Mal sehen wie bei Maischberger
das diskutiert wird (startet in 5 Minuten auf ARD).Casino Global: Wer regiert die Welt?.
Stelle morgen den Druckartikel des SPIEGEL dagegen. Hat den schon jemand gelesen?
LG
Fabian
Dies ist die Diskussion Finanzkrise und ihre Folgen im Wirtschaft und Finanzen Forum, als Teil der Politik Kategorie. "Tweet Mit der Aussage, dass nicht der Bürger sondern das Geld die Politik bestimmt, wird man auf der Titelseite von ..."
Mit der Aussage, dass nicht der Bürger sondern das Geld die Politik bestimmt, wird man auf der Titelseite von SPON zum Anfang eines Artikels in der aktuellen Druckausgabe weitergeleitet:
https://magazin.spiegel.de/reader/in...=46&a=89571123
Bekomme den gedruckten Spoegel hier in F leider erst ab Mittwoch, ist doch obsolet mögliche Veränderungen zu diskutieren, bevor man das Übel nicht an dieser Wurzel packt.
LG
Fabian
Mal sehen wie bei Maischberger
das diskutiert wird (startet in 5 Minuten auf ARD).Casino Global: Wer regiert die Welt?.
Stelle morgen den Druckartikel des SPIEGEL dagegen. Hat den schon jemand gelesen?
LG
Fabian
Geändert von Fabian (13.11.2012 um 22:41 Uhr)
Hans-Olaf Henkel über Euro, Demokratie und Markt: "Schäuble hat mich sehr enttäuscht" - n-tv.de
daraus:
Ähnlich hat sich Henkel ja gestern auch bei Maischberger geäussert,.Marktwirtschaft ist die Voraussetzung für Demokratie. Sie können mir keine Demokratie ohne Marktwirtschaft nennen.
Habe mir jetzt den SPIEGEL gekauft und stelle dagegen mal ein paar Passagen:
Quelle: SPIEGEL NR.46/12.11.12, Seite 58-64„Was ist die Gewalt der Strasse gegen die Gewalt der Zinsen? Aus einer Finanzkrise ist so eine Krise der Demokratie geworden, die viel existentieller werden kann als jede Finanzkrise.“
„Markt und Demokratie sind zusammen das, was gern ‚das System’ genannt wird. Das System hat Banker und Politiker getrieben und gelockt, die Welt in die Scheisse zu reiten- so könnte man argumentieren, wenn sie nicht auch das System wären. Und wir könnten es wegfegen, wenn wir ein besseres hätten.“
„Es ist eine grosse Wette die da läuft, ein Billionenpoker zwischen denen , die sich mit Notenbankgeld Zeit erkaufen und glauben, so weitermachen zu können wie bisher; und den anderen, die sich ängstigen vor der grössten Kreditblase der Geschichte, die nach Auswegen suchen aus dem Pumpkapitalismus.“
Ich entgegne: Trotz seines Alters, hätte ich einen ehemaligen Topmanager wie Henkel mehr Durchblick zugetraut, als altbackene Rezepte und Erkentnisse die vielleicht im letzten Jahrhundert gültig waren. Selbst ich, unwesentlich jünger und nur im mittleren Management tätih, erkenne, dass man zeitgemässe, sich an der globalen Entwicklung orientierte Lösungsansätze braucht.
Als weitere These( unter vielen anderen, stelle ich hier mal die absolute, freie Standortwahl von Unternehmen und Kapital zur Diskussion.
Das wir die Finanzströme in den Griff bekommen müssen, sind wir uns wohl weitgehend einig.
Wenn ein Unternehmen einen neuen Produktions- oder Firmenstandort, ein Jungunternehmer seine Idee zur Serienreife entwickelt hat und durch Venture Kapital die Idee umsetzt, kann man doch koordinierte Investitionshilfen, zunächst auf europäischer Ebene einenin Europa noch strukturschwachen Standort attraktiv machen, anstatt sich Kommunen, Regionen, Nationen gegenseitig versuchen zu übertrumpfen.
