Dies ist die Diskussion NON POSSUMUS - doch eine Sekte im Kirchenrecht, Strukturen und Personen Forum, als Teil der Theologie Kategorie. "Tweet Hallo liebe Drea Maßgebende Antworten auf deine Frage findet man im katholischen Katechismus Seite 265 steht folgender missverstandener Satz: ..."
Hallo liebe Drea
Maßgebende Antworten auf deine Frage findet man im katholischen Katechismus
Seite 265 steht folgender missverstandener Satz: außerhalb der Kirche kein Heil. Er richtete sich ursprünglich mahnend an solche Christen die in der Kirche sind , die aber drauf und dran sind die Kirche zu verlassen. Die Kirche ist das eine allumfassende Heilssakrament. Wer sie durch eigene Schuld ablehnt, kann nicht im Heil sein.
Da die Kirche das eine alle umfassende Heilssakremt ist, tatsächlich aber viele Menschen der Kirche ohne eigene Schuld nicht angehören, gibt es verschiedene Weisen und Grade der Zugehörigkeit zur Kirche.
Diejenigen die das Evangelium noch nicht empfangen haben, sind auf die Kirche auf verschiedne Weise hingeordnet. Dies gilt in erster Linie vom Volk des Alten Bundes, aber auch von den Muslimen, die sich zum Glauben Abrahams bekennen, schließlich von denen, die in Schatten und Bildern den unbekannten Gott suchen, ja sogar von denen, die nicht zur ausdrücklichen Anerkennung Gottes gekommen sind.
Andere Glaubensgemeinschaften werden diese Zugehörigkeit zur Kirche ablehnen, aber das ist nun mal die Sicht der katholischen Kirche.
Ich hoffe, dass damit deine Frage beantwortet ist
Freundliche Grüße Gerhard
Hier findet sich ein interessanter Beitrag von Dr. Alexander Kissler, zum II. Vatikanischen Konzil, in FOCUS online, vom 04.10.2012
Kisslers Konter: Was das Konzil wirklich wollte - Kisslers Konter - FOCUS Online - Nachrichten
Es zeigt sich deutlich daß ein Konzil daß sich beliebig interpretieren nicht wirklich was wert ist das hat man davon daß man nicht das tun wollte was die aufgabe des außerordentlichen Lehramtes ist
Mit dem Post zeigst du mehr als deutlich, dass du den verlinkten Artikel nicht gelesen hast, sondern nur deine Phrasendreschmaschine angeworfen hast, ohne nachzudenken. Noch konservativer als diese Melduing geht nämlich kuam.
Die Moderatoren sind in der Minderheit gegenüber der Weltbevölkerung als auch gegenüber dem betroffenen Staatsvolk, welchem Sie hier verantwortlich zu Diensten sind.
(Frithjof)
Es ist nicht zu übersehen, dass die Ergebnisse des zweiten vatiklanischen Konzils (verglichen zB mit denen des ersten im 16. Jh) eher kläglich sind bzw auf haarsträubende Verflachungen und Verbanalisierungen hinauslaufen.
Die Wahrheit zu benennen, traute sich unlängst der Philosoph Robert Spaemann in einem Interview.
Näheres hier Katholizismus : "Das Konzil hat die Kirche lasch gemacht" - Nachrichten Kultur - Medien - DIE WELTDie Welt Die Texte, die das Konzil nach jahrelangen Verhandlungen verabschiedet hat, sind schwammige Kompromisse. Wer hat damals denn gewonnen, Reformer oder Traditionalisten?
Spaemann Keiner von beiden. Beide Seiten haben auf dem Konzil oft wie Politiker agiert. Das gilt vor allem für die Fortschrittspartei. Wenn sie für einen Beschlussvorschlag absehen konnten, keine Mehrheit zu bekommen, haben sie in den Kompromissvorschlag irgendeine allgemeine Klausel eingebaut, von der sie wussten, dass sie nach dem Konzil aufgeweicht werden könnte. Sie haben oft richtig konspirativ gearbeitet. Und sie haben bis heute die Deutungshoheit über das Vatikanum. Allmählich allerdings setzt eine Neubesinnung ein. Langsam hört man auf, sich in die eigene Tasche zu lügen. Es ist alles so welk geworden: Menschen, die die Auferstehung Christi leugnen, können katholische Theologieprofessoren bleiben und als Priester während der Messe predigen. Leute, die die Kirchensteuer nicht zahlen wollen, fliegen aus der Kirche heraus. Da kann doch etwas nicht stimmen.
Geändert von Markus Pettering (17.11.2012 um 22:25 Uhr)
I ♥ Pope emeritus
Benedict XVI
Deutliche Worte der Priesterbruderschaft St. Pius X endlich wieder
Es giklt immer noch was Mgr Lefebvre vor 38 Jahren offiziell erklärt hat
En ce 21 novembre, il y a 38 ans… | DICI
das Theater mit der kanonischen Einigung ohne der Lösung der theologischen Streitfragen ist also endlich zu ende
wie beruhigend
An diesen Aussagen gefällt mir das Bild der "ligne de crête" (Kammlinie) nicht sehr, welches suggeriert, der Glaube eines Christen besteh
e darin, sein Leben lang an der Grenzlinie zwischen Dogma und Häresie entlang zu balancieren.
Das stimmt so nicht. Die Glaubenssätze sind viel besser durch das Bild der Bojen charakterisiert, die den Glaubenden vor den Untiefen am Rande warnen, während dazwischen das unermessliche Meer der jedermann offenstehenden Denkmöglichkeiten liegt, die wir unerschrocken erforschen und testen können---un sollen. Der heilige Geist ist mit uns allen.
Die Freiheit eines Christenmenschen ist eine große, wie sich auch daran zeigt, dass Christen große Wissenschaftler aller Sparten hervorgebracht haben.
Geändert von Markus Pettering (22.11.2012 um 12:56 Uhr)
I ♥ Pope emeritus
Benedict XVI
Was dennoch nichts anderes heißt, als Denkverbote zu markieren, an denen sich der Rechtgläubige orientieren kann. Die Freiheit des Geistes zeigt sich darin, auf die Bojen zu pfeifen und genau jenseits dieser Bojen in die Weite und Tiefe zu denken.
Das ist Philosophie, die sich durch Denkverbotsansprüche nicht entmündigen lässt.
Geändert von Thaddäus (26.11.2012 um 20:36 Uhr)
"Das Universum sollte einfach sein, - aber das ist es nicht".
"Ihr stellt nicht infrage, was ihr glaubt. Aber ich muss das tun." (Die Philosophin Hypatia).
Also Denkverbote würde ich es nicht nennen. Es sind ganz einfach Richtlinien. Allerdings gibt es genügend Menschen, die sich daran mehr oder weniger mühevoll - es kommt auf das Temperament des jeweiligen Menschen an - entlanghangeln. Es steht aber jedem frei, diese Richtlinien in Frage zu stellen oder sogar zu missachten. Dieser Tatbestand wird einfach von vielen außer Acht gelassen bzw. vollkommen negiert, sei es, weil man bewusst eine Art Gängelei anprangern will, die es aber nicht gibt, sei es, weil man es sich und seinem eigenen Befinden zu einfach machen möchte.
Das wahre Lebensglück besteht darin, im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen.
(Pearl S. Buck)
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