an die deutsche Wehrmacht: Deutsche Wehrmacht! Meine Kameraden!
Der Führer hat mich zu seinem Nachfolger als Staatsoberhaupt und als Oberster Befehlshaber der Wehrmacht bestimmt. Ich übernehme den Oberbefehl über alle Teile der deutschen Wehrmacht mit dem Willen, denKampf gegen den Bolschewismusso langefortzusetzen, bis die kämpfenden Truppen und dietausenden Familien des deutschen Ostraumes vor der Versklavung und Vernichtung gerettet sind.
Mit den Engländern und Amerikanern muß ich den Kampf so weit und so lange fortsetzen, wie sie mich in derDurchführung des Kampfes gegen die Bolschewisten hindern.
Die Lage erfordert von Euch, die Ihr schon so große geschichtliche Taten vollbracht habt und die Ihr jeder das Ende des Krieges herbeisehnt, weiteren bedingungslosen Einsatz.
Ich verlange Disziplin und Gehorsam. Nur durch vorbehaltlose Ausführung meiner Befehle werden Chaos und Untergang vermieden.
Ein Feigling und Verräter ist, wer sich jetzt seiner Pflicht entzieht und damit deutschen Frauen und Kindern Tod und Versklavung bringt........................................................ .....
Deutsche Männer, tut Eure Pflicht, es gilt das Leben unseres Volkes!«.......................................... ...........................................
Wehrmachtsbericht, 3. Mai 1945: »In der Reichshauptstadt setzen Reste der tapferen Besatzung in einzelnen Häuserblocks und im Regierungsviertel ihren heroischen Widerstand gegen die Bolschewisten immer noch fort.
Ergänzend zum Wehrmachtsbericht erfahren wir von militärischer Seite: In der Reichshauptstadt brachten die Sowjets am Mittwoch noch einmal die ganze Fülle ihres Kriegsmaterials zur Anwendung, um den Widerstand der fanatisch kämpfenden Besatzung zu zerbrechen. Fortgesetzt rollten die Salven der Geschütze und Werfer; ununterbrochen gingen Bomben nieder, und pausenlos ratterten die Maschinengewehre. Durch die zusammenstürzenden Häuser der Altstadt schoben sich die feindlichen Panzer und Sturmbataillone schrittweise vorwärts. Hochgehende Sprengungen zerrissen Bunker und Untergrundbahnschächte. Ihre Trümmer begruben Verteidiger und Angreifer.
Im Regierungsviertel erfüllen die Helden von Berlin mit letzter Kraft das Vermächtnis des Führers. Die zahlreichen, auf sich selbst gestellten Widerstandsnester machen dem Feind immer noch schwer zu schaffen.[/OT]
Hierzu verweise ich den ersten Teil - wo dieAutorin selbst a)den "nicht enden wollenden Zug der Flüchtlinge - ein trauriger Anblick" erwähnt, sowie anschließend von der Autorin angeführte b) Zitate"zu Dönitz und dessen erklärte Absicht" sowie "von Dönitz selbst an den Rest der Soldaten".
K e i n e s w e g s kämpften die deutschen Soldaten "für das Vermächtnis des toten Führers" unter Einsatz aller Kräfte, bis zu Erschöpfung und Tod -obwohl sie, wie die Autorin Dönitz ebenfalls zitiert, sie sich nach dem Ende des Krieg sehnten - und nach ihren Lieben daheim, ihren Familien, nicht wenige hatten noch nicht mal ihr Kind gesehen, das sie in einem letzten Heimaturlaub gezeugt hatten.
Dieser "unvermeidliche"? Kotau vor dem Zeitgeist ist eine Beleidigung der zahllosen deutschen Soldaten, die für das Überleben all dieser Frauen und Kinder auf Flucht vor der in Ostpreußen vielfach massakrierenden Roten Armee ihr Leben gegeben haben, und auch jener, die verstümmelt überlebten".
