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Die Bu-Prä-Kandidaten der Linkspartei

Dies ist die Diskussion Die Bu-Prä-Kandidaten der Linkspartei im Gesellschaft und Staat Forum, als Teil der Politik Kategorie. "Tweet Es war hinterhältig und feige, einem arglos dastehenden Mensch so sehr ins Gesicht zu schlagen, dass er am Auge ..."

  1. #31
    Melan
    Gast Avatar von Melan


    Es war hinterhältig und feige, einem arglos dastehenden Mensch so sehr ins Gesicht zu schlagen, dass er am Auge verletzt wird.

    SCHANDE über diese Beate.

  2. #32
    Super-Moderator/in Avatar von Akolyth
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    Kolumne
    Klarsfeld und Kanzler Kiesinger

    Die berühmte Ohrfeige von Beate Klarsfeld gegen Kurt-Georg Kiesinger ist ein Dokument der Schuldabwehr – eine Heldinnentat war sie bestimmt nicht.
    Götz Aly


    Nun hat Die Linke Beate Klarsfeld als Kandidatin für die Bundespräsidentenwahl am 18. März nominiert. Die 1939 in Berlin gebürtige (christliche) Deutsche lebt in Paris. Zusammen mit ihrem jüdischen Ehemann Serge Klarsfeld bemüht sie sich seit mehr als 40 Jahren darum, noch lebende Nazitäter irdischer Gerechtigkeit zuzuführen.

    Die Klarsfelds haben die Verfolgung und Deportation französischer Juden dokumentiert und die französische Kollaboration gegen erhebliche, auch gegen linke Widerstände ans Licht der Öffentlichkeit gehoben. Keine Frage: Beate Klarsfeld ist mit den Jahren eine verdiente, zu Recht geehrte Frau geworden.

    „Nazi! Nazi! Nazi!“

    Auf einen Schlag berühmt wurde sie am 7. November 1968. Damals, während einer CDU-Sitzung in Berlin, stürzte sie auf Bundeskanzler Kurt-Georg Kiesinger zu, versetzte ihm eine Ohrfeige und zischte: „Nazi! Nazi! Nazi!“ Die Tat kam unter den weltanschaulich erregten, noch von starken Feindbildern vorgeprägten Achtundsechzigern gut an.

    Sie entlastete jüngere Deutschen, die im Eiltempo auf die bessere Seite der Geschichte wechseln wollten, auch Beate Klarsfeld, die einst den Mädchennamen Kunzel trug. Was eigentlich machten Vater und Mutter Kunzel zwischen 1933 und 1945? Die Frage erscheint berechtigt, weil die Tochter nach ihrer Züchtigung Kiesingers ihre Tat erläuterte, und zwar als Akt „für ein Deutschland, befreit von jeglichem Hang nach Sühne“.

    Dokument verzweifelter Schuldabwehr

    Hernach verteidigte Horst Mahler die Klarsfeld im Strafprozess, und linke, bald antisemitisch agierende Straßenkämpfer warfen dem Richter und einem Staatsanwalt die häuslichen Fensterscheiben ein. Wie verlogen der Protest war, demonstriert ein offener Brief, den Günter Grass 1966 gegen Kiesingers Ernennung zum Bundeskanzler verfasst hatte: „Wie sollen wir“, so fragte der Mann, der so gerne die Richtlinien der Moral bestimmte und über seine Zugehörigkeit zur Waffen-SS schwieg, „der Toten von Auschwitz und Treblinka gedenken, wenn Sie, der Mitläufer von damals, es wagen, heute hier die Richtlinien der Politik zu bestimmen?“

    Sowohl Grass als auch Beate Kunzel-Klarsfeld flüchteten sich in die Identifizierung mit den Opfern und bezogen daraus die moralische Legitimation, auf den westdeutschen Nachkriegsstaat verbal oder physisch einzuschlagen.

    Dabei lag das Problem im Privaten. Gewiss, in den allermeisten Fällen hatten sich die Eltern nicht an Verbrechen direkt beteiligt. Aber die Mütter brachten ihren Kindern die im BDM gesungenen Lieder bei, die Väter hatten sich im NS-Kraftfahrerkorps ihre Jugendträume erfüllt und erzählten vom Krieg entweder gar nichts oder merkwürdige Anekdoten. Die Kinder waren nicht in der Lage, den innerfamiliären Nebel zu durchbrechen. Deshalb wurden „Alt-Nazi-Kiesinger“ und „der Staat“ zu Ersatzobjekten privater und individueller Sprachlosigkeit.

    So betrachtet kann die Ohrfeige der Klarsfeld als Dokument verzweifelter Schuldabwehr verstanden werden – eine Heldinnentat war sie bestimmt nicht. Kurt-Georg Kiesinger wusste das genau. Die jungen, aufgeregten Deutschen, so sagte er während einer Besprechung im Kanzleramt, versuchten „aus ihrer Geschichte zu fliehen“, sich nicht als Deutsche, sondern als Europäer oder Internationalisten zu verstehen. Kiesinger bezeichnete das als „merkwürdige Illusion“ – und behielt recht.

