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Thema: Menschenrechte für Menschenaffen?

  1. #11
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    ich muss das mal so sagen: ich glaube den spaniern scheint die sonne zuviel auf den kopf. merkwürdiges geschieht in dieser welt.

  2. #12
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    Egal auf welcher Kulturstufe,
    homo sapiens sapiens bleibt homo sapiens sapiens. Und auch ein hss aus dem Paläolithikum könnte heute problemlos die Schule und die Uni absolvieren, ohne dass es jemand merkt. Ein Affe nicht.



    Bei allen ähnlichkeiten im Erbgut: Es sind und bleiben Tiere, die vielleicht über die Australopitheken mit uns verwandt sind, oder der genmeinsame affenähnliche/menschenähnliche Vorfahr liegt noch weiter zurück.

  3. #13
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    Deutschlandfunk - Programmvorschau für den 17.12.2009

    Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    - Mehr Wertschätzung für
    Tiere - In Münster wurde das
    Institut für Theologische
    Zoologie eröffnet

    - Umstrittene religiöse Ausbil-
    dungsstätten - Wie junge Mus-
    lime in Deutschland mit dem
    Islamismus in Berührung
    kommen
    - Krankheit als Fluch der
    Götter - Ein fahrendes
    Krankenhaus kämpft in Indien
    gegen den Aberglauben
    - Ursprünglich nur eine Rand-
    figur - Der Heilige Joseph
    und seine Darstellung
    gefunden:

    Institut für Theologische Zoologie Aufklärung 2.0

    Es geht mal wieder um Faktenverdrehung: Die biblische Wertschätzung des Tieres sei erst in der Neuzeit verloren gegangen, erfährt man von Pfarrer Hagencord, der einen Vorgeschmack auf die Inhalte der dortigen Vorlesungen gibt. Ein „seelenloser Automat“ war das Tier für den bösen Descartes. Schon wieder sollen Renaissance und Aufklärung an allem schuld sein, tatsächlich war im christlichen Mittelalter gar nicht zu denken an eine „Wertschätzung des Tieres“, allenfalls, wenn es schon am Grill hängt.
    Mehr Wertschätzung für Tiere - In Münster wurde das Institut für Theologische Zoologie eröffnet - Google-Suche

    Fällt mir dazu weiter ein:

    religiöse feste massentierschlachtung - Google-Suche

    Kennzeichnen sich religiöse Feste nicht immer durch Massentierschlachtungen, egal welcher Art ?

    René Descartes:
    Tiere sind gefühllos wie
    “Maschinen”.
    “Ihre Schmerzensschreie bedeuten nicht mehr
    als das Quietschen eines Rades!”
    descartes gegen tiere - Google-Suche

    Das wirft Fragen auf.


    Philosophiekritik

    »Wie die Hausfrau, die die Stube gescheuert hat, Sorge trägt, dass die Türe zu ist, damit ja der Hund nicht hereinkomme und das getane Werk durch die Spuren seiner Pfoten entstelle, also wachen die europäischen Denker darüber, dass ihnen keine Tiere in der Ethik herumlaufen. Was sie sich an Torheiten leisten, um die überlieferte Engherzigkeit aufrechtzuerhalten und auf ein Prinzip zu bringen, grenzt ans Unglaubliche. Entweder lassen sie das Mitgefühl gegen Tiere ganz weg, oder sie sorgen dafür, dass es zu einem nichtssagenden Rest zusammenschrumpft. Lassen Sie etwas mehr davon bestehen, so glauben sie, dafür weither geholte Rechtfertigungen, wenn nicht gar Entschuldigungen vorbringen zu müssen.
    »Nur die Ethik der Ehrfurcht vor dem Leben ist vollständig. Sie ist es in jeder Hinsicht. Die Ethik, die es nur mit dem Menschen zu seinem Mitmenschen zu tun hat, kann sehr tief und lebendig sein. Sie bleibt aber unvollständig. So konnte es nicht ausbleiben, dass das Denken einmal dazu kam, an der als unverboten geltenden herzlosen Behandlung andersartiger Lebewesen Anstoß zu nehmen und von der Ethik zu verlangen, sich auch ihrer zu erbarmen. Nur zögernd erschloss sie sich, damit Ernst zu machen. Erst seit einiger Zeit kommt dieses Unternehmen ersichtlich in Gang und findet Beachtung in der Welt.
    Philosophiekritik von Albert Schweitzer

    »Die indische Ethik ist dem, was sie über Mensch und Kreatur sagt, unbefriedigend, weil sie nur das mitleidsvolle Nichttöten und Nichtschädigen, nicht aber auch das mitleidvolle Helfen gebietet. Das schwere Problem, ob der Mensch das Töten und Schädigen vermeiden könne, wird in ihr nicht aufgeworfen und nicht behandelt. Sie lässt dem Menschen die Illusion, als ob er sich vom Töten und Schädigen von Geschöpfen freihalten und so das Ahimsā-Gebot wirklich erfüllen könne. Sie unterlässt es, ihn dazu zu erziehen, die Last seiner Verantwortung den Geschöpfen gegenüber in ihrer ganzen Schwere zu empfinden.«
    War der Mensch nicht schon immer grausam - nicht nur gegen seine eigene Art, sondern vor allem den anderen Mitgeschöpfen gegenüber ?

