Nur mal eine Frage:Warum sollen Protestanten nicht fromm sein?
Dies ist die Diskussion Vom Protestantismus zum Katholizismus konvertieren? im Konfessionskunde und Religionspädagogik Forum, als Teil der Theologie Kategorie. "Tweet Salve, Seid einiger Zeit (mehrere Monate hinweg) mache ich mir Gedanken ob ich nun zum Katholizismus konvertieren möchte.Ich bin ..."
Salve,
Seid einiger Zeit (mehrere Monate hinweg) mache ich mir Gedanken ob ich nun zum Katholizismus konvertieren möchte.Ich bin gläubig und möchte dies auch damit stärker bekräftigen.
Ist dies eigentlich möglich?
Ist der Schritt zum Katholizismus denn zuviel aufeinmal?
Wem muß ich mich wenden an dem Kath. Pfarramt? Oder an einem Ev.Pastor?
Muß ich die Firmung machen? Obwohl ich ja konformiert bin!
Dies ist für meine Ev. Freunde die nur an Gott und Jesus glauben unverständlich,ich sage mir immer:Sie hören die Worte des Herrn, aber Leben nicht danach.Nun dies ist vielleicht auch bei Kath. So,aber wer sich dafür einsetzt und die Praktiken ausübt,immerhin.
Ich freue mich auf eine Antwort.
Alles Heilige euch,
Explit
Klar. Ich bin eines von mehreren lebenden Beispielen hier im Forum.
Wie meinst du das?Ist der Schritt zum Katholizismus denn zuviel aufeinmal?
Wem muß ich mich wenden an dem Kath. Pfarramt?Ja, oder an die zuständige Stelle des Bistums, in dessen Bereich du wohnst. Wenn du das machen willst, wirf einen Blick auf den Internet-Auftritts des betreffenden Bistums.
Das ist grundsätzlich nicht nötig, aber wenn du mit ihm darüber sprechen willst, kannst du das natürlich tun.Oder an einem Ev.Pastor?
Du benötigst aber eine Taufbescheinung deiner ev.Taufgemeinde, wenn der Antrag beim Bistum (in der Regel durch den kath.Gemeindepfarrer) gestellt wird. Das wird sicher nicht beim ersten Gespräch sein.
Du wirst gefirmt. Das ist obligatorisch, aber ich würde es als Gnade sehenMuß ich die Firmung machen?.
Alles Gute,
Nikodemus
Geändert von Nikodemus (20.09.2007 um 20:21 Uhr)
Danke Nikodemus!
Ich werde mich dann frühstens beim Pfarramt melden
Geändert von eXplit (20.09.2007 um 20:30 Uhr)
1.Tim 3,1ff:
Von den Bischöfen
1aDas ist gewißlich wahr: Wenn jemand ein Bischofsamt begehrt, der begehrt eine hohe Aufgabe. 2Ein Bischof aber soll untadelig sein, Mann einer einzigen Frau, nüchtern, maßvoll, würdig, gastfrei, geschickt im Lehren, 3kein Säufer, nicht gewalttätig, sondern gütig, nicht streitsüchtig, nicht geldgierig, 4einer, der seinem eigenen Haus gut vorsteht und gehorsame Kinder hat in aller Ehrbarkeit. 5Denn wenn jemand seinem eigenen Haus nicht vorzustehen weiß, wie soll er für die Gemeinde Gottes sorgen? 6Er soll kein Neugetaufter sein, damit er sich nicht aufblase und dem Urteil des Teufels verfalle. 7Er muß aber auch einen guten Ruf haben bei denen, die draußen sind, damit er nicht geschmäht werde und sich nicht fange in der Schlinge des Teufels.
a: Apg 20,28; Tit 1,5-9
Von den Diakonen
8Desgleichen sollen die aDiakone ehrbar sein, nicht doppelzüngig, keine Säufer, nicht schändlichen Gewinn suchen; 9sie sollen das Geheimnis des Glaubens mit reinem Gewissen bewahren. b 10Und man soll sie zuvor prüfen, und wenn sie untadelig sind, sollen sie den Dienst versehen. 11Desgleichen sollen ihre Frauen ehrbar sein, cnicht verleumderisch, nüchtern, treu in allen Dingen. 12Die Diakone sollen ein jeder der Mann einer einzigen Frau sein und ihren Kindern und ihrem eigenen Haus gut vorstehen. 13Welche aber ihren Dienst gut versehen, die erwerben sich selbst ein gutes Ansehen und große Zuversicht im Glauben an Christus Jesus.
Bevor Du Dich so spontan der katholischen Kirche in die Arme schmeisst, denk einfach mal drüber nach. Die katholische Kirche Klebt immer noch am Zölibat, obwohl dies wohlweisslich kein Zwang ist, auch wenn man sich auf Petrus beruft, denke ich dass es einfach falsch ist. Ein Großteil der Seelsorge betrifft ja auch das Familienleben und das Eheleben, aber wer hier fachkundige Hilfe erwartet, geht wahrscheinlich auch mit nem Platten reifen auch in die Näherei...Ich möchte damit jetzt nicht die Katholiken düpieren, aber wichtiger ist wohl der glaube an Christus und das Bekenntnis zum selbigen, als die spezielle Auslegung der einzelnen Konfession. Mir persönlich liegt der Katholizismus eigentlich auch recht nahe, weil er immer noch als eine der letzten der Großen an wirklichen Christlichen Werten festhält und nicht wie die meisten Protestantischen Konfessionen sich mit Ihren Werten nach dem Wind dreht, was auch sehr viele Christen an der Basis gewaltig stinkt! Ich habe deswegen auch die evangelische Kirche verlassen.