Der hochintegere Großadmiral D ö n i t z war dafür berühmt, dass er absolut a l l e Anstrengungen unternommen hatte zur R e t t u n g von Flüchtlingen aus Ostpreußen vor der Roten Armee.
(Siehe auch Bombardierung des Flüchtlingsschiffes "Gustloff" durch die Rote Armee - über 1.500 ? Frauen und Kinder (und ein paar Alte dazu), die eine dramatische Flucht mit Pferdewagen übers brüchige Eismeer, wo viele Fuhrwerke eingebrochen waren, überlebt hatten, ertranken dann jämmerlich in der eisigen Ostsee auf dem Weg nach Dänemark durch die Bombardierung des Schiffes.
Da gab es ja kürzlich auch diesen verharmlosenden Kitschfilm mit erfundener Lovestory - mit Maria Furtwängler, glaube ich.)
Es gibt noch einen weiteren "zeitgeistigen" Äußerung, die mir zuvor schon etwas aufgestoßen ist und zu der ich mich gerne noch auseinandergesetzt hätte, aber das würde jetzt doch zu weit führen, höchste Zeit zur Ruhe zu kommen, schon wieder 3.15 vorbei Uhr und mir fielen auch heute bzw. gestern eigentlich schon wieder seit dem Nachmittag die Augen ständig im Sitzen zu, und - wie jeden Tag eben, seit langer Zeit schon wollte ich "diesmal definitiv endlich mal eher schlafen gehen", ich habe inzwischen schon ein total falsches Programm in mir, nachmittags total schläfrig und nachts munter und schlaflos, dabei bin ich von Natur ein ausgesprochener Tagmensch.
Geändert von Stachelbeere (11.02.2010 um 03:16 Uhr)
Ich denke auch, daß man den Soldaten ein schlimmes Unrecht antut, wenn man ihnen die höhnische Propaganda, die mit ihnen getrieben wurde, auch noch nachträglich vorhält. Spätestens als sich die Front an die vormalige Reichsgrenze verlagert hatte, kämpften sie tatsächlich für die Heimat.
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Nachtrag:
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Was auch noch sehr gut sein muß, ist "Der Verrat im XX. Jahrhundert". Das scheint mir das Hauptwerk von Margret Boveri zu sein. Hier eine Rezension davon in der Zeit - von 1956![]()
Geändert von Haiduk (11.02.2010 um 05:41 Uhr) Grund: Automatisch zusammengefügt - Nachtrag/Doppelposting
Denn die Waffen unsres Kampfes sind nicht fleischlich,
sondern mächtig im Dienste Gottes, Festungen zu zerstören.
Wir zerstören damit Gedanken und alles Hohe, das sich erhebt gegen die Erkenntnis Gottes,
und nehmen gefangen alles Denken in den Gehorsam gegen Christus.
(2. Kor. 10, 4-5)
Denn die Waffen unsres Kampfes sind nicht fleischlich,
sondern mächtig im Dienste Gottes, Festungen zu zerstören.
Wir zerstören damit Gedanken und alles Hohe, das sich erhebt gegen die Erkenntnis Gottes,
und nehmen gefangen alles Denken in den Gehorsam gegen Christus.
(2. Kor. 10, 4-5)
Das sind doch normale Vorgänge zu beginn des 3. Jahrtausend in Deutschland. Wegen ein paar toter Kartoffel schreibt die Qualitätspresse doch nichts. Zudem gab es in Dresden ja keine identifizierten Toten und wenn alles Nazis, weiß man doch.
Die 68er führen doch nur noch den letzten Befehl des Führers aus:
Das hat deutsche Volk versagt, wenn es den Krieg verliert – und sich damit als das schwächere herausgestellt, das nichts Besseres als den Tod verdient hat.
