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Link:Die Islamisten vom Muslimmarkt geben in ihren Heiratsratschlägen einen guten Einblick in ihr Verständnis, den Menschen auf keinen Fall als Individuum anzusehen und ihm irgendwelche Gefühle zuzugestehen. Und Frauen sind sowieso zu keiner wichtigen Entscheidung befähigte Wesen. Liebe kommt nicht vor, denn Liebe ist nicht "vernünftig" und somit unislamisch. Wähle den Partner nach dessen Gottesfurcht!
Nachdem das Bedauern darüber ausgedrückt wurde, leider nicht in einem islamischen System zu leben, wo man vergleichsweise einfach heiraten kann, folgen die Tipps für heiratswillige Moslems im Reich der Ungläubigen:
Zunächst einmal wird die Entmündigung der Frau umgekehrt in deren Vorteil. Aufgrund ihrer islamverschuldeten Unerfahrenheit, kann sie natürlich nicht selbst entscheiden, mit wem sie ihr Leben verbringen wird. Papi wird's schon richten. Papi passt auf. Interessanter Aspekt, wo doch von vielen hiesigen Islamverstehern die arrangierten oder Zwangsehen als Einzelfälle bagatellisiert werden. Die Moslems hier sagen klar und deutlich, dass ohne Papas Einverständnis nichts läuft. Wenn Papi weniger mit dem Islam zu tun hat, wahrscheinlich im Fall von Konvertitinnen, soll eine moslemische Familie um Rat gefragt werden. Falls der Auserwählte auf diesen Kandidaten-TÜV keinen Bock hat, gilt er von vornherein als unseriös.Zitat von MM
Wie Menschen jede Individualität genommen wird, zeigt nichts schöner als dieser Passus:
Hier wird den Menschen jegliche Fähigkeit zu Liebe, Zu- oder Abneigung abgesprochen, ja diese sogar als etwas Ablehnenswertes verdammt. Denn Liebe ist kein "vernünftiger" Grund und somit unislamisch. Wenn ein "passender" Partner in der Nähe vorhanden ist, hat man keinen Grund, den nicht zu nehmen. Welcher Mann oder welche Frau - das spielt im Islam keine Rolle. Mann und Frau haben sich nicht aus gegenseitiger Zuneigung zu heiraten, sondern einzig zum Zweck der Fortpflanzung zu verbinden. Gegenseitige Zuneigung würde bloß der Liebe zu Allah im Wege stehen.Zitat von MM
Nicht nach Schönheit und nicht nach Reichtum. Dass man den Partner aus Liebe auswählt - diese Option ist gar nicht gegeben. Liebe ist nur für Allah.Zitat von MM
Spürnase: Paul H. schreibt: Solche "Ratschläge" sollten eigentlich Pflichtlektüre für alle gutmenschlichen Politiker werden und bei allen anderen sollten die Alarmglocken schrillen. Ein Vorgehen wie vom Muslimmarkt beschrieben ist sicherlich nahe am Tatbestand der "Nötigung", da auf junge Menschen ein unheimlicher gesellschaftlicher Druck auch gegen deren Willen gutgeheissen wird. Bis zur wirklichen "Zwangsheirat" ist es da nur noch ein sehr kleiner Schritt.
- Zur Quelle auf PI
„Die Glaubensgrundsätze (des Islam) und das islamische Recht (Scharia) zeigen den quasi-totalen Anspruch der Religion auf Mensch und Gesellschaft. (…) Das islamische Gesellschaftssystem wird damit aber keineswegs zu einer Demokratie. Diese Staatsform ist dem Islam fremd.“ (Axel Ayyub Köhler - ehemaliger Vorsitzender des Zentralrats der Muslime)
„Die Glaubensgrundsätze (des Islam) und das islamische Recht (Scharia) zeigen den quasi-totalen Anspruch der Religion auf Mensch und Gesellschaft. (…) Das islamische Gesellschaftssystem wird damit aber keineswegs zu einer Demokratie. Diese Staatsform ist dem Islam fremd.“ (Axel Ayyub Köhler - ehemaliger Vorsitzender des Zentralrats der Muslime)
Das der MM radikal ist, ist nichts Neues.