Ist zwar nicht so brisant, das mit dem Zölibat, aber für mich ist das halt einfach ein Zeichen dafür, dass die Katholische Kirche nicht mehr die Schlüssel in der Hand hält, die Sie behauptet innezuhaben und auch nicht die göttlichen Vollmachten auf erden im Auftrag Gottes zu handeln. Und die immer wieder auch mal sonderbaren Standpunkte der Päpste zeigen mir, dass es mit der Nähre zu Gott des Papstes imho auch nicht weiter her ist, als bei jedem anderen Pastor, Pfarrer oder Diakon oder jedem anderen weltlichen spirituell beflissenen Menschen auch...
Ich möchte dich nicht in Deiner Entscheidung verwirren, aber besuch einfach mal verschiedene Glaubensrichtungen und geniesse die Vielfalt des Christentums.![]()
Geändert von Tempelritter (20.09.2007 um 23:45 Uhr)
"Ist ein Agnostiker nicht ein Atheist ohne Eier?"
Ann Coulter
Jer 47,4f:4über den Tag, der da kommt, um zu verderben alle Philister und auszurotten die letzten Helfer für Tyrus und Sidon. Denn der HERR wird die Philister verderben, den Rest derer, die gekommen sind von der aInsel Kaftor. 5Über Gaza wird Trauer kommen, und Aschkelon wird vernichtet, der Rest der cAnakiter.
Lieber Tempelritter,
der Zölibat ist eine Berufung, so wie die Ehe und und die damit zumeist verbundene christliche Familie eine Berufung ist. So gibt es eben verschiedene Berufungen zur Ehe, wie zur Ehelosigkeit. Wie Paulus schon sagt, lieber wäre es mehr, wenn ihr nicht heiratet...
Die Berufungen untereinander zu bewerten steht uns nicht zu. Aber es ist doch ein ganz wertvoller Dienst sich mit Leib und Seele ganz und gar seinem Heiland zur Verfügung zu stellen.
Dorthin gehen, wo er dich ruft. So möge unser Herr der Ernte noch viele Arbeiter in seinen Weinberg schicken!
Ein Stückwerk ist unser Verstehen und der Herr will uns täglich mehr von seiner Herrlichkeit und seinem Plan mit uns lehren.
Shalom!
TURTLE
Geändert von GrooveTurtle (21.09.2007 um 00:11 Uhr)
2 Samuel 22, 30: Mit dir erstürme ich Wälle, mit meinem Gott überspringe ich Mauern.
"Ist ein Agnostiker nicht ein Atheist ohne Eier?"
Ann Coulter
Jer 47,4f:4über den Tag, der da kommt, um zu verderben alle Philister und auszurotten die letzten Helfer für Tyrus und Sidon. Denn der HERR wird die Philister verderben, den Rest derer, die gekommen sind von der aInsel Kaftor. 5Über Gaza wird Trauer kommen, und Aschkelon wird vernichtet, der Rest der cAnakiter.
„Die Glaubensgrundsätze (des Islam) und das islamische Recht (Scharia) zeigen den quasi-totalen Anspruch der Religion auf Mensch und Gesellschaft. (…) Das islamische Gesellschaftssystem wird damit aber keineswegs zu einer Demokratie. Diese Staatsform ist dem Islam fremd.“ (Axel Ayyub Köhler - ehemaliger Vorsitzender des Zentralrats der Muslime)
Die vom Paulus gegen deine? Paulus war übrigens kein Katholik, er war Jude.
Da stimme ich zu 100% mit dir überein, genau diese Sichtweise habe ich auch und nicht zuletzt aus dem Grund, weil ich die Berufung zu Ehe und Familie habe. Wenn Gott den Menschen ruft und dich zieht, ist der Weg einer jeglichen Berufung ganz klar...
Ich fürchte, du vermischt da was, Keuschheit ist auch von Gott her in jeder Berufung klar und gegen das Keuschheitsgebot wird dennoch in manchen Fällen vom Menschen verstoßen. Das hat mit menschlicher Schwachheit zu tun und wegen dieser Schwachheit ist Jesus für uns am Kreuz gestorben.
Deshalb kannst du aber nicht die ganze Berufung schlecht machen und wie Frau Pauli, die Ehe als solche abschaffen will, die Berufung zur Ehelosigkeit abschaffen, denn Gott ruft die Menschen in die Klöster und in den Priesterstand, nicht der Mensch.
Geändert von GrooveTurtle (21.09.2007 um 09:34 Uhr)
2 Samuel 22, 30: Mit dir erstürme ich Wälle, mit meinem Gott überspringe ich Mauern.
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