Vansittartismus - Wikipedia:
Ein von Vansittart in einer siebenteiligen Radioprogrammreihe der BBC gehaltener Vortrag wurde im Frühjahr 1941 über eine Million mal als 70-seitige Broschüre mit dem Titel Black Record verbreitet. Die prominenteste Gegenposition vertrat der Verleger Victor Gollancz in seinem Buch Shall our children live or die?, das noch im Erscheinungsjahr 1942 mehrere Auflagen erlebte. Zwischen diesen beiden Positionen entbrannte ein Streit unter deutschen Emigranten und in der britischen Öffentlichkeit. Während etwa der politische Publizist Heinrich Fraenkel sich noch 1941 gegen Vansittart wandte, ergriffen die Sozialdemokraten Curt Geyer und Walter Loeb für Vansittart Partei.„Die Bezeichnung ‚Vansittartisten‘ wurde durch die Gegner dieser Gruppe aufgebracht, bezeichnete aber zutreffend den Ursprung dieser Gruppe, der außerhalb der Emigration lag. Die ‚Vansittartisten‘ selbst nannten sich in England ‚Fight-for Freedom‘-Bewegung und in den USA ‚Society for the Prevention of World War III‘.“Die Anhängerschaft Vansittarts in den Vereinigten Staaten, auf die die Diskussion 1942 übergriff, war nicht sozialdemokratisch; die Diskussion beschränkte sich dort aber weitgehend auf die deutschsprachigen Emigranten. Während die Anhänger Vansittarts in England vor allem eine Abspaltung der emigrierten deutschen Sozialdemokratie waren, kritisierte die Mehrheit der deutschen Exilanten, vor allem die Sopade (Exil-SPD) in London, die Thesen Vansittarts von der Gleichsetzung des Nationalsozialismus mit Deutschland als englischen Nationalismus.
– Joachim Radkau: Die Exil-Ideologie vom „anderen Deutschland“ und die Vansittartisten, S. 39.
„Der wundeste Punkt des ‚Vansittartismus‘ und das stärkste Argument seiner Gegner war die Tatsache, daß seine Grundthese ‚Hitler ist Deutschland‘ identisch war mit der Grundthese der NS-Propaganda […].“Der Begriff Vansittartismus gilt im heutigen Sprachgebrauch als Synonym für anti-deutsch oder germanophob und wird häufig im Zusammenhang mit dem Morgenthauplan oder einer Kollektivschuldthese erwähnt.
– Joachim Radkau: Die Exil-Ideologie vom „anderen Deutschland“ und die Vansittartisten, S. 47.
Geändert von Stachelbeere (11.02.2010 um 20:21 Uhr)
Off topic:
Du bist so fleißig, denk auch mal an dich und deinen Hund
Das wahre Lebensglück besteht darin, im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen.
(Pearl S. Buck)
Die Alliierten haben die Öffentlichmachung des Widerstandes nach dem Krieg sicherlich
d e s h a l b tabuisiert, weil sie durch ihren eigenen "Widerstand gegen den Widerstand" - d.h. dass sie unter dem Vorwand des "Mißtrauens" d.h. de facto faulen Ausreden - die Widerständler ganz bewußt kalt auflaufen ließen - sie wie Bettler behandelten, denen man eiskalt die Tür weist.
K e i n e s w e g s - wie von Vansittard & Co. seinerzeit vorgeschoben - mangels Vertrauen. Sondern e i s k a l t e P l a n u n g .
Fakt ist: Churchill w o l l t e den Krieg. Und zwar schon lange vorher. Und er hat ihn s e h r
s y s t e m a t i s c h -und- c l e v e r angezettelt.
Diesbezüglich gibt es so erschütternde, klar Hass&Vernichtungswillen dokumentierende Äußerungen von ihm, dass sich mein Hirn sich seinerzeit schlichtweg weigerte, das abzuspeichern. (Näheres könnte ich jedoch sicherlich herausfinden.)
Churchill ging der barbarische Versailler Vertrag nachweislich noch nicht weit genug.