Mal ernsthaft: wer von uns würde seinen/ihre Zukünftige/n nicht den Eltern vorstellen?
Soweit, so normal.
Kritisch sind die Passagen über Unerfahrenheit (Ok, Ehe ist etwas anderes als "Beziehung") und besonders die über "das Recht, geheiratet zu werden".
Natürlich hat jeder Mensch, sofern er sich nicht freiwillig dagegen entscheidet, das Recht darauf, geheiratet zu werden.
Aber doch aus Liebe, udn jemand, den man Heiraten will. Hier klingt es sehr nach dem recht, überhaupt einen abzubekommen udn den haushalt zu wechseln.
Die Moderatoren sind in der Minderheit gegenüber der Weltbevölkerung als auch gegenüber dem betroffenen Staatsvolk, welchem Sie hier verantwortlich zu Diensten sind.
(Frithjof)
Anscheinend hat der Autor die Zitate zu früh abgeschnitten, der was er in die Texte hinein interpretiert, kann ich da irgendwie wenig drin erkennen. Ich will ja nicht absprechen, dass es in islamischen Kulturen Zwangsheiraten gibt, ich habe das schon aus erster Hand (durch meine Exfreundin) erfahren müssen, aber dieser zitierte Artikel sagt meiner Meinung nach nichts darüber aus.
Dem Vater den Zukünftigen vorzustellen ist ja wohl absolut normal und zumal, gerade auf Grund der islamischen Kultur, eine sehr weise Tat.
Bei einer Zwangsheirat läuft das wohl eher umgekehrt ab, der Vater stellt den Zukünftigen vor.
Und das man Gottesfurcht Reichtum und Schönheit vorziehen sollte, finde ich auch nicht falsch, aber man kann natürlich auch nur darüber herziehen, dass die Liebe nicht erwähnt wurde!
Insgesamt finde ich die Kritik viel zu vorurteilbeladen!
In mehreren islamischen Quellen kann man ähnliches lesen. Liebe kommt da nicht wirklich vor. Dazu gibt es sogar Untersuchungen die das bestätigen und sogar als Teil, ja Vorteil des System sehen. Mann und Frau sind eine Zweckgemeinschaft innerhalb eines Familienverbundes (einer Sippe) und funktionieren kann das nur wenn nicht allzu viel Gefühl im Spiel ist. So bleiben die Besitztümer innerhalb der Sippen und man kann sippen-politisch klug verheiraten.
Kommt auf die Folgen der Vorstellung an. Weise ist so etwas nicht prinzipiell, sondern nur von Fall zu Fall.
... und das fatale ist das Jungfrauen ja zu schweigen haben (Mohammed selber gab das vor), wie selbst viele deutsche islamische Quellen bestätigen. Zwar soll der Wille der Jungfrau durch einen ihr nahestehenden beachtet werden - mit "nahestehend" wird meistens der Vater gemeint - aber damit macht man meistens nur den Bock zum Gärtner.
Mit Liebe hat das nichts zu tun, nicht einmal mit der Liebe des Vaters.
Ob das der Grund war als Mohammed eine 6jährige geheiratet hat, um als 9jährige Sex mit ihr zu haben? Was hat Mohammed wohl dazu gebracht? Laut Überlieferung hat sie ihn bei ihren Spiel so gut gefallen. Hat nicht viel mit Gottesfurcht zu tun, sicher auch nicht viel mit Liebe, zumindest nicht mit der normaler Liebe eines normal Erwachsenen mit normalen sexuellen Empfindungen.