LG
Fabian
Ich stimme Henkel in vielem was er im n-tv Interview sagt zu, außer der Vorstellung das eine Teilung des Währungsraum in Nord- und Süd-Euro helfen würde, insbesondere einen Südeuro halte ich für nicht durchdacht. Eine Union von Weichwährungsländern ist volkswirtschaftlicher Unsinn, da käme es absehbar lediglich zu einer Entwicklung von Inflation zur galoppierender Inflation, vorstellbar wäre zwar ein Euro mit härteren Stabilitätskriterien und ein Rückfall von einigen aktuellen Teilnehmerstaaten in jeweils eigene Währungen mit Rückkehroption, wenn die wirtschaftliche Entwicklung sich wieder angepasst hat und der politische Wille zu einer stabilen Währungsgemeinschaft zu gehören vorhanden ist (man kann und darf da keinen Staat zu zwingen).
Ansonsten halte ich Unternehmensfinanzierung für eine Sache die nicht Aufgabe des Staates ist. Sofern der Staat allerdings Förderprogramme auflegt ist es aber natürlich sinnvoll, da vernüftige Kriterien anzulegen und ihre Einhaltung auch zu kontrollieren. Insbesondere einer reinen Mitnahme-Mentalität (wie bei Nokia in Bochum) sollte bei Fördergeldern schon durch die jeweiligen Richtlinien vorgebeugt werden.
Fernsehtip heute Abend auf 3 Sat:
Details zur Sendung Gegen den Strom - Zurück in die Region
Aus der Übersicht:
Wird wahrscheinlich nicht alle Aspekte berücksichtigen können. Vielleicht schaut sich der eine oder Andere das trotzdem an, um mal verschiedene neue Wege zu diskutieren.Nach Jahrzehnten des Offshorings erlebt die regionale Wertschätzung gegenwärtig eine Renaissance.
LG
Fabian
Danke Groove Turtle werde mich nächstes Mal daran halten. Die Sendung trifft meiner Meinung das hiesige Thema und beginnt um 20Uhr15 auf 3 Sat.
LG
Fabian
Geändert von Fabian (15.11.2012 um 19:18 Uhr)
Henkel will Banken verstaatlichen. Was für ein Kommunistenschwein. (Als ich das mal vor ein paar Jahren in einem anderen Forum vorgeschlagen habe, hat man mich gefragt, ob ich denn auch Stasi und Schießbefehl wiederhaben wolle.)
Sehe ich auch so, dass die Konkurrenz der Regionen beendet werden muss.Das wir die Finanzströme in den Griff bekommen müssen, sind wir uns wohl weitgehend einig.
Wenn ein Unternehmen einen neuen Produktions- oder Firmenstandort, ein Jungunternehmer seine Idee zur Serienreife entwickelt hat und durch Venture Kapital die Idee umsetzt, kann man doch koordinierte Investitionshilfen, zunächst auf europäischer Ebene einenin Europa noch strukturschwachen Standort attraktiv machen, anstatt sich Kommunen, Regionen, Nationen gegenseitig versuchen zu übertrumpfen.
Ich will zur Sicherheit noch hinzufügen, dass "Kommunistenschwein" ironisch und humorvoll gemeint war. Weder sehe ich Henkel als Kommunisten an noch Kommunisten generell als Schweine. Und von so manchem werde ich selbst für eins gehalten.
Der bekannte französische Schauspieler Gérard Depardieu hat seinen Wohnsitz nach Belgien verlagert und will seine französische Staatsbürgerschaft aufgeben. Grund ist die vom sozialistischen Präsidenten Hollande eingeführte Reichensteuer, nach der ein Jahreseinkommen von über 1 Mio. Euro mit 75% zu besteuern ist.
Auch Russland würde Depardieu aufnehmen. Präsident Putin soll ihm bereits einen russischen Pass zugeschickt haben.
Denn die Waffen unsres Kampfes sind nicht fleischlich,
sondern mächtig im Dienste Gottes, Festungen zu zerstören.
Wir zerstören damit Gedanken und alles Hohe, das sich erhebt gegen die Erkenntnis Gottes,
und nehmen gefangen alles Denken in den Gehorsam gegen Christus.
(2. Kor. 10, 4-5)
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