Er wollte Deutschland und seine Menschen restlos am Boden haben -
schon seinerzeit das Kaiserreich, als lästigen Konkurrenten, da wirtschaftlich aufstrebend, politisch erstarkend - während das gewaltigen Commonwealth mehr und mehr bröckelte.
K o n k u r r e n z vorbeugend ausschalten.
War es nicht Churchill, der von einem "neuen 30-jährigen Krieg" für Deutschland gesprochen hatte - da der erste "nicht wirklich geendet" habe.
Nicht von ungefähr ließ Churchill schon relativ bald nach dem Ende des 1. Weltkriegs eine Bomberflotte "gegen Deutschland" bauen. Das war alles planmäßig.
Churchill hatte überhaupt kein Interesse daran, dass Hitler gestürzt würde.
N u r d e s h a l b - und keineswegs aus "Mißtrauen"- wimmelte er die deutschen Widerständler als "lästig" ab -
hätten diese Hitler erledigt und eine Regierung gebildet, hätte Churchill sein "Hauptargument vor der Welt" eingebüßt. Das durfte nicht sein.
Dass es den Engländern u. Amerikanern " k e i n e s w e g s um Hitler gegangen war", sagte Churchill nach dem Krieg ganz o f f e n :
"Es war uns keineswegs um Hitler gegangen. Es ist uns schon gar nicht darum gegangen, die Deutschen von Hitler zu befreien. Und es ging uns auch nicht mal darum, die Juden vor Auschwitz zu bewahren.
Es war uns (Anm.: schon beim ersten Weltkrieg!) allein darum gegangen, die deutsche politische und wirtschaftliche Vormachtstellung in Europa und in der Welt zu verhindern."
Irgendetwas war auch faul im Hinblick auf die Gefangennahme von Himmer durch die Engländer - dieser sollte offenbar unter keinen Umständen vor dem internationalen Gerichtshof aussagen.
(Falls ich mich nicht sehr täusche, war er sogar sehr zuversichtlich freiwillig zu den Engländern spaziert d.h. hatte sich in die Hände der Briten begeben, und er habe "ständig drauf gedrungen, "mit Churchill zu sprechen, er habe etwas ganz Wichtiges mit ihm zu besprechen, müsse unbedingt und dringend mit Churchill sprechen".
Doch statt den wohl Schlimmsten aus der Nazi-Führungs-Clique ins Gefängnis zu den anderen zu bringen, war der plötzlich eine Leiche in britischer Hand.
Es wäre blauäugig, solche Dinge als Verschwörungstheorien vom Tisch zu wischen, wie z.B. sowohl den Barschel-Fall (für den es eindeutige Beweise und auch die Hintergründe auf der Hand liegen - und sowohl Engholm als auch dieser dubiose Pfeiffer wurden ja später in anderer Sache irgendwelcher "fauler" Machenschaften bzw. Bestechungs/Betrugssachen überführt, Engholm mußte zurücktreten, Pfeiffer verschwand in der Versenkung - sogar der Vorgesetzte der italoschweizer Untersuchungsrichterin sagte später für ihn sei es Mord gewesen, diese hätte offenbar "sehr schlampig gearbeitet", der deutsche Staatsanwalt, der im Auftrag der Familie Barschel der Sache nachging, kriegte vom Generalstaatsanwalt Druck, inkl. Drohung im den Fall aus der Hand zu nehmen, dazu Sprechverbot, und als er vor 1 oder 2 Jahren glaubte, nach so vielen Jahren ein Buch darüber schreiben zu können - und dass es seiner Meinung nach Mord gewesen sei - wurde dessen Veröffentlichung ihm vom Generalstaatsanwalt verboten),
als vor allem auch den plötzlichen angeblichen Suizid von Hess im Gefängnis Spandau - der sowohl technisch keiner gewesen sein k a n n, sowie nach Bestätigung durch einen von der Familie Hess - die die Herausgabe der Leiche erreicht hatten - beauftragten Gerichtsmediziners, aber auch lt. Aussage des seinerzeit den
fast blinden, kaum bewegungsfähigen, kraftlosen Uralten betreuenden tunesischen Krankenpflegers.