Gottesfurcht: Wie kann das ein Kriterium sein? Gott hat uns die Liebe gegeben um den richtigen Menschen zu finden und wieso meinen wir das wir nun alles besser wissen und nun Kriterien aufstellen müssen? Ist das Gottesfurcht wenn ich die Liebe - eine Gabe die uns Gott gegeben hat - außer acht lasse?
Meine Frau hat mich geheiratet gegen den Willen Ihrer Eltern. Sie als eine Katholikin heiratete einen Atheisten. Nun hat sich die Meinung Ihrer Mutter (Vater leider schon verstorben) geändert und wir verstehen uns total super.
Ach ja - ich bin zwischenzeitlich inniger Christ (katholisch) geworden.
Also bin ich der lebendige Beweise das es besser ist auf die Gefühle zu hören als auf so merkwürdige Verhaltensregeln die letztendlich nur die Besitzstände der Sippen bewahren sollen. Denn das ist der eigentliche Grund solcher Regeln, mit Gott und einer vernünftigen Religion hat das nun wirklich nichts zu tun
Viele Grüße
Stefan
Geändert von sttn (20.12.2006 um 23:57 Uhr)
Wenn ihr mich ruft, wenn ihr kommt und zu mir betet, so erhöre ich euch. Sucht ihr mich, so findet ihr mich. Wenn ihr von ganzem Herzen nach mir fragt, lasse ich mich von euch finden - Spruch des Herrn.
(Jer. 29 12-14)
Ich wollte den Artikel nicht verteidigen (falls ich den Eindruck erweckt haben sollte), ich fand die Kritik nur zu unsachbezogen, denn in dem Artikel steht nicht davon, dass Liebe unislamisch oder unvernünftig ist und von Mohammeds Kindsfrau steht da auch nichts drin, auch wenn es den Tatsachen entspricht!
„Die Glaubensgrundsätze (des Islam) und das islamische Recht (Scharia) zeigen den quasi-totalen Anspruch der Religion auf Mensch und Gesellschaft. (…) Das islamische Gesellschaftssystem wird damit aber keineswegs zu einer Demokratie. Diese Staatsform ist dem Islam fremd.“ (Axel Ayyub Köhler - ehemaliger Vorsitzender des Zentralrats der Muslime)
Jeden der sich mal informieren möchte welche Gedankengänge bei den Schiiten gerade aktuell sind empfehle ich folgenden Link:
Ya-Abbas
Viele Geistliche im Iran und auch der Staatspräsident (Ahmadinejads) glauben daran und wir im Westen sollten nicht die Augen davor verschließen.
Wenn ihr mich ruft, wenn ihr kommt und zu mir betet, so erhöre ich euch. Sucht ihr mich, so findet ihr mich. Wenn ihr von ganzem Herzen nach mir fragt, lasse ich mich von euch finden - Spruch des Herrn.
(Jer. 29 12-14)
„Die Glaubensgrundsätze (des Islam) und das islamische Recht (Scharia) zeigen den quasi-totalen Anspruch der Religion auf Mensch und Gesellschaft. (…) Das islamische Gesellschaftssystem wird damit aber keineswegs zu einer Demokratie. Diese Staatsform ist dem Islam fremd.“ (Axel Ayyub Köhler - ehemaliger Vorsitzender des Zentralrats der Muslime)
Eigentlich sind die Probleme der Menschen in den Religionen alle ähnlich. Sie stellen Fragen, sie antworten und sie fragen, ob der Mensch aus Liebe oder mehr aus Vernunft heiraten soll. Dazu gibt es unterschiedliche Meinungen.
Lange vor unserer Zeit wurden Menschen ebenfall zusammen gefügt.
Und auch heute noch heiraten Menschen gleichen Standes.
Ist Liebe so wichtig, fragen manche Menschen - wohl in allen Religionen.
Leben ohne Liebe - ja oder nein?! - Gesellschaft, Familie & Heirat - Shia-Forum
Als Menschen sind wir alle gleich.
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