    Götz Aly ist Historiker.
    Kolumne: Klarsfeld und Kanzler Kiesinger | Meinung - Frankfurter Rundschau
    „Seine Armut ist Freiheit. Diese Freiheit ist Liebe. Nicht die Freiheit des Verstandes, der überlegen erkennt; nicht die Freiheit des Wollens, das sich in geordneter Übung löst. Unmittelbare Liebe; Kraft des von Gott berührten Herzens. Darum ist in Alledem kein Nein. Alles ist Ja. Alles blüht und leuchtet und lebt. Es ist das große Aug’ in Auge mit Gott“ -
    Romano Guardini über den Hl. Franziskus aus "In Spiegel und Gleichnis"

  3. #33
    Melan
    Gast Avatar von Melan
    Warum werden hier eigentlich immer ewig lange Artikel in voller Länge zitiert - statt einen Auszug zu zitieren - und den Rest zu verlinken?

  4. #34
    Präsident/in Avatar von uaww
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    Haste damit nicht einen eigenen Thread eröffnet?
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    (Pearl S. Buck)

  5. #35
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    Wahrscheinlich reicht ihm die gehaltvolle Information:
    SCHANDE über diese Beate.
    „Seine Armut ist Freiheit. Diese Freiheit ist Liebe. Nicht die Freiheit des Verstandes, der überlegen erkennt; nicht die Freiheit des Wollens, das sich in geordneter Übung löst. Unmittelbare Liebe; Kraft des von Gott berührten Herzens. Darum ist in Alledem kein Nein. Alles ist Ja. Alles blüht und leuchtet und lebt. Es ist das große Aug’ in Auge mit Gott“ -
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  6. #36
    Kanzler/in Avatar von DocBritzel
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    Zeit Online kommentiert, was die Kandidatenkür über die innerparteilichen Grabenkämpfe der Linkspartei aussagt: Parteien: Der Untergang | Politik | ZEIT ONLINE
    Amendment I

    Congress shall make no law respecting an establishment of religion, or prohibiting the free exercise thereof; or abridging the freedom of speech, or of the press; or the right of the people peaceably to assemble, and to petition the Government for a redress of grievances.

  7. #37
    Bürgermeister/in Avatar von Pollux
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    Grabenkämpfe klingt negativ, man könnte auch von lebhafter innerparteilicher Diskussion sprechen. Wie in jeder anderen Partei auch, gibt es unterschiedliche geistige Strömungen.Links zu sein, steht auch für "compassion", soziale Verantwortung für die Menschen, denen es materiell oder psychologisch schlechter geht als dem Wohlstandsbürger. So, nachdem ich das geschrieben habe, sehe ich mir mal den verlinkten Artikel aus der "Zeit" an.

  8. #38
    Melan
    Gast Avatar von Melan

    Laut Bohnsack, der für die Desinformationsabteilung der DDR-Auslandsspionage tätig war, dauerte die Zusammenarbeit zwischen MfS und Klarsfeld von 1966 bis 1989. Schon 1991 hatte der abtrünnige Stasi-Offizier mitgeteilt: „Die Journalistin Beate Klarsfeld war regelmäßig Kontaktfrau einer legalisierten Außenstelle des MfS.

    Präsidentschaftskandidatin: Beate Klarsfeld, von Stasi und SED munitioniert - Nachrichten Politik - Deutschland - WELT ONLINE


    Ein Stasi-Schwein als Kandidatin?

    Wulff ist da ja noch edel dagegen ......

  9. #39
    Melan
    Gast Avatar von Melan
    Jetzt kommt's raus:


    Dokumente aus der Vergangenheit könnten Beate Klarsfeld in Bedrängnis bringen: Die Präsidentschaftskandidatin der Linken soll 1968 vom SED-Regime 2000 Westmark erhalten haben, laut einem Zeitungsbericht war es ein Dank dafür, dass sie den damaligen Bundeskanzler Kiesinger geohrfeigt hatte.


    Angeblicher SED-Dank: Klarsfeld soll 2000 Mark für Kiesinger-Ohrfeige erhalten haben - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik

    Und so was - so ein verkommenes Stasi-Gesindel - soll BuPrä werden?

    Bring back Wulff!

  10. #40
    Melan
    Gast Avatar von Melan
    Frage: Ob einige Leute von der Linkspartei sich wohl trauen, dieser Dame bei der Wahl ihre Stimme nicht zu geben?

    Wer Klarsfeld wählt, wählt Ulbricht.

  11. Der folgende Benutzer sagt Danke zu: Melan


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