Dieser hatte schon damals erklärt, dass es Mord gewesen sei - nachdem sowohl die Amerikaner als auch die Franzosen ihn längst rauslassen, "loshaben" wollten, und inzwischen sogar die Russen dazu bereit waren - nur die Engländer sich vehement dagegen sperrten, die ihn ja
a) bei seinem heimlichen Flug nach England mit einem kleinen Privatflugzeug und Fallschirmabsprung, um mit Churchill über einen Friedensschluß zu reden, seinerzeit in die Falle gelockt und gefangengenommen hatten und
b) die Unterlagen darüber noch heute als "streng geheim" in britischen Archiven lagern (wie die über Oradour in französischen, wo inzwischen sogar schon jüngere französische Historiker beginnen, die angebliche Faktenlage anzuzweifeln: Wer, der nicht selbst Dreck am Stecken hat, hat es eine so hartnäckige Verheimlichung der Dokumente, Akten, Beweismittel, Zeugenaussagen usw. zu verheimlichen und Gerüchten Tür und Tor offen zu lassen?) -
und da hätte der fast blinde, fast bewegungsunfähige, kraftlose Uralte sich ein Seil beschafft, einen - erwiesenermaßen "fachmännischen" - Knoten gemacht und sich daran aufgehängt haben?
Der tunesische seinerzeitige Krankenpfleger - inzwischen Ausländerbeirat in Berlin - hatte (ebenfalls vor etwa 1-2 Jahren) ein Buch, Titel: "Ich sah den Mördern in die Augen" herausgegeben, weshalb er dann sofort als Ausländerbeirat geschaßt wurde.
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Nachtrag:
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Off topic:
Danke Martha. Ich versuche es ja dauernd schon!! Aber irgendwie schaffe ich es nicht - kann irgendwie einfach nicht aus meiner Haut. Das Erbe der Ahnen in meinen Genen... (Meine Schwester sagt schon immer, sie passe sich einfach an, käme wohl mehr auf den Großvater mütterlicherseits - ich dagegen sei immer schon eine Kämpferin gewesen - wenn auch nur mit Worten für meine "Erkenntnisse und Überzeugungen". Jedem eben das... ähäh... ich meine, was ihm eben gegeben bzw. bestimmt wurde.)
Aber jetzt doch Gute Nacht - morgen muß ich früh raus und versuchen, mein verdrehtes Einschlafzeit-Programm mal wieder mit einem Tablettchen zu überlisten.
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Nachtrag:
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Churchill und Roosevelt hatten meiner Ansicht nach sicherlich keine "emotionalen" Beweggründe dafür.
Beide waren kalte Planer, die auch vor keinem Trick, Hinterlist, clever Fallen stellen, falschen Schein erwecken (ja, auch Roosevelt: siehe u.a. auch Pearl Harbour, wo er nur alte Schrottkähne im Hafen gelassen, die "guten" Schiffe jedoch alle auf hoher See waren, und zuvor die Japaner systematisch gereizt hatte, bis sie glaubten zuschlagen zu müssen, und er endlich seinen Kriegseintrittsgrumd für das kriegsunlustige amerikan. Volk und auch die Welt hatte), gröbster Lügenpropaganda usw. nie zurückgeschreckt hatten.
Und genau diese beiden hatten ja von Anfang an die Absicht/den Willen, Deutschland so platt wie möglich zu machen, und zu diesem Zweck eben auch aufzuteilen, zu zerstückeln.
Geändert von Stachelbeere (12.02.2010 um 00:24 Uhr) Grund: Automatisch zusammengefügt - Nachtrag/Doppelposting
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