    ZDF.de - Edisons mörderischer Plan

    Die Kinder in West Orange entdecken in dieser Zeit eine neue Geldquelle. Sie bringen Hunde und Katzen - das Stück zu 25 Cents - in Edisons Labor für die Versuche eines Mr. Brown. Die Tiere werden auf eine Metallplatte gestellt, die mit einem Wechselstromgenerator der Firma Westinghouse verbunden wird. Öffentlich tötet Mr. Brown Katzen und Hunde, später auch Kälber und Pferde.
    Wahre Menschlichkeit muß erarbeitet werden.

    Da erhält Edison eine schicksalhafte Anfrage. Seine Tierexperimente haben eine New Yorker Kommission auf eine Idee gebracht. Der Tod durch den Strang sei einer modernen Nation unwürdig, schreibt sie ihm. Könne man nicht stattdessen Elektrizität benutzen? Strom könne sehr wohl schmerzfrei töten, doch ausschließlich Wechselstrom sei dafür geeignet. Und Edison empfiehlt Harold Brown, ein Exekutionssystem mit Westinghouse-Generatoren zu entwerfen.
    Verschuldung vor Gottes Schöpfung ? Wer denkt darüber nach ?

    tierversuche atombombenversuche - Google-Suche

    Wir sind alle miteinander verbunden und Gott hat uns Verantwortung für seine Schöpfung mitgegeben. Daran werden wir wohl weltweit gemessen.

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  5. #14
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    Menschen sind Würdeträger, weil sie eine ewige Seele besitzen. Tieren fehlt die Seele, die Menschenwürde und deshalb auch das Menschenrecht. Was sich wie Tierschutz liest, greift tatsächlich die Menschenwürde an.

  6. #15
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    Naja, Seele ist ein schwieriger Begriff. Wenn ich meiner Katze in die Augen sehe, sehe ich da durchaus etwas.
    Unter Umständen ist ein Affenbaby auch intelligenter als ein Mensch in einem vergleichbaren Stadium.
    Solcherlei Rechnungen bringen uns aber nicht voran: Tiere sind vielleicht seelenlos - aber das sollte uns nicht davon abhalten, ihnen Qualen zu ersparen.
    Mit freundlichen Grüßen

    Cogito

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  8. #16
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    Menschen sind Würdeträger, weil sie eine ewige Seele besitzen. Tieren fehlt die Seele, die Menschenwürde und deshalb auch das Menschenrecht. Was sich wie Tierschutz liest, greift tatsächlich die Menschenwürde an.
    Weil Menschen deiner Meinung nach Würdeträger sind (meiner Meinung nach sein sollten) schließt das aus meiner Sicht ein, Tiere eben als Geschöpfe Gotttes zu behandeln und nicht auszubeuten oder gar zu quälen. Besonders Haus- und Nutztiere (schöne Wortschöpfungen) sind uns auf Gedeih und Verderb ausgeliefert, und gerade deshalb müssen wir uns unserer Würde auch würdig erweisen und sie als Geschöpfe mit Gefühlen und Empfindungen behandeln und achten.
    Das wahre Lebensglück besteht darin, im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen.

    (Pearl S. Buck)

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  10. #17
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    Weil Menschen deiner Meinung nach Würdeträger sind (meiner Meinung nach sein sollten)
    Die Ebenbildlichkeit begründet die Würde jedes Menschen, die ihm unveräußerlich gehört. Das ist keine Frage willkürlicher Meinung, liebe uaww.


    Zitat Zitat von uaww Beitrag anzeigen
    schließt das aus meiner Sicht ein, Tiere eben als Geschöpfe Gotttes zu behandeln und nicht auszubeuten oder gar zu quälen.
    Gottes Schöpfung zu ehren bedeutet nicht, Menschen den Affen gleichzustellen oder umgekehrt.


    Zitat Zitat von uaww Beitrag anzeigen
    Besonders Haus- und Nutztiere (schöne Wortschöpfungen) sind uns auf Gedeih und Verderb ausgeliefert, und gerade deshalb müssen wir uns unserer Würde auch würdig erweisen und sie als Geschöpfe mit Gefühlen und Empfindungen behandeln und achten.
    Nein. Wir achten und ehren sie, weil sie Geschenk des Schöpfers sind. Das hindere uns nicht, sie zu essen.

  11. Der folgende Benutzer sagt Danke zu: Charlene


  12. #18
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    Zitat von uaww Beitrag anzeigen
    schließt das aus meiner Sicht ein, Tiere eben als Geschöpfe Gottes zu behandeln und nicht auszubeuten oder gar zu quälen.

    Gottes Schöpfung zu ehren bedeutet nicht, Menschen den Affen gleichzustellen oder umgekehrt.
    Aus welchen meiner Worte schließt du darauf? Ein Tier ist und bleibt immer noch ein Tier. Ich habe einen Labrador, den ich (mein Mann ebenfalls) sehr liebe. Dennoch kennt er seine Grenzen, die wir ihm konsequent gesteckt haben.


    ....erweisen und sie als Geschöpfe mit Gefühlen und Empfindungen behandeln und achten.

    Nein. Wir achten und ehren sie, weil sie Geschenk des Schöpfers sind. Das hindere uns nicht, sie zu essen.
    Weshalb sollte das eine das andere ausschließen? Deshalb heißt es ja auch Nutztiere. Ich bin nur dagegen, dass man sie in Massen und nicht artgerecht dahinvegetieren lässt, nur um den ausufernden Fleischbedarf zu bedienen. Ferner ist es für mich nicht nachvollziehbar, dass ich für Tests von Kosmetika reihenweise die Tiere allen möglichen Qualen unterziehe.
    Geändert von uaww (17.12.2009 um 23:51 Uhr)
    Das wahre Lebensglück besteht darin, im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen.

    (Pearl S. Buck)

  13. #19
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    Eine neue Frage: haben Tiere eine Seele ?

    Religion für Einsteiger: Haben Tiere eine Seele?

    Und weiter: wie definiert sich Seele ?

    Was ist Seele überhaupt ?

    Worauf begründet sich die Ansicht über Seele ?

    die-seele, der begriff der seele

    Virchow meint, es gäbe keine Seele, er hat keine entdeckt, als er die Leichen sezierte - Gagarin hat gesagt, es gäbe keinen Gott, er hat keinen im Weltraum entdeckt.

    Also wie verstehen wir Seele ?

    In Thailand liegt das lebendige Essen neben der heißen Herzplatte, in asiatischen Ländern stranguliert man Hunde, damit sie besser schmecken und in Frankreich mag man Froschschenkel und Austern und Pferden gibt man nicht nur den Gnadenschuß - das Gefühl für das lebendige Tier ist in vielen Ländern gleich Null - es ist zur Nutzung gedacht und hat nicht viel zu melden und manche Leute fahren mit ihren Rassehunden nach Mallorca, um es dort auszusetzen, damit sie sich täglich ihr Fressen erbetteln.

    Vom Körperlichen ähnelt der Mensch dem Tier - er braucht Futter übern Tag und der ausgelaugte Rest kommt aus bestimmten Öffnungen wieder heraus.

    Und in Notfällen gibt es Kannibalismus.

    Ob die Gottesähnlichkeit nun unbedingt mit unserer körperlichen Erscheinung etwas zu tun hat, da ist man sich nicht sicher. Es wird eher vom Christusbewußtsein gesprochen - daß das Gute im Menschen lantent angelegt ist und er sich erst zu einem wahren Menschen entwickeln muß.
    Zu einem Menschen, der auch auf Erden das Paradies schaffen könnte, aber die Welt ist zu komplex und ständige Veränderungen der Erde lassen das Ziel auf ein Paradies hin gar nicht erst zu. Wir sind abhängig vom Erhalt des sich stetig verfallenden Körpers - mit den Jahren nagt der Zahn der Zeit daran - nicht anders als bei den Tieren.

    Wenn Gott Geist ist, woher kommt der Geist ? In welcher Sphäre befindet er sich und wie dringt er zu uns durch ? Und ist in uns nicht Gottes Geist - der den Tieren fehlt - dafür haben wir sie domestiziert und sie also von uns abhängig gemacht. Dafür tragen wir Verantwortung und wenn wir eines Tages vor Gott stehen - was dann steht - müßte man sich auch überlegen - die Seele - der Geist - dann wird er vielleicht unser "Herz wiegen" und uns daran messen, wie weit wir die Verantwortung tragen konnten - zum Wohle aller.

  14. #20
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    Aus welchen meiner Worte schließt du darauf?
    Ich spitzte zu, weil Du mit Tierrechten auf meine Mensch-Tier-Unterscheidung antwortetest.

    Zitat Zitat von uaww Beitrag anzeigen
    Ich bin nur dagegen, dass man sie in Massen und nicht artgerecht dahinvegetieren lässt, nur um den ausufernden Fleischbedarf zu bedienen. Ferner ist es für mich nicht nachvollziehbar, dass ich für Tests von Kosmetika reihenweise die Tiere allen möglichen Qualen unterziehe.
    Ob man Tiere in standardisierte Aufzuchtsprozesse einbinden darf oder ob sie Versuchen dienen dürfen, sind interessante Fragen. Berühren sie auch unser Thema?

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