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Homoehe - der Thread!

Dies ist die Diskussion Homoehe - der Thread! im Medienpolitik und Telekommunikation Forum, als Teil der Politik Kategorie. "Tweet Zitat von gerhardbeck @margarete: Woher zitiert? Entschuldigung, es stand oben drüber (Titel), fällt aber wahrscheinlich nicht auf. Deswegen ausführlicher: ..."

  1. #61
    Margarete
    Gast Avatar von Margarete

    Lexikon für Theologie und Kirche



    Zitat Zitat von gerhardbeck
    @margarete:
    Woher zitiert?
    Entschuldigung, es stand oben drüber (Titel), fällt aber wahrscheinlich nicht auf.
    Deswegen ausführlicher: eingescannt aus

    Lexikon für Theologie und Kirche, Hrsg. Walter Kasper, 3. Auflage., Band 5, S. 254 ff., Freiburg 1996

    Viele Grüße
    Margarete

  2. #62
    Stadtratsmitglied Avatar von NewCreatureInChrist
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    @ gerhardbeck

    Es geht ja nicht nur um die Stellen, sondern wie gesagt um das biblische Gesamtbild. Und da wird klar, dass die gewünschte, geplante und gewollte Form der Partnerschaft die der Beziehung zwischen Mann und Frau ist. Das fängt beim Schöpfungsbericht an und hört nicht wirklich irgendwo auf, sondern zieht sich durchs ganze AT und NT.

  3. #63
    gerhardbeck
    Gast Avatar von gerhardbeck
    Zitat Zitat von Ramrod
    @ gerhardbeck

    Es geht ja nicht nur um die Stellen, sondern wie gesagt um das biblische Gesamtbild. Und da wird klar, dass die gewünschte, geplante und gewollte Form der Partnerschaft die der Beziehung zwischen Mann und Frau ist.
    Soweit so gut. Gehört dazu aber eine so starke Ablehnung wie sie hier rauskommt. Deswegen wird ja nicht verheiratet sondern nur gesegnet. Gott lehnt ja nicht die Menschen deswegen ab, oder?

    MfG
    Gerhard

  4. #64
    Stadtratsmitglied Avatar von NewCreatureInChrist
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    Natürlich lehnt Gott die Menschen nicht ab. Man muss da schon klar trennen zwischen Person und Handlung. Ich kann nur sagen, dass in der Bibel klar wird, dass Gott die Handlung/Ausübung dieser Form von Sexualität nicht in Ordnung findet. Das ist erst mal keine Aussage über eine Person. Es ist Sünde wie andere auch. Gottes Liebe gilt trotzdem allen Menschen, egal was wir tun.
    Gerade weil Gott jeden Menschen unbegreifbar liebt, will er uns auch auf unsere Fehler aufmerksam machen, was naturgemäß meist schmerzhaft ist. Aber Gott will uns damit ja nicht schaden, oder uns was wegnehmen, sondern er will uns ermöglichen wirklich zu leben - so wie er sich das gedacht hat und wie unser Leben auch zur Erfüllung kommen kann.
    Und es bleibt dabei: Nur weil Gott jeden Menschen liebt, heisst das noch nicht, dass er auch auf alles, was wir tun seinen Segen legt. Deshalb können wir auch nicht segnen, was Gott nicht segnet.

    CU

  5. #65
    gerhardbeck
    Gast Avatar von gerhardbeck
    Das obere ist mir im prinzip schon klar. Nur haben wir beide ja - wie wir wissen - unterschiedliche Bibelauffassungen. Dazu gibt es aber schon ein anderes Thema. (auch unter Theologie-allgemeines)
    Ganz überzeugt bin ich noch nicht. Sorry.

    Gerhard

  6. #66
    Stadtratsmitglied Avatar von NewCreatureInChrist
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    Mir ist schon auch klar, dass letztendlich alles daran hängt, wie ich die Bibel sehe, was für einen Stellenwert sie für mich hat etc.
    Ich finde eben einfach, dass gerade hinsichtlich dieser Diskussion aber eigentlich keine Uneinigkeit herrsche kann, da das Bild von Partnerschaft, das die Bibel zeichnet immer ohne Ausnahme das der Beziehung zwischen Mann und Frau ist. Und das ist denke ich keine Frage des Verständnisses oder einzelner Bibelworte, sondern hier ist doch einfach (objektiv betrachtet) zu sagen, dass für die Bibel eine andere Form der Partnerschaft nicht in Frage kommt und dort, wo die Frage danach auftaucht abgelehnt wird.
    Was jeder persönlich darüber denkt ohne die Bibel in Betracht zu ziehen ist ja wieder eine andere Sache.

  7. #67
    Corinna
    Gast Avatar von Corinna

    Die Bibel...

    Gilt das auch für moderne Arten der Fortbewegung? Oder muss ich glauben, dass Gott die in der Bibel erwähnten Arten der Fortbewegung (per pedes, per Esel, vielleicht noch mit Eselskarren) den Menschen als einzig angemessene zugedacht hat?

    Ich sehe jedenfalls nicht, dass das, was in der Bibel über homosexuelles Handeln gesagt wird, eine stabile, auf Liebe und Treue gründende Paarbeziehung gleichgeschlechtlicher Partner ausschließen müsste.

    Corinna

  8. #68
    Phreak Avatar von PhyshBourne
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    Moin, moin !

    Meine Güte, ist das eine aufgeregte Diskussion.

    Natürlich ist IMHO Homosexualität widernatürlich.
    Und natürlich zeigen IMHO die einschlägigen Stellen in der Bibel, das Homosexualität nicht von G*tt gewollt ist.
    Aber Ausgrenzung ist es auch nicht!
    Manche tun so, als wenn Homosexualität (und Ehebruch) gleich nach der Sünde wider den Heiligen Geist käme oder ihr gar gleichgestellt ist und daß falsche Angaben bei der Steuer oder das zuviel herausgegebene Wechselgeld an der Kasse, das nicht zurückgegeben wird, viel weniger schlimm ist.
    So'n Quatsch.
    Es gibt nur Sünde oder nicht Sünde.
    Doch nicht wenige verwerfen den Sünder mit der Sünde.
    Aber das kann nicht angehen.
    Also laßt uns erst 'mal 'ne Runde im Sand schreiben ...

    Zunächst: was ist Sünde?
    Sünde ist die Entfremdung von G*tt, das Mißtrauen gegen Seine Liebe und Wertschätzung und Güte, das selbst über Gut und Böse entscheiden wollen (auch für andere - sic!).
    Die Sünden sind nur das Ergebnis, die Folge der Sünde.
    G*tt mag weder die Sünde noch die Sünden.
    Aber Er liebt den Sünder.
    Und Er möchte, daß er in der Begegnung und Beziehung zu Ihm leben kann.
    Daß er nicht verloren gehe.
    Das ist wie in einer Ehe.
    Manches geht, manches geht nicht.
    Um des Partners willen tue ich einige Sachen einfach nicht oder nicht mehr (z.B. rauche ich nicht in der Wohnung oder wenn ich gleich meine Frau wiedersehe - sie staeht da absolut nicht d'rauf - aber hat sie mir je das Rauchen verboten? nein! ich rauche zuhause einfach nicht, weil meine Frau bzw. die Beziehung mit ihr mir so wichtig ist!).
    Weil es die Beziehung unterhöhlen würde.
    Das Schrecklichste für mich ist, wenn ein Mensch beides will - die Akzeptanz von G*tt für seine Person und Seine Akzeptanz für den eigenen Lebensstil.
    Eine furchbare Zange, in der ein solcher Mensch sich befindet.
    Es muß die Hölle auf Erden sein.
    Was dieser Mensch braucht, ist, daß wir ihn geduldig aufrichten, nicht hinrichten (Und vielleicht, daß wir ihm zeigen, welche Auswege es gibt - es ist ja eben genau nicht so, daß Homosexualität naturgegeben ist ...)!

    Das bedeutet freilich nicht, daß wir etwas, was nicht richtig ist, nicht beim Namen nennen dürfen - und daß wir irrige Entscheidungen der Kirche, die aufgrund exorbitanter Lobbyarbeit (in diesem Fall der Homosexuellen) und Anbiederung der Liberalen zustande kommen, auch nicht falsch nennen sollen.
    Menschen, die solche selbstquälerischen Debatten um der political correctness führten, wurden vom Agitpropbüro Stalins "nützliche Idioten" genannt.
    Ich sehe nicht ein, warum wir uns innerkirchlich von einer extremen Minderheit, in diesem Fall der Homosexuellenlobby, eine solche Diskussion aufzwingen lassen haben.
    Ich denke, die Bibel ist eindeutig.
    Homosexualität soll um G*ttes Willen nicht sein.
    Wozu also etwas segnen, was nicht in Ordnung ist?
    Wird die Kirche hier nicht benutzt für eigene Interessen einer Minderheit?
    Womit ich nicht gesagt haben will, daß Wahrheit eine Sache der Mehrheit ist.
    Aber es kann IMHO auch nicht angehen, daß eine kleine, straff organisierte Minderheit die Mehrheit gängelt.

    Aber, um zum Anfang zurückzukommen, nachdem wir nun im Sand 'rumgeschrieben haben: "... der werfe den ersten Stein...!"

    So far 4 2day

    GrEeTinX'n'BleZZinX

    G. Warnecke
    G-ttes sind Wellen und Wind,
    aber Segel und Steuer,
    daß ihr den Hafen gewinnt,
    sind euer.
    (Johannes Kinau - aka "Gorch Fock")

    ------

    Life - Für coole Mucke - Äpfel - MännerSachen - eBay-Geschädigte

  9. #69
    Stadtratsmitglied Avatar von NewCreatureInChrist
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    Das kann ich ohne jegliche Abstriche vollkommen so unterstreichen. :!:

  10. #70
    gerhardbeck
    Gast Avatar von gerhardbeck
    Ich nicht. Ich muss Corinna zustimmen. Die Bibel spielt in ihrem Lebensumkreis in ihrem Wissen der Zeit. Wir wissen mehr und Leben woanders. 2 verschiedene Kulturen.
    Man muss also übertragen und da geht es doch um die Liebe Gottes und um eine stabile Partnerschaft!

    MfG
    Gerhard


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  1. 11.04.2010, 